Skip to main content








Herren I

Endlich! – Erster Sieg durch Last-Minute-Treffer

 Nach nur einem Punkt aus vier Spielen war das Ziel vor dem Spiel gegen den Floridsdorfer AC ein simples – ein Sieg musste her, um einen totalen Fehlstart zu vermeiden! Der Aufsteiger aus Wien hatte mit einem Sieg und drei Unentschieden (Tabellenplatz vier) einen mehr als respektablen Einstand in der Sky Go Erste Liga gefeiert.

Großes Aufatmen herrschte nach Schlusspfiff bei den Schwarz-Grünen, durch einen späten Treffer von Hauser konnte der erste Sieg eingefahren werden …

 

Wacker Innsbruck spielt und die Gäste treffen

 Trainer Michael Streiter musste auf die geperrten Kofler und Zangerl sowie die verletzten Säumel und Gründler verzichten. Im Vergleich zur Niederlage gegen Liefering rückten Vuleta und Siller in die Mannschaft. Detail am Rande: Die Gäste reisten per Zug an, um Kosten zu sparen.

 Die Innsbrucker begannen energisch, bereits in der zweiten Minute konnte der erste Eckball erarbeitet werden, gefolgt vom zweiten. Während den ersten fünf Minuten war eigentlich nur Wcker Innsbruck im Ballbesitz. Minute sechs brachte einen Durchbruch von Hirschhofer über die rechte Seite, sein Zuspiel konnte Vuleta denkbar knapp nicht erreichen. Drei Minuten später landete eine schöne Kombination bei Hirschhofer, dessen Schuss wurde aber geblockt. Wacker Innsbruck kombinierte sich ein ums andere Mal schnell durch das gegnerische Mittelfeld, die letzte Genauigkeit fehlte allerdings noch. Hoher Ball zur Mitte. In der 14. Minute versuchte es Micic aus gut 20 Metern mit einem Weitschuss, der knapp am Tor vorbeiging. Kurz darauf wurde es schon wieder brenzlig im Strafraum der Gäste. FAC-Torhüter Swete zeigte eine kleine Unsicherheit bei einer Flanke, Siller, Djokic und Vuleta erreichten das Leder aber nicht. Danach kam Hauser bei einem Zweikampf zu spät und fuhr seinem Gegenspieler in die Beine. Dafür sah er zurecht Gelb. Kurz darauf drang Schilling in den Strafraum ein, nachdem er einen Gegner vernascht hatte, sein Schuss ging jedoch am langen Eck vorbei (24.).

 In der 29. Minute flankte Hamzic auf Hirschhofer, der trotz seiner enormen Größe für diesen Ball etwas zu klein war und den Kopfball neben die Stange setzte. In der 31. Minute zeigten sich die Gäste erstmals vor dem Tor Grünwald, die Aktion wurde aber wegen Abseits abgepfiffen. Nach einer schönen Flanke von Bergmann fand Hirschhofer in der 34. Minute eine Topchance vor, sein Kopfball-Versuch landete aber in den Armen von Swete. In der 37. und 38. Minute erarbeiteten sich die Gäste vier Eckbälle hintereinander, der letzte führte zur überraschenden Führung für die Gäste. Nachdem der Ball schon geklärt schien, zog Viertl aus 20 Metern ab, der leicht abgefälschte Schuss senkte sich hinter Grünwald ins Tor. Eine Führung völlig gegen den Spielverlauf. Wacker Innsbruck wirkte nun geschockt, versuchte nach vorne zu spielen, die Verunsicherung war aber deutlich zu sehen.

Halbzeit-Fazit: Wacker Innsbruck spielte 45 Minuten lang auf ein Tor, fand zumindest Halb-Chancen vor, der Treffer der Gäste kam völlig aus dem Nichts. Ja, wenn der Teufel Kinder kriegt …

Spätes Siegestor beschert ersten Sieg

 Die beiden Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Auch am Spielverlauf änderte sich nichts. Wacker Innsbruck machte das Spiel, die Gäste aus Wien verriegelten ihren Strafraum mit Mann und Maus. In der 50. Minute erarbeiteten sich die Schwarz-Grünen einen Eckball, der nichts einbrachte. Zwei Minuten später dann eine hunderprozentige Möglichkeit für die Streiter-Elf. Hirschhofer hatte steil auf Vuleta weitergeleitet, der Schweizer versuchte Torhüter Swete zu überheben, der kurz abwehren konnte, auch der Nachschuss von Vuleta fand den Weg ins Tor nicht. In der 58. Minute zogen die Innsbrucker ein Powerplay auf, zum Abschluss kam allerdings kein schwarz-grüner Akteur.Doch dann folgte der erlösende Ausgleich: Micic flankte von links in den Strafraum, Hirschhofer fuhr ins Leere, aber Hölzl verwandelte volley ins lange Eck. – Ein mehr als verdienter Ausgleich!

Michael Streiter brachte wenige Sekunden nach dem Treffer Jamnig für Bergmann ins Spiel. Die nächste gefährliche Aktion ging von den Gästen aus, Grünwald lenkte einen Schuss von Haas aus 16 Metern über das Tor. Streiter wechselte ein zweites Mal, brachte Renner für Schilling (67.). FAC-Trainer Kleer nahm zwei Minuten später einen Doppeltausch vor, brachte Stehlik und Terzic ins Spiel. In der 73. Minute verfehlte ein Kopfball von Djokic nach Micic-Freistoß das gegnerische Gehäuse. In der 78. Minute musste sich Grünwald nach einem Terzic-Schuss gehörig strecken, um ihn aus dem Eck zu fischen. Drei Minuten später machte sich wieder Terzic mit einem Solo bemerkbar, sein Schuss landete im Außennetz. – Zwei durchaus brenzlige Situationen, bei denen Wacker Innsbruck durchaus etwas Glück hatte. Minute 85 brachte einen Eckball für Wacker Innsbruck durch Micic, Jamnig konnte per Kopf allerdings das gegnerische Tor nicht gefährden. Eine Minute später ging der gut spielende Micic herrlich über die linke Seite durch, sein Schuss aus spitzem Winkel ging knapp über die Querlatte. Praktisch im Gegenzug waren die Floridsdorfer knapp dran am entscheidenden Treffer, ein Schuss von Haas ging knapp am Tor von Grünwald vorbei. Drei Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt, und siehe da, es wurde noch ein guter Abend für den FCW: Ein Schuss von Vuleta wurde vor die Füße von Hauser abgewehrt, der Kapitän hämmerte den Ball ins Tor. Endlich, der erste Sieg ist nun geschafft!

Schluss-Fazit: Über den gesamten Spielverlauf war Wacker Insbruck die klar bessere Mannschaft, durch den späten Treffer von Hauser belohnte sich die Mannschaft nun auch endlich selbst dafür.

 
FC Wacker Innsbruck – Floridsdorfer AC 2:1 (0:1)

Stadion: Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Christoph Jäger
Zuschauer: 2.247

Gelbe Karten: 22. Hauser, 49. Djokic, 89. Siller
Tore: 62. Hölzl, 93. Hauser; 39. Viertl

FC Wacker Innsbruck:
Grünwald – Schilling (67. Renner), Djokic, Siller, Bergmann (62. Jamnig) – Hauser, Micic, Hamzic, Hölzl – Vuleta, Hirschhofer

Floridsdorfer AC:
Swete – Bauer, Duran, Herbst, Sütcü – Viertl, Mohr – Haas (88. Randak), Aydogdu (69. Terzic), Pittnauer – Mössner (69. Stehlik)