Damen II Trainer Thomas Weber im InterviewDamen II Trainer Thomas Weber im Interview

Die 2. Mannschaft der FC Wacker Innsbruck-Damen ist die Talenteschmiede des Tiroler Damen-Fußballs. In der 2. Liga West, der zweithöchsten österreichischen Spielklasse, können sich immer wieder junge Talente beweisen und für höhere Aufgaben empfehlen. Wir sprachen mit Thomas Weber, dem Trainer der FC Wacker Innsbruck Damen 2 über den bisherigen Saisonverlauf, seine Ziele und den Stellenwert des Damen-Fußballs beim FC Wacker Innsbruck.

Thomas Weber, du bist seit Juli Trainer der FC Wacker Innsbruck Damen 2. Wie bist du zum FC Wacker gestoßen?

Ich war vorher Nachwuchs-Trainer von der U11 bis zur U17 bei meinem Heimatverein Oberperfuss. Ich wurde vom sportlichen Leiter der Wacker-Damen, Horst Braun, gefragt, ob ich Interesse habe. Für mich ist es einfach ein neuer Anreiz, eine neue Aufgabe.


Deine Mannschaft ist nach fünf Spieltagen auf dem vierten Platz. Wie verlief die bisherige Saison aus sportlicher Sicht?
Der Einsatz und die Trainingsleistungen sind sehr gut. Leider schlägt sich das noch nicht in den Ergebnissen nieder. Wir hatten sehr viele verletzte Spielerinnen, einige haben auch noch konditionellen Rückstand, weil sie im letzten Jahr im Kleinfeld und keine 90 Minuten spielten. Für diese war das natürlich ein Riesensprung.


Trotzdem war man in den meisten Spielen ebenbürtig.
Wir wurden bisher klar unter unserem Wert geschlagen. Bis auf eines hätten wir jedes Match gewinnen können, obwohl wir dreimal wirklich mit dem letzten Aufgebot spielten. Im Abschluss müssen wir uns noch verbessern, um den Sack in Zukunft schneller zumachen zu können. Grundsätzlich spielen wir aber nicht in erster Linie tabellenorientiert.


Was sind die primären Ziele?
Wichtig ist für uns, dass wir Mädels mit Potential, die noch nicht gut genug für die erste Mannschaft sind, fördern und langfristig heranführen. Bei uns bekommen talentierte Mädchen Spielpraxis. Wir testen auch immer wieder Spielerinnen, die zu uns kommen und sich beweisen möchten. Wir sind froh um jedes Talent.


Das heißt, dass sich jederzeit fußballbegeisterte Mädchen beim FC Wacker Innsbruck melden können?
Wir haben immer ein offenes Ohr für Talente, jede ist herzlich eingeladen. Wir hatten allein in den letzten Monaten 18 Probespielerinnen. Natürlich ist der FC Wacker Innsbruck keine Fußballschule und wir stellen gewisse Ansprüche, weil wir den Damen-Fußball auf ein höheres Level bringen und Akzente setzen möchten. Die Chancen sind bei uns aber für jede gleich.

Wie beurteilst du den Stellenwert des FC Wacker Innsbruck bei den Spielerinnen und der Damen-Teams im Gesamtverein?
Bei den Spielerinnen merkt man, dass viele zu Wacker wollen, weil es einfach eine Top-Adresse ist. Viele machen nebenbei eine Lehre oder gehen in die Schule oder studieren und reisen teilweise aus Imst und Kufstein an. Da spürt man die Leidenschaft für den Fußball und für Wacker, weil wir in einer Woche immerhin dreimal trainieren und ein Spiel haben. Im Verein fühlen wir uns sehr gut aufgehoben. Man spürt, dass es jeden interessiert, was wir