News - Kampfmannschaft

Ernst Öbster verlässt Wacker Innsbruck
Ernst Öbster wird den Tiroler Traditionsverein mit Saisonende verlassen. Der FC Wacker Innsbruck und Öbster haben sich in beiderseitigen Einvernehmen dazu entschlossen den Vertrag des Mittelfeldspielers mit Saisonende aufzulösen. Ernst Öbster wird in der kommenden Saison in der „Heute für Morgen“ Erste Liga eine neue sportliche Herausforderung suchen und einen Vertrag beim SV Scholz Grödig unterschreiben.

FC Wacker Innsbruck zieht Option auf Merino
Der FC Wacker Innsbruck zieht die Option auf Vertragsverlängerung bei Carlos Merino. Der spanische Mittelfeldspieler und Publikumsliebling wird somit auch in den nächsten zwei Saisonen für den Tiroler Traditionsverein am Tivoli auflaufen.

Unverdiente Niederlage gegen die Austria
„Never change a winning Team“, ist im Sport ein geflügeltes Wort. Im Gegensatz zur Startformation, die im Herbst so furios im Horr-Stadion die Veilchen pflückte, war die heutige Formation komplett umgekrempelt. So war heute statt Grünwald bzw. Planer Fabian Schumacher im Innsbrucker Tor. Weiters begannen Bammer, Öbster und Köfler, die in der bisherigen Saison zumeist nicht erste Wahl von Walter Kogler waren.

Wacker will den Veilchen eines verpassen
Die beiden letzten Auswärtsspiele der Saison stehen ganz im Zeichen des Titelkampfes in der Bundesliga. Zwar kann unser FC Wacker Innsbruck nicht mehr eingreifen, aber diesen bei den Gastspielen in Graz und am kommenden Samstag gegen die Wiener Austria noch entscheidend beeinflussen.

Verdienter Ausgleich in der 92. Minute
Das vorletzte Heimspiel im Innsbrucker Tivoli stand im Zeichen der Überraschung: Die Überraschungsmannschaft des ersten Meisterschaftsviertels traf auf den Überraschungsherbstmeister. Auch Walter Kogler überraschte mit der heutigen Aufstellung sowohl die Fans als auch den Gegner. Selten gab es eine so offensive Startelf in den letzten Jahren zu sehen.
Offensivspektakel nicht belohnt
Neben Miran Burgic und Julius Perstaller rückten auch Marcel Schreter und Andreas Bammer ins Team. Zumindest von der Aufstellung her durfte man sich ein Spektakel, wie der Trainer es gestern schon angekündigt hatte, erwarten.
Die ersten Minuten waren von einem sehr schnellen Spiel beider Mannschaften geprägt. Beide Teams versuchten in den Strafraum des Gegners zu kommen, jedoch erspielten sich weder die Einen noch die Anderen Chancen. Die Innsbrucker Kreativabteilung musste schon zehn Minuten nach Anpfiff auf Carlos Merino verzichten, der sich kurz zuvor verletzt hatte. Für ihn kam Ernst Öbster ins Spiel. Dass man mit vielen offensiven Kräften den Rieder Beton zumindest anknacken kann, zeigte eine schöne Kombination nach einer Viertelstunde: Nach einer präzisen Flanke von Schreter ließ Bammer im Strafraum abtropfen. Öbster spielte zwei Rieder aus und setzte perfekt Perstaller in Szene. Dessen Schuss wurde aber abgeblockt. Nach einer halben Stunde konnte Harry Planer zeigen, dass er trotz bevorstehendem Karriereende noch immer ein Klasse-Torhüter ist. Einen Kopfball aus kürzester Distanz lenkte er mit den Fingerspitzen gerade noch über die Torlatte ab.
Im direkten Gegenzug konnte sich Gebauer bei einer ganz ähnlichen Situation auszeichnen, bei der er einen Bammer-Schuss auf die gleiche Art und Weise entschärfte. Als es den Anschein hatte, dass Wacker Innsbruck das Spiel immer mehr kontrollieren würde, segelte Harald Planer an einer Rieder Flanke vorbei und im darauffolgenden Gestocher konnte Reifeltshammer den Ball im Tor versenken.
Viele Chancen aber wenig Glück und doch noch der Ausgleich
Die zweite Halbzeit begann von beiden Seiten sehr engagiert, wobei vor allem auf Seiten von Ried mit extrem harten Pressing an den Mann gegangen wurde. Trotzdem kombinierte die Kogler-Elf teilweise sehr gut und mit schönen Spielzügen kam man das eine ums andere Mal gefährlich vors Rieder Tor. In der 65. Minute konnte der Gästetorwart Gebauer den Ball nach einem Freistoß nicht festhalten, doch im Gegensatz zu den Riedern in der ersten Halbzeit konnte kein Wacker-Spieler den Ball über die Linie drücken. In der Folge häuften sich die Chancen der Schwarz-Grünen aus Innsbruck, doch wurden diese entweder durch die starke Abwehr der Wikinger oder aber durch ein fehlendes Quäntchen Glück zunichte gemacht. Zwanzig Minuten vor Schluss wurde es im Tivoli Stadion noch einmal hektisch: Zuerst sah Marcel Schreter nach einem Foul die Rote Karte, wenige Minuten später sah Pichler auch noch Gelb-Rot. Dies alles nachdem in der zweiten Halbzeit einige strittige Abseits gegen den Tiroler Traditionsverein gepfiffen wurden. Auf den Tribünen trat das Geschehen in den Hintergrund, da die Emotionen hochkochten und Schiedsrichter Harkam am Platz bunte Kartenspiele veranstaltete. So musste auch Schrammel wegen Verzögerung vorzeitig unter die Dusche. Trotzdem kämpfte die Kogler-Elf wacker weiter und kam zu Neunt noch zu einigen guten Chancen. Und die Innsbrucker wurden belohnt: Sie kämpften mit dem Mut der Verzweiflung, bis Tomas Abraham in der 92. Minute den Ball so scharf wie eine Ecke einwarf und Marko Köfler aus 20 Metern zum 1:1 verwertete.
FC Wacker Innsbruck – SV Ried 1:0
Tivoli Stadion
7.800 Besucher
Schiedsrichter: Harkam
FC Wacker Innbruck: Planer – Dakovic, Bea, Svejnoha, Pichler – Abraham, Merino (9. Merino), Perstaller (69. Bergmann), Schreter – Burgic, Bammer (81. Köfler)
SV Ried: Gebauer – Reifeltshammer, Glasner, Riegler – Mader, Hadzic, Schrammel – Lexa, Carril (66. Hammerer), Nacho – Guillem (57. Royer) –
Gelbe Karten: 35. Pichler, 43. Perstaller; 50. Hadzic, 53. Guillem, 56. Mader, 64. Schrammel
Rote Karte: 79. Schreter
Gelb-Rote Karte: 80. Pichler; 84. Schrammel
Tore : 32. Reifeltshammer; 92. Marko Köfler

