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Kampfmannschaft

Erster Dreier in der Fremde

Die 13. Runde brachte den Bundesligapremierenauftritt fürTrainer Roland Kirchler außerhalb Tirols. Kein leichtes Unterfangen für den Neo-Coach, denn immerhin wartet seine Truppe seit dem 10. Mai auf einen Punkt in der Fremde. Und dass dieser Bann gebrochen werden konnte, verdankte er unter anderem seinem Kapitän und einer guten Leistung der gesamten Mannschaft.

Tor und Gegentor nach einem Standard

In der dritten Minute gab es erstmals Arbeit für Szabolcs Safar. Nach einem Foul von Marco Kofler, der als rechter Verteidiger spielte, nahe der Grundlinie gab es Freistoß für Mattersburg. Der Freistoß kam direkt auf das Tor, Safar war mit der Faust zur Stelle. Gleich darauf prüfte Seidl den Keeper mit einem Distanzschuss erneut, die schwarz-grüne Nummer Eins hielt den Kasten sauber. Ebenfalls nach einem Freistoß kam Wacker Innsbruck zur ersten gefährlichen Torchance. Nach einem Foul an Alexander Hauser schlenzte Schreter in Minute neun den Ball in den Strafraum zu Piesinger, der sich  mit dem Ball drehte und knapp neben das Tor schoss. Beim Gegenangriff tanzten die Mattersburger über ihre rechte Angriffsseite durch die Innsbrucker Abwehr.

Röcher schoss aus spitzem Winkel an die Stange, der Nachschuss von Naumoski ging über das Tor.  In der 16. Minute war der Ball dann drinnen. Röcher vollendete einen Freistoß nach einem Foul von Svejnoha an Naumoski. Der Ball kam von Seidl hoch zur Mitte, Röcher war mit dem Kopf zur Stelle. Die Antwort der Schwarz-Grünen kam in Minute 19, ebenfalls durch eine Standardsituation. Ein Freistoß von Merino flog hoch in den Strafraum, Kofler kam mit dem Kopf an den Ball, der knapp über die Querlatte ging. Wacker Innsbruck war nun präsenter, erarbeitete sich Vorteile, ohne wirklich gefährlich zu werden.

Einzig Standardsituationen brachten Gefahr, aber Wallner und Merino scheiterten an der Mauer oder an Borenitsch. In Minute 42 rettete der Goalie der Burgenländer sein Team noch vor dem Ausgleich, als er eine abgerissene Flanke von Wallner noch über das Tor drehte. Schreter richtete sich den Ball zum anschließenden Corner, eine hohe Hereingabe, Kapitän Abraham war mit dem Kopf zur Stelle. Mit diesem Stand ging es auch in die Kabinen.

 

mt_ignore:Spieler der Runde

Bürger trifft immer, wenn Wacker spielt – Diesmal aber ins „richtige Tor“

Trainer Roland Kirchler brachte in der Pause Christoph Saurer ins Spiel. Alexander Hauser blieb in der Kabine. Für ihn rückte Bergmann auf die linke Abwehrseite. Die Wacker Innsbruck-Spieler begannen dort, wo sie aufgehört hatten. In der 51. Minute gab es die beste Chance in der zweiten Halbzeit für Schwarz-Grün. Abraham erkämpfte den Ball in der Vorwärtsbewegung der Burgenländer, Schreter setzte den Ball aber über das Tor. In Folge hatte Mattersburg zwei Freistoßsituationen, die aber von der Innsbrucker Abwehr entschärft wurden.

Das Spiel plätscherte dahin, kein Team konnte sich wirkliche Vorteile erarbeiten. Fehlpässe waren beiden Teams an der Tagesordnung, Regen und böiger Wind spielten kräftig mit. Zudem stand Schiedsrichter Schüttengruber oft im Mittelpunkt, denn die Pfeife ertönte sehr oft. Trainer Kirchler reagierte noch einmal und brachte Perstaller in die Partie. Marcel Schreter ging für ihn vom Platz. Die 70. Minute zirkelte Saurer eine Flanke auf Piesinger, dessen Schuss sichere Beute für Borenitsch war. Wacker Innsbruck blieb am Drücker, eine Chance nach einem Einwurf durch Abraham und ein Freistoß durch Saurer folgten.

Fünf Minuten später gab es erneut eine Freistoßsituation, Merino spielte auf Kofler. Sein Kopfball wurde pariert, Perstaller setzte nach, seine Flanke konnte abermals geklärt werden. Die Mattersburger kamen nicht heraus, es gab wieder Freistoß, dieses Mal 20 Meter vor dem Tor. Wallner trat an und schoss über das Tor. Innsbruck war bissig und wollte die volle Punkteanzahl. 

Ein langer Pass von Perstaller auf Merino brachte die nächste Freistoßsituation in Strafraumnähe. Merino brachte den Ball zur Mitte, dann war ein Getümmel und am Ende köpfte Bürger ins eigene Tor.

Jetzt musste Mattersburg reagieren und versuchte es mit hohen Bällen. Der erste Dreier in der Fremde für Wacker Innsbruck lag in der Luft. Wallner wurde von Trainer Kirchler heruntergenommen, für ihn kam Wernitznig. Mattersburgtrainer Lederer brachte noch Mörz ins Spiel. Dieser holte noch einen Corner, der aber nichts einbrachte. Schiedsrichter Schüttengruber packte noch bange Minuten drauf, aber es blieb beim ersten Dreier für Wacker Innsbruck in der Fremde.

SV Mattersburg- FC Wacker Innsbruck 2:1 (1:1)

Stadion: Pappelstadion
Schiedsrichter: Schüttengruber
Zuschauer:

SV Mattersburg:

Borenitsch – Farkas, Rodler, Rath, Malic – Seidl (89. Mörz), Lovin, Höller (78. Gartner), Röcher – Naumoski (57. Domoraud), Bürger

FC Wacker Innsbruck:

Safar – Dakovic, Kofler, Svejnoha, Hauser (46. Saurer) – Bergmann, Abraham, Merino, Piesinger, Schreter ( 69. Perstaller)- Wallner (Wernitznig 85.),

Tore:

Röcher (16.) bzw. Abraham (43.), Bürger (84. ET)

Gelbe Karten:

Rodler (76.) bzw. Hauser (25.), Kofler (46.), Bergmann (53.)

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