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Kampfmannschaft

Seien wir realistisch , versuchen wir das Unmögliche!

Dieses Zitat von Che Guevara gibt die Ausgangslage vor der Partie gegen die Austria für den FC Wacker Innsbruck deutlich wieder. Niemand darf sich drei Punkte gegen den überlegenen Tabellenführer erwarten, aber, um bei Phrasen zu bleiben, der Ball ist rund, und möglich kann bei frenetischer Unterstützung von den Rängen alles werden.

Ein Spiel zwei große Schritte

Für beide Mannschaften würde ein Sieg einen großen Schritt bedeuten. Mit einem Sieg könnten die Favoritener Veilchen schon in der darauf folgenden Runde den 24. Meistertitel fixieren. Auf der anderen Seite wäre ein Sieg des zehnfachen Meisters ein ganz wichtiger Schritt den Klassenerhalt im Jahr des Jubiläums ein Stück näher zu kommen. Denn die Konkurrenz hat ein nicht minder schweres Programm in dieser Runde: Die Admira trifft auf Sturm, Wr. Neustadt auf Salzburg und Mattersburg auf Ried.

Tiroler Gipfeltreffen

Selten sieht man so viele gebürtige Tiroler am Platz stehen, als wenn der Innsbrucker Traditionsverein auf die Violetten trifft: Drei Ex-Wacker Spieler sind derzeit im Dress der Wiener beschäftigt: Pascal Grünwald, Florian Mader und Fabian Koch. Während für Ersteren der Wechsel an die Donau bisher nicht von allzuviel Erfolg geprägt war, konnten sich Mader als auch Koch in dieser Saison in die Stammformation spielen.

Die Statistik sagt oft was anderes

Denkt man an die letzten Saisonen zurück, so zählt die Austria zu den Mannschaften, gegen die sich die wackere Elf immer eher schwer getan hat. Doch die Statistik weißt bei Heimpielen gegen die Hauptstädter was anderes aus: Die Innsbrucker konnten von 62 Spielen am Tivoli 29 gewinnen und zwölf mit einem Unentschieden beenden. Dem gegenüber stehen 21 Niederlagen zu Buche.

Dass die Fans aus Tirol den 30. Sieg in die ewigen Annalen eintragen dürfen, wird die Mannschaft so viel wie möglich Unterstützung von den Rängen benötigen. Das Tivoli muss ein Hexenkessel werden und die Fans die eigene Mannschaft antreiben, dass nach 90 Minuten nicht die Austria von der Meisterschale, sondern der FC Wacker Innsbruck vom Klassenerhalt träumen kann.

Morgen müssen alle Vollgas geben, die Fans und die Mannschaft, dann ist es möglich den Veilchen den „Favorit’n Blues“ , wie Kurt Ostbahn es einstmals zu sagen pflegte, zu spielen.

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