Gegen Ried soll es wieder krachen
Zu ungewohnter Zeit ist das Tivoli Stadion am kommenden Mittwochabend Schauplatz der 33. Runde der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile. Gegner ist die SV Josko Ried. Während es für die Innsbrucker nur noch um wenig geht, streben die Innviertler noch nach einem internationalen Startplatz. Um den Fans ein Spektakel zu bieten, kündigte Walter Kogler im Vorfeld aber schon eine heiße Partie an.

Erste Niederlage gegen Mattersburg
Trotz der bisherigen weißen Weste gegen Mattersburg, es wurden alle Spiele gewonnen, war es von der Statistik her heute vollkommen offen. Während der FC Wacker Innsbruck im Frühjahr auswärts nie verloren hat, verwandelte die Lederer Elf das Pappelstadion in eine Festung, den Gästen wurden in allen Heimspielen drei Punkte verweigert.

Eine Reise, die sich lohnen soll
Die meisten Kilometer spult der Mannschaftsbus des FC Wacker Innsbruck bekanntermaßen ab, wenn es gegen den SV Mattersburg geht. Gegen die Burgenländer tritt die Mannschaft von Walter Kogler am kommenden Samstag im Rahmen der 32. Runde im Pappelstadion an.

Revanche nicht geglückt
Nach dem gestrigen negativen Lizenzentscheid des Senats 5 der Österreichischen Bundesliga waren heute die treuen Anhänger des FC Wacker Innsbruck sehr gespannt darauf, ob die Mannschaft von Walter Kogler sich durch die ungesicherte Zukunft verunsichern lassen würde. Dazu kam ein Gegner aufs Tivoli, der den Hausherren am 4. Dezember schon einmal das Fürchten mit einem 1:3 lehrte.

Die Kapfenberger sollen die nächsten sein…
Das Eröffnungsspiel der kommenden Runde tragen am kommenden Samstag der FC Wacker Innsbruck und der Kapfenberger SV um 16:00 Uhr im Tivoli Stadion aus. Während die Obersteirer schon beruhigt für die neue Saison planen können, können die Schwarz-Grünen weiterhin von einem internationalen Startplatz träumen.