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Kampfmannschaft

Den Unterschied machte ein Elfmeter

Nach dem Sieg gegen Kapfenberg in der ersten Runde empfing der FC Wacker Innsbruck am heutigen Spieltag den Vizemeister der Vorsaison. Dass man aber vor dem höheren Budget nicht in Ehrfurcht erstarren wollte, machte die Mannschaft, allen voran Carlos Merino bereits vor dem heutigen Westderby klar. Elf Mann gegen elf Mann stand am Programm und da konnte viel passieren.

 

Alles sehr ausgeglichen

Und dass viel passieren konnte, das zeigte bereits die zehnte Sekunde im Spiel. Nach einem Zweikampf ging Dario Dakovic ohne Feindeinwirkung zu Boden. Der rechte Außenverteidiger versuchte zwar noch weiterzuspielen, doch in der 5. Minute kam für ihn Georg Harding ins Spiel. Vier Minuten später folgte ihm Jakob Jantscher ins Lazarett, der sich bei einem Zweikampf mit Marco Kofler verletzte. In der Zwischenzeit wurde aber auch Fußball gespielt. Und der FC Wacker Innsbruck kam dabei einige Male gefährlich vor das Tor der Gäste. In der Defensive standen die Schwarz-Grünen dicht gestaffelt und ließen die Salzburger nicht aufkommen. Nach einer Viertelstunde erhöhte sich der Innsbrucker Druck, so wurde die Abwehr der Weiß-Roten einige Male von Carlos Merino schwindlig gespielt und auch Alex Hauser konnte mit einer weiten Flanke für gehörige Gefahr im Strafraum des Vizemeisters sorgen. Nach einer halben Stunde hatten die Fans den Torjubel schon auf den Lippen. Julius Perstaller flanke mustergültig in den Strafraum auf Marcel Schreter, der unbedrängt zum Ball kam, aber ihn nicht ideal traf. Gegen Ende der ersten Halbzeit versuchte der Vizemeister den Druck zu erhöhen, die wackere Abwehr aber hielt Stand und es ergaben sich einige gute Konterchancen.

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Harter Elfmeter sorgt für Entscheidung

Die zweite Halbzeit begann mit einem kraftvollen Innsbrucker Vorstoß, wobei Miran Burgic alleine vor Gustafsson vergab. Nach drei Minuten jedoch schwanden die Hoffnungen auf drei Punkte. Schiedsrichter Grobelnik sah ein Handspiel von Georg Harding und Alan verwertete den Elfmeter zum 0: 1.
Die Kogler-Elf gab aber nicht auf, im Gegenteil, es wurde noch mehr gekämpft und kombiniert. In der 58. Minute konnte Marcel Schreter Gustafsson mit einem Weitschuss ordentlich prüfen. Während die Härte und die Nervosität des Vizemeisters in der letzten Viertelstunde stetig zunahmen, kamen die Innsbrucker zu einigen Chancen. Vor allem die linke Seite  mit Schreter und Hauser sorgte für viel Gefahr. Die letzten zehn Minuten spielte nur mehr der Tiroler Traditionsverein, die Elf aus Salzburg verlegte sich einzig und allein  darauf, das knappe Ergebnis zu halten.  Knapp nachdem der Stadionsprecher die vier Minuten Nachspielzeit verkündete, überschlugen sich die Ereignisse: Lindgren riss im Strafraum Marco Kofler nieder – Elfmeter. Der Salzburger sah dafür Gelb-Rot. Julius Perstaller trat zum entscheidenden Elfmeter an und scheiterte an Gustafsson.

 

FC Wacker Innsbruck – FC Salzburg 0:1

Tivoli Stadion
Besucher: 9500
Schiedsrichter: Grobelnik

FC Wacker Innsbruck:
Safar – Dakovic (5. Harding), Bea, Kofler, Hauser – Abraham – Löffler (69. Bilgen), Perstaller, Merino, Schreter (79. Hinterseer) – Burgic

FC Salzburg:
Gustafsson – Schwegler, Pasanen, Sekagya, Svento – Leitgeb, Lindgren, Cziommer – Zarate, Alan (89. Hierländer), Jantscher (9. Santiago)

Gelbe Karten: 17. Hauser; 32. Lindgren, 54. Leitgeb, 81. Santiago

Gelb-Rote Karten: 90. Lindgren

Tore: 48. Alan (Elfmeter)

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