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Kampfmannschaft

Wacker Innsbruck holt drei wichtige Punkte

Das letzte Heimspiel der Saison 12/13 brachte für Wacker Innsbruck ein Duell mit Sturm Graz. Es war die 35. Runde, für das Team von Roland Kirchler galt es Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Der Trainer mischte die Startelf im Gegensatz zum letzten Spiel wieder an mehreren Postionen durch. So begannen die zu letzt gesperrten Schilling, Svejnoha und Schütz ebenso wie Saurer und Hinterseer. Hauser, Merino, Löffler und Dakovic nahmen auf der Bank Platz. Die Gäste aus Graz standen im Kampf um einen Europacupplatz. Markus Schopp schickte mit Madl und Feldhofer zwei Spieler aufs Feld, die bereits das schwarz-grüne Dress trugen.

Guter Beginn, schlechtes Ende

Die Innsbrucker begannen diese Partie von Süd auf Nord und mit viel Schwung. Ein Eckballdouble in Minute drei brachte nichts ein. In der siebten Minute hatte Sturm Graz einen Freistoß in Strafraumnähe, die Hereingabe von Kröpfl konnte Schilling entschärfen. Eckball Nummer drei aus Minute elf wurde von Wernitznig getreten, der ihn auch erkämpft hatte. Ein weiter Eckstoß kam zu Siller, der beim zweiten Pfosten wartete. Er köpfelte noch einmal quer, aber der Ball ging an Freund und Feind vorbei. Aus dem Spiel heraus flankte Hinterseer von links, aber Schütz kam nicht heran. In der 17. Minute spielte Wallner einen Querpass auf Wernitznig, der von der Strafraumgrenze abzog, Gratzei parierte den Schuss. Das Spiel plätscherte in weiterer Folge dahin, beide Teams suchten ihre Chancen in der Offensive, die Abwehrreihen hatten aber alles im Griff. Wacker Innsbruck versuchte es über die Seiten und durch hohe Bälle auf Roman Wallner. Der Stürmer stand auch nach 28 Minuten im Mittelpunkt. Schilling flankte in den Sechszehner, im Fallen leitete er den Ball weiter zu Hinterseer. Schiedrichter Schörgenhofer entschied auf Handspiel. Nach einer halben Stunde versuchte es Bergmann, nach einem Seitenwechsel von Wernitznig, mit einem Distanzschuss, der sein Ziel verfehlte. In Minute 33 setzte sich Wallner nach einem Zuspiel von Saurer im Strafraum durch, seinen Schuss aus spitzem Winkel ließ Gratzei zu nächst noch einmal kurz aus, Hinterseer kam jedoch nicht zum Ball, Gratzei packte im Nachfassen sicher zu. Nach 35 Minuten kombinierte sich Sturm Graz in Strafraumnähe, Kröpfls Schuss ging in die Wolken. 40 Minuten waren gespielt, als Ehrenreich von der Strafraumgrenze abzog, sein Schuss strich knapp am Lattenkreuz vorbei. In Minute 44 passierte Saurer ein Abspielfehler in der eigenen Hälfte, Okotie war auf und davon, Sebastian Siller reagierte hellwach und klärte im Rutschen für seinen Teamkollegen. Schiedsrichter Schörgenhofer gab noch eine Minute dazu, als Rampl Okotie bediente, der vor dem Tor nach einer Drehung einschoss.

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Roland Kirchler nahm in der Halbzeit einen Wechsel vor, Marco Kofler blieb in der Kabine, Simon Piesinger kam in das Team. Den Auftakt für Halbzeit zwei machte Hinterseer mit einem Schuss, der sein Ziel deutlich verfehlte. In Minute 48 war die Chance schon deutlich knapper, da der Abschluss von „Hansi“ nach einem Pressball auf die Oberkante des Tores sprang. In der 50 Minute kam der Stürmer nach einer Flanke schon näher dran, der Ball ging Gratzei in die Arme. Nach einer Eckball in Minute 52 stand es 1:1. Wernitznig gab zur Mitte und Hinterseer drückte den Ball über die Linie.
Schopp brachte Florian Kainz ins Spiel. Wacker Innsbruck drückte und erarbeitete sich weitere Chancen, die von der Fahne des Linienrichters beendet wurden. So auch in Minute 59, als Wallner den Ball im linken Eck unterbrachte. Aber es stand weiterhin 1:1 da auf Abseits entschieden wurde. Wacker Innsbruck arbeitete, kämpfte und spielte. In der 69. Minute servierte Schütz von rechts den Ball auf Wallner, dessen Kopfball über das Tor ging. 

Schopp tauschte noch einmal und brachte Sukuta Paso, der in der 71. Minute gleich sich eine Torchance erarbeitete, als er über links kommenden den Ball nur knapp am langen Eck vorbeischoss. In der 74 Minute köpfte der Stürmer den Ball über das Tor. Roland Kirchler brachte in der 75 Minute Alexander Hauser ins Spiel. Der Spieler auf der linken Seite ersetzte den Torschützen Hinterseer. In Minute 78 erkämpfte sich der Eingewechselte den Ball zurück und flankte auf den herbeieilenden Wernitznig, der nicht mehr an den Ball kam. In der 81. Minute überraschte Schilling Keeper Gratzei mit einem Schuss, keiner war jedoch da um den Abpraller zu verwerten. Die Möglichkeiten hatte weiterhin Wacker Innsbruck, ein Distanzschuss von Saurer ging neben das Tor. In der 85. Minute dann die nächste große Chance. Über die rechte Seite trug Wallner den Ball nach vorne, sein Querpass kam zu Wernitznig, der den Ball knapp neben das Tor setzte. Roland Kirchler vollzog in Minute 86 seinen letzten Wechsel, Perstaller kam für Schilling ins Spiel.

Es lief die 90. Minute als Wacker Innsbruck Freistoß hatte. Der Ball kam zu Wallner, der zurück auf Hauser spielte. Eine Flanke in die Mitte und Wernitznig stand goldrichtig und schob ein. Schiedsrichter Schörgenhofer legte noch drei Minuten drauf. Wacker Innsbruck ist zu diesem Zeitpunkt neunter. Okotie kam noch einmal gefährlich in den Strafraum, doch Schiedsrichter Schörgenhofer pfiff die Aktion ab. Dann war Schluss.

FC Wacker Innsbruck- SK Sturm Graz 2:1(0:1)

Stadion: Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Robert Schörgenhofer
Zuschauer: 6552

FC Wacker Innsbruck:

Safar- Schilling (86. Perstaller), Siller, Svejnoha, Bergmann,- Kofler (46. Piesinger), Saurer- Wernitznig, Hinterseer (75. Hauser), Schütz- Wallner

SK Sturm Graz:

Gratzei – Ehrenreich, Feldhofer, Vujadinovic, Klem – Madl (81. Ciftci), Weber – Ranftl, Koch, Kröpfl (57. F. Kainz) – Okotie

Tore:

Hinterseer (52.), Wernitznig (90.) bzw. Okotie (45+1)

Gelbe Karten:

Bergmann (38.), Schütz (60.) bzw. Okotie (42.), Madl (55.), Siller (79.)

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