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IIer Teams

Wacker Innsbruck II: Mit Heimvorteil in die neue Saison

Am Samstag startet auch die Regionalliga West in ihre neue Spielzeit. Eine auf vielen Positionen neu zusammengewürfelte zweite Herrenmannschaft des FC Wacker Innsbruck steht erneut vor einer schweren Saison. Der Auftaktgegner SV Seekirchen bietet jedoch gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Saisonstart.

Jung, neu – und erfolgreich?

Die Weichen neu gestellt und sich trotzdem treu geblieben, so oder ähnlich lassen sich die Änderungen im schwarz-grünen Kader wohl am besten beschreiben. Einige Schlüsselpositionen wurden mit neuen Gesichtern besetzt, ohne jedoch einen Radikalumbau vorzunehmen. Besonderes Augenmerk des Trainerteams lag auf der Verbreiterung des Mittelfeldes. Dort finden sich mit Michael Happ (Reichenau) und Goran Tomic (Hall) gleich zwei neue Spieler. Während sich Happ eher auf den Flügeln wohlfühlt, zieht es Tomic mehr in das Zentrum. Mehr Internationalität in den Kader bringt außerdem der Japaner Naoki Otsuka, der sich ebenfalls im Mittelfeld zu Hause fühlt. Als neues Stürmerduo bieten sich Armin Handzic und Michael Simic, seines Zeichens mit 28 Treffern Torschützenkönig in der Tiroler Liga für den SVI, an. Abgerundet wird der wackere Transferreigen von Gregor Petritsch (IAC) und Bilal Durmus (Kematen), die beide ihr Glück im Abwehrbereich versuchen werden. Da sich neben Konrad Gilewicz auch Ex-Kapitän Simon Nimmervoll aus Innsbruck verabschiedet hat, wird zukünftig Samuel Krismer die Mannschaft als neuer Spielführer vertreten.

Die Macht des Grünen Tisches

Eigentlich konnten die Gäste aus Seekirchen ihr Glück kaum fassen. Wären zum Abschluss der letzten Saison sportliche Gesichtspunkte ausschlaggebend gewesen, fände sich das Team von Markus Scharrer mittlerweile in der Salzburger Liga wieder. Der viel diskutierte Aufstiegsverzicht des Tiroler Meisters aus der Reichenau und der freiwillige Abstieg der Union sicherte dem SVS aber doch noch sein Ticket für die Regionalliga. Fast schon traditionell werden die Flachgauer auch in der kommenden Spielzeit wohl eher ein Schattendasein fristen. Der Klassenerhalt ist daher einmal mehr oberstes Gebot. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde erneut kräftig am Transfermarkt zugeschlagen – sieben Abgängen stehen elf Neuzugängen gegenüber. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf Akteure der violetten Konkurrenz: Gleich fünf Spieler von der Salzburger Austria wechselten im Sommer an den Wallersee. Die größten Hoffnungen ruhen dabei auf Stefan Federer und Georg Seidl, die bei den Veilchen fast jedes Saisonspiel mitmachten und dem sonst eher unruhigen Mittelfeld neue Stabilität verleihen sollen. Komplettiert wird der neue Kader von einigen Nachwuchskräften aus der Salzburger Liga. Unter ihnen befindet sich zum Beispiel Bernhard Rösslhuber, der in der letzten Saison immerhin vier Tore für den drittplatzierten Hallwang erzielte. Ob die neuerliche Frischzellenkur der Mannschaft im Abstiegskampf helfen wird, ist allerdings noch schwer zu vorherzusagen.

Hohe Hürden zum Überspringen

Auf dem Weg in die neue Saison mussten die Schützlinge von Werner Löberbauer einige harte Brocken schlucken. Mit Gegnern wie dem AS Monaco (0:3), Famagusta (0:4) und der U23 von Greuther Fürth (1:3) suchte man sich für die Testspielphase nicht gerade die leichtesten Gegner aus. Niederlagen gegen die klar besseren Teams aus dem Ausland waren zwar die Folge, mit der Leistung der Jungwackerianer ist die sportliche Führung aber trotzdem zufrieden. Gegen die eher gleichwertigen Teams wie den SC Schwaz (0:1), eine amerikanische College-Auswahl (2:3) und Jenbach (0:0) agierte man dafür eher unglücklich. Bevor es am Samstag gegen Seekirchen tatsächlich ernst wird, gelang mit einem 1:0 dank eines Eigentors der Wattener Amateure immerhin ein positiver Abschluss der Saisonvorbereitung. Werner Löberbauer gibt die Marschrichtung für die neue Saison vor: „Eine Wiederholung des tollen sechsten Tabellenplatzes, das peilen wir an. Die Ausbildung unserer Spieler genießt aber wie immer die höchste Priorität!“ Auch wenn der Gegner aus Salzburg eher ein leichtes Kaliber zu scheint, warnt der wackere Coach vorab. „Zuletzt haben wir uns gegen Seekirchen sehr schwer getan und nur mit Mühe gewonnen, eine harte Partie wird es auf jeden Fall“ – eine gute Standortbestimmung zum Auftakt ist also gesichert.

Das zweite Herrenteam freut sich bei angenehmen Fußballtemperaturen auf zahlreiche Besucher. Mitglieder des FC Wacker Innsbruck und Abonnenten genießen auch in der neuen Saison freien Eintritt!

Spieldaten:
Regionalliga West, 1. Runde
Samstag, 28. Juli 2012, 18:00 Uhr
FC Wacker Innsbruck II – SV Seekirchen 1945
Innsbruck, Tivoli W1
SR Johannes König

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