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Kampfmannschaft

Immer etwas Besonderes: Wacker Innsbruck – Rapid

Thomas Löffler erzielte gegen Rapid sein erstes Bundesligator

Zum Abschluss des ersten Saisonviertels empfängt der FC Wacker Innsbruck am Samstag den SK Rapid Wien. Gegen den Rekordmeister möchten die Schwarz-Grünen weitere wichtige Punkte für einen gesicherten Mittelfeldplatz holen.

Stotterstart

Als ob sich das seit dem Skandal-Derby vom 22. Mai gestörte Verhältnis zwischen Verein und Block West auf die Mannschaft zu übertragen schien, waren seit Saisonbeginn deren Auftritte nicht überzeugend, vielmehr für manchen aus dem Hütteldorfer Anhang schon enttäuschend gewesen. Dass die Wiener in den ersten acht Saisonpartien nur fünf Treffer erzielten, verhalf Rapid-Urgestein Peter Schöttel auf der Trainerbank nicht unbedingt zu einer umjubelten Heimkehr. Gerade einmal zwei volle Erfolge, gegen die Admira und den SC Wiener Neustadt, standen gleich zu Saisonbeginn auf der Habenseite des erfolgsverwöhnten Traditionsklubs.

Trendwende?

Erst der vergangene Samstag verlief nach langer Zeit wieder nach dem Geschmack der Grün-Weißen: Mit 5:1 wurde die Gregoritsch-Elf aus Kapfenberg aus dem Hanappi-Stadion geschossen. Nebenbei verdoppelten die Rapidler damit die Anzahl der bisher erzielten Saisontore innerhalb von 90 Minuten – ein beachtlicher Wert nach immerhin schon acht absolvierten Partien. Ein Grund für den überzeugenden Auftritt dürfte das Erscheinungsbild des Kapitäns gewesen sein. Bekanntermaßen ist das Offensivspiel des SK Rapid sehr von Steffen Hofmann abhängig. Lief beim grün-weißen Spielmacher bisher wenig zusammen, warteten auch dessen Kollegen vergeblich auf ihren großen Auftritt. Ob es sich bei der Show von Rapid am letzten Wochenende nun um ein kurzes Feuerwerk oder den Beginn einer erfolgreicheren Saisonphase handelt, wird sich schon im Spiel gegen unseren FC Wacker Innsbruck weisen.

Ein Kader vom Feinsten

Peter Schöttel war trotz der hohen Erwartungen von Rudolf Edlinger und Co. die Ruhe in Person. Der Betreuer der Hütteldorfer hat allerdings auch selbst dazu beigetragen, den Druck auf Mannschaft und Trainerteam entsprechend hoch zu erhalten. Als kleine Motivationsspritze für Stammgoalie Helge Payer wurde der Slowake Jan Novota verpflichtet, dieser soll den Konkurrenzkampf im Tor des SK Rapid anheizen. In den letzten beiden Spielen durfte sich die Neuerwerbung bereits als Rückhalt der Rapid-Defensive zeigen – eine Verlängerung seines Einsatzes ist ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Auch ansonsten rüstete Rapid groß auf: Mit Sturmjuwel Deni Alar, der den Wacker-Fas noch als Kapfenberg-Wirbelwind aus dem letzten Heimspiel 2010 in Erinnerung sein dürfte und Luzern-Leihgabe Thomas Prager folgten weitere sinnvolle Verstärkungen. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Harald Pichler, der Wacker Innsbruck in diesem Sommer in Richtung Bundeshauptstadt verließ. Einen bleibenden Eindruck hinterlässt immer mehr U20-Teamkapitän Michael Schimpelsberger, der sich mittlerweile einen Stammplatz beim Rekordmeister erkämpft zu haben scheint. Fraglich ist nur mehr, ob Guido Burgstaller am Samstag zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz im Angriff für Rapid kommt: Die Neuerwerbung aus Wiener Neustadt laborierte seit Juni an einem Kreuzband-Teileinriss.

Mit Sicherheit gegen Rapid

Nichts anzuhaben schien der 0:5-Auftritt gegen Ried dem Ego unserer Mannschaft. Angeführt von einem vorbildlich kämpfenden Thomas Abraham und einem wesentlich kreativeren Mittelfeld, insbesondere Daniel Schütz, beeindruckte der Tiroler Traditionsverein vor allem in der ersten Hälfte in der Grazer UPC-Arena. Auch die oftmals diskutierte Innenverteidiger-Kombi Svejnoha-Bea trug ihren Teil zu einem wesentlich stabileren Erscheinungsbild des FC Wacker Innsbruck bei. Einen Wehrmutstropfen bildet lediglich der Ausschluss von Dario Dakovic, der sich unglücklich aus dem Spiel verabschieden musste und den Schwarz-Grünen am Samstag fehlen wird. Vermutlich wird Alexander Hause für ihn wieder eine etwas defensivere Position linken Flügel einnehmen. Auf Seiten des Gegners wird Thomas Schrammel lange ausfallen: Ein Kreuzbandriss wird den ehemaligen Wacker-Akteur um mehrere Monate zurückwerfen.

Spieldaten:

tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 9. Runde
FC Wacker Innsbruck – SK Rapid Wien
Samstag, 24. September 2011, 16:00 Uhr
Tivoli Stadion Tirol; Innsbruck
SR Christian Dintar

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