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Kampfmannschaft

Neuer Gegner, neues Glück

Dario Dakovic wird gegen Ried sicher wieder einiges zu tun bekommen

Wenn die Mannschaft von Walter Kogler in Kürze die Reise in die Rieder „Keine-Sorgen-Arena“ antritt, hat sie sich Eines fest vorgenommen: Endlich keinen Treffer mehr in den letzten zehn Minuten zu bekommen. Als zusätzliche Motivation lockt Wiedergutmachung für die 0:5-Heimniederlage im ersten Aufeinandertreffen.

Eine Serie, die gebrochen werden will

Was Ende Oktober mit einem 2:3 in der Südstadt begann, setzte sich anschließend in Wien-Favoriten (2:2) und zuletzt daheim gegen Mattersburg mit einem 1:1 fort: Gegentore in der Nachspielzeit verhinderten wichtige Punkte für den FC Wacker Innsbruck. Gegen alle drei Teams verpasste es die Mannschaft, mit einem Sieg den Sack zuzumachen. Noch wesentlich bitterer war der Auftritt gegen die Admira, die in letzten Minuten des Spiels die sicher geglaubten drei Punkte sogar noch in eine Niederlage verwandelte. Unterbrochen wurde diese schon fast unglaubliche Pechserie nur vom Heimsieg Ende Oktober gegen Wiener Neustadt. Wie gut den Schwarz-Grünen die verlorenen Punkte getan hätten, zeigt der Blick auf die Tabelle: Mit nur vier Zählern mehr am Konto stünde man mit Rang Fünf nicht nur wesentlich sicherer in Tabelle, sondern hätte damit auch Liga-Größen wie Salzburg und Sturm Graz hinter sich gelassen. Genau dieser nach wie vor geringe Abstand zu den besser platzierten Teams gibt Wacker Innsbruck aber immer noch die Möglichkeit, sich kurzfristig zu rehabilitieren.

Die Mannschaft der Stunde

Mit der Truppe von Paul Gludovatz steht für dieses Unterfangen aber ein nicht gerade einfacher Gegner ins Haus. Denn die Wikinger haben sich heimlich, still und leise auf den vierten Tabellenplatz, punktegleich mit Rapid, vorgearbeitet und sind seit nun schon fünf Spielen in Folge ungeschlagen. Auch in diesem Jahr scheint die Innviertler Spezialität, Abgänge von wichtigen Spielern nahezu gleichwertig ersetzen zu können, sehr ausgeprägt zu sein. Nachdem sich im Sommer Urgestein Oliver Glasner, Daniel Royer, Martin Stocklasa, Thomas Schrammel und anschließend Florian Mader verabschiedeten, war die Verunsicherung in Ried zunächst groß. Aber auch diesmal bewies Gludovatz, dass er ein Händchen für die Integration neuer Spieler hat. Bullen-Neuzugang Marco Meilinger gehört mittlerweile genauso zum Stammpersonal wie Casanova, U20-Teamspieler Lukas Rotpuller und der aus Köln geparkte Bienvenue Mazana.

Wie ein Stich ins Herz

Einen der schmerzhaftesten Tage in der damals noch jungen Saison erlebte Markus Egger beim ersten Match gegen die Rieder. Ganze fünf Mal musste Innsbrucks Nachwuchs-Tormann, der den verletzten Szabolcs Safar vertrat, hinter sich greifen. Vom Außennetz über das Aluminium bis hin zu vergebenen Standards: Das Glück war an jenem Septemberabend wahrlich nicht auf der Seite des FC Wacker Innsbruck. Zwar ließen die Schwarz-Grünen vor allem in der zweiten Hälfte mit einigen guten Offensivaktionen aufhorchen – die Gäste aus Ried legten aber gerade dann mit einem Treffer nach, wenn es notwendig war.

Ein Wiedersehen

Auch Peter Hackmair hätte sich sein Debüt im Tivoli Stadion Tirol angesichts der derben 0:5-Klatsche wohl anders vorgestellt. Nun kehrt der 24-jährige am Samstag an jene Wirkungsstätte zurück, wo er zwölf Jahre tätig war und auch zum ersten Mal Bundesliga-Luft schnupperte. Ebenfalls wieder mit von der Partie wird Inaki Bea sein. Innsbrucks Abwehrchef ist nach seiner Auszeit wieder im Training und wird wohl zumindest auf der Bank PLatz nehmen.

Spieldaten:

tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 16. Runde
SV Josko Fenster Ried – FC Wacker Innsbruck
Samstag, 26. November 2011, 16:00 Uhr
Keine-Sorgen-Arena, Ried
SR Christian Dintar

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