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Kampfmannschaft

Leistungssteigerung nach Trainer-Beurlaubung

Nicht einmal eine Woche vor Weihnachten bestritt der FC Wacker Innsbruck das letzte Meisterschaftsspiel der Saison 2013/2014. Im Rahmen der 21. Runde traf man dabei im Tivoli Stadion Tirol auf Salzburg. Über die Favoritenrolle brauchte man sich diesmal keine Sekunde Gedanken machen, schließlich trafen die Schwarz-Grünen auf den Liga-Dominator, der zudem in der Euopa League für Furore sorge und ohne Punkteverlust in die nächste Runde aufstieg.
Nach nur drei Siegen in 20 Spielen traten die logischen Mechanismen des Fußballs in Kraft und Trainer Roland Kirchler wurde beurlaubt. Statt ihm stand diesmal Florian Klausner und an der Linie.

 Gute kämpferische Leistung von Wacker Innsbruck im ersten Abschnitt

 Bis auf eine Änderung stellte Interims-Coach Florian Klausner die selbe Mannschaft, die gegen die Admira verloren hatte, auf. Roman Wallner schien damit nicht einmal im Kader auf, für ihn rückte Lukas Hinterseer wieder in den Sturm. Bei den Gästen fehlte diesmal Torgarant Alan, der durch Nielsen ersetzt wurde.

Salzburg begann gleich mit viel Ballbesitz, Wacker Innsbruck hielt mit viel Einsatz dagegen. Mane gefährdete in Minute sieben erstmals das Gehäuse von Schober, sein Schuss ging aber am rechten Pfosten vorbei. Die zarten Angriffsbemühungen der Innsbrucker wurden zu Beginn schon vor dem gegnerischen Sechzehner abgefangen. In der 14. Minute dann die erste gute Angriffsaktion der Hausherren: Hinterseer tankte sich nach einem langen Pass gut durch, drang in den Strafraum ein, schoss aber über das Tor. Die Aktion wurde aber ohnehin abgepfiffen, da sich der Kitzbüheler im Duell mit einem Salzburger mit der Hand behalf. In der 17. Minut zeigte sich Schober gegen Ulmer, der mit einem weiten Pass Richtung Tor geschickt wurde, hellwach und kam rechtzeitig aus seinem Gehäuse. Eine Minute später schon wieder die Salzburger, Mane war über die linke Seite nicht unter Kontrolle zu brigen, seine Flanke in die Mitte fand aber keinen Abnehmer. In der 21. Minute dann eine gute Offensivkation der Schwarz-Grünen, die Bergmann mit einem 25 Meter-Kracher, der zur Ecke abgewehrt wurde, abschloss. Kurz darauf Wacker Innsbruck aus einem Konter, Schütz brachte aber den Ball nicht zum freistehenden Hauser.

In der 26. Minute fanden die Gäste eine aussichtsreiche Freistoß-Situation vor, die Innsbrucker Hintermannschaft präsentierte sich abermals sehr sicher. Minute 30 brachte eine Chance für Hinterseer, sein zu schwacher Schuss wurde aber leichte Beute von Gulacsi. Wacker Innsbruck spielte in dieser Pahse gut mit, die Gäste zeigten sich nicht mehr so dominand. In der 39. Minute setzte Mane zu einem Sololauf an, Hauser stoppte ihn mit einem taktischen Foul und sah dafür Gelb. In der 43. Minute rettete Schütz für seinen bereits geschlagenen Schlussmann nach Schiemer-Schuss auf der Linie, Schiedsrichter Lechner entschied aber auf Abseits, was Roger Schmidt zu heftigen Reklamationen inspirierte. Die Gemüter beruhigten sich aber schnell, es ging mit einem torlosen Remis in die Halbzeit.

Pausen-Fazit: Die Innsbrucker hielten gegen den klaren Favoriten aus der Mozartstadt gut dagegen, mit viel Kampfkraft wurde der Elan der Salzburger immer mehr eingedämmt. Auch die eine oder andere gute Offensiv-Aktion (zumeist aus Kontern) konnte sich dabei erarbeitet werden. In der Schluss-Viertelstunde tauchten Wacker auch vermehrt vor dem Salzburger Tor auf.

 

Die beiden Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Am Spielverlauf änderte sich nichts, Salzburg machte das Spiel, Wacker Innsbruck laurte auf Konter. In der 51. Minute brachte Bergmann den Ball zur Mitte, der Schuss von Wernitznig ging am langen Eck vorbei. Die bisher beste Chance des Spiels, das hat gut und gern die Führung für die Hausherren sein können! Drei Minuten später die nächste gute Aktion von schwarz-grün, nach Idealpass von Milosevic marschierte Wernitznig in den Strafraum, wurde aber im letzten Moment abgedrängt. Kurz darauf wurde es schon wieder gefährlich im Salzburger Strafraum, Hauser kam in selbigem zu Fall, die Pfeife von Lechner blieb stumm, Wernitznig traf das Tor aber wieder nicht. In der 59. Minute durfte sich Wacker Innsbruck bei Torhüter Schober bedanken, der den Ball nach einer chaotischen Situation im Innsbrucker Strafraum letzendlich sicherte.

In der 67. Minute dann aber doch die Führung für den Favoriten: Ulmer ließ im Strafraum Kofler aussteigen und hämmerte den Ball ins linke Kreuzeck, Schober hatte keine Chance. Die Gäste wirkten nach dem Führungstreffer befreit, versuchten nachzusetzen. In der 76. Minute foulte Hinterseer, der heute sehr blass blieb, Ramalho und sah dafür Gelb. In der 78 . Minute brachte Klausner Vuleta für den heute überzeugenden Milosevic ins Spiel, vier Minuten später Jevtic für Wernitznig. Torchancen blieben in dieser Phase aber Mangelware. In der 87. Minute dann noch eine Topchance für Vuleta, sein Kopfball ging aber über die Querlatte. Eine Minute später kamm dann mit Brauneis noch ein zusätzlicher Stürmer ins Spiel. In der Nachspielzeit tankte sich Schütz in den Strafraum durch, sein Zuspiel konnte Hinterseer nicht verwerten. Auch in den letzten Sekunden der dreiminütigen Nachspielzeit noch einmal schwarz-grün, Hausers Schuss fand den Weg ins Tor aber nicht.

Schluss-Fazit: Eine beherzte Leistung der Schwarz-Grünen blieb letztlich leider unbelohnt, die wenigen guten Chancen wurden leider nicht genutzt, ein Treffer reichte den Mozartstädtern zum Sieg. Eine war eine Leistung, auf die man sicher aufbauen kann.

 FC Wacker Innsbruck – FC Salzburg 0:1 (0:0)
Stadion: Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Harald Lechner
Zuschauer: 2.284
Tore: Ulmer (67.)
Gelbe Karten: Schiemer (81.); Hauser (39.), Kofler (58.), Hinterseer (76.), Siller (80.)

FC Wacker Innsbruck:
Schober – Schilling, Siller, Kofler, Bergmann – Hauser, Löffler (88. Brauneis) – Wernitznig (82. Jevtic), Milosevic (78. Vuleta), Schütz,  – Hinterseer

FC Salzburg:
Gulacsi – Ulmer, Hinteregger, Schiemer, Klein – Leitgeb, Ramalho – Mane (88. Svento), Berisha (Ilsanker), Kampl – Nielsen (57. Nielsen)

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