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Kampfmannschaft

Eine Reise, die sich lohnen soll

Kampf wird in Mattersburg wieder Trumpf sein

Die meisten Kilometer spult der Mannschaftsbus des FC Wacker Innsbruck bekanntermaßen ab, wenn es gegen den SV Mattersburg geht. Gegen die Burgenländer tritt die Mannschaft von Walter Kogler am kommenden Samstag im Rahmen der 32. Runde im Pappelstadion an.

Mit 16 Spielern nach Mattersburg

Die Reise nach Mattersburg werden allerdings nur 16 Wackerianer mitmachen. „Die jungen Kaderspieler sollen am Wochenende besser in der Regionalliga spielen, anstatt bei uns auf der Bank zu sitzen. Es ist für die persönliche Entwicklung der Spieler wertvoller Spielpraxis zu sammeln“, so Wacker Trainer Walter Kogler.

Trotzdem ist man beim FC Wacker Innsbruck auf Sieg eingestellt. „Wir werden von Anfang an Druck nach vorne erzeugen und vorne auf Pressing spielen. Wir werden alles dafür tun, drei Punkte zu holen“, gibt sich Thomas Bergmann im tiovli12.at-Interview kämpferisch.

Grünwald und Harding verletzt

Ebenfalls in Mattersburg nicht dabei sind Kapitän Pascal Grünwald, der sich nach überstanden Adduktorenproblemen eine Verletztung der Bauchmuskeln zugezogen hat, und Georg Harding, der einen Museklfasereinriss im Adduktorenbereich erlitten hat.

Lieblingsgegner

Das Prädikat „Matchpartner des Jahres“ hat sich die Lederer-Elf gegen die Innsbrucker redlich verdient. Mit drei Siegen aus drei Spielen konnte der FCW gegen kein anderes Team der Liga mehr Punkte einfahren, was auch beim vierten und letzten Aufeinandertreffen den Spielern Mut machen wird. Obwohl Wacker Innsbruck gegen die Mattersburger bisher sechs Mal einnetzte, reihten sich fünf Spieler aus dem schwarz-grünen Lager in die Torschützenliste ein: Öbster, Burgic, Bammer und Schreter hießen die Treffsicheren – lediglich Julius Perstaller schaffte es, zwei Mal ins Tor zu treffen. Der 22jährige traf sowohl beim 0:2 in Runde Vier, als auch beim 2:1 am Tivoli in Runde 14.

Fast gerettet

Entsprechend dem Motto „In guten wie in schlechten Zeiten“ blieb der SVM seinem Coach Franz Lederer auch in dieser Saison treu, was angesichts des sich oft schnell drehenden Trainerkarussells in der Bundesliga nicht selbstverständlich ist. Als Gegenleistung dürfte die Mannschaft der Burgenländer auch in Kürze den Klassenerhalt feiern – zwar könnte der LASK in den ausstehenden fünf Runden den Rückstand von acht Punkten noch aufholen, eine Annahme mit wohl eher theoretischem Charakter. Dass die Mannschaft aber durchaus zu mehr fähig ist, beweisen u. a. auch die Nachwuchs-Nationalspieler Stefan Ilsanker, Patrick Farkas oder Thomas Salomon. Neben dieser „jungen Garde“ geht auch vom Angriff der Mattersburger immer Gefahr aus: Ilco Naumoski, der sich allein aufgrund seiner fragwürdigen Aktionen einen eigenen Artikel verdient hätte und nicht zuletzt Patrick Bürger als bisher erfolgreichster SVM-Torschütze (11 Tore) sind immer für heiße Szenen vor dem Tor gut. Zum Vergleich: Wackers erfolgreichster Torjäger Marcel Schreter netzte bisher „nur“ zehn Mal ein.

In letzter Sekunde

Mit drei Punkten vor Augen brachen einige Zuschauer am vergangenen Samstag bereits zu den Ausgängen des Tivoli Stadions auf, als David Sencar de facto mit dem Schlusspfiff doch noch den Ausgleich für die Obersteirer erzielte. Zwar mussten die Innsbrucker durch dieses unnötige Gegentor zum 1:1 wieder ein wenig in der Tabelle Federn lassen. Gern möchte die Mannschaft aber einen weiteren Schritt wagen und zum Club der „50er“ aufsteigen. Die bisherige Bundesliga-Bestmarke hat der Tiroler Traditionsverein ohnehin schon überschritten – in der ersten Aufstiegssaison 2004/2005 sprangen insgesamt 44 Punkte nach 36 Runden heraus. Alles, was nun noch kommt, hat seinen Platz in den wackeren Geschichtsbüchern sicher.

Spieldaten:

tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 32. Runde
Samstag, 7. Mai 2011, 18:30 Uhr
SV BauWelt Koch Mattersburg – FC Wacker Innsbruck
Pappelstadion, Mattersburg

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