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Frauen I

Blamabler Auftakt für Wackerdamen

Nicht nur Anna Innerhuber hatte gegen St. Veit das Nachsehen

Wenn das Damenteam des FC Wacker Innsbruck in dieser Saison in ein Spiel ging, so wusste man oft nicht was am Ende dabei raus kommen wird. Spiele wurden auf tolle Art und Weise gewonnen, andere wurden einfach weggeschenkt.

Dabei hätte die Partie am Samstag als Werbung für den Frauenfußball in Schwarz – Grün dienen sollen. Am Ende setzte es eine bittere 1:3 (0:1) Klatsche gegen St. Veit.

Tabellenletzter

Seit Anfang Jänner bereiteten sich die Damen des FC Wacker Innsbruck hart und intensiv auf das obere Play-Off vor. Und es hatte den Anschein, dass man den durchwachsenen Herbst nach dem 11:0 Sieg gegen Altenmarkt wirklich vergessen machen kann. Doch nach der Niederlage am Samstagnachmittag ist klar: Man hat sich schon jetzt um viele Früchte jeglicher Arbeit gebracht. Liebäugelte man mit Siegen gegen Neulengbach und Platz zwei in der Tabelle, so muss man sich ab sofort mit dem letzten Platz in der Tabelle begnügen.

Unverständliche Leistung

Für Trainer Tanaskovic, der die gleiche Startelf wie gegen Altenmarkt aufbot, war die lasche Einstellung in den Trainingseinheiten während der Woche ein Mitgrund für das blamable Auftreten am Tivoli W1: „Man hatte schon während der Woche das Gefühl, dass das Altenmarkt Spiel zu sehr in den Köpfen der Mädels steckte. Es wurde nicht so gut, wie in der Vorbereitung trainiert. Diese Leistung ist für mich unverständlich.“ Nur einmal ließen die Mädels die rund 130 Fans am Tivoli W1 jubeln. Nach einer Flanke von links durch Kapitänin Hanschitz konnte Verena Nagl das zwischenzeitliche 1:1 erzielen. Doch gegen die keineswegs starke St. Veit Mannschaft war dies zu wenig. Robitsch und Landeka machten mit ihren Treffern (69. und 74.)alles klar. Erst danach entdeckten die Innsbruckerinnen wackere Tugenden, nur leider viel zu spät.

Charakter gefragt

Am kommenden Samstag muss die Mannschaft nach Landhaus fahren. Dort wird das Team wahrscheinlich mit einer ähnlichen Aufstellung das Spiel beginnen, da es an Alternativen im Kader fehlt. So gesehen haben es die Damen selber in der Hand, den Auftakt nicht ganz zu verpatzen Und dazu muss die gesamte Mannschaft Charakter zeigen. Vor allem müssen die Führungsspielerinnen wie Doris Adamovics, Marlies Hanschitz oder Melanie Fischer ihre Kollegeninnen führen, damit in Zukunft wieder rosigere Zeiten im schwarz – grünen Frauenfußball anbrechen können. Und es nicht öfters heißen wird: „Rien ne va plus – Nichts geht mehr“!

Spieldaten:

FC Wacker Innsbruck – FC St. Veit 1:3 (0:1)

Tore: 0:1 Zigic (20.), 1:1 Nagl (55.), 1:2 Robitsch (69.), Landeka (74.)

Tivoli W1, 130 Zuschauer

FC Wacker Innsbruck: Ahmedova, Innerhuber, Metzler, Gatermayer, Dengg, Schiechtl Fischer, Hanschitz, Hausberger (62. Jahaj), Adamovics, Nagl

FC St. Veit: Breithuber, Struger, Bistrovics, Robitsch, Zigic, Descovich, Landeka, Trattnig, Tamegger, Gatternig, Partl (92. Bürgler)

Gelbe Karten: Hanschitz, Fischer

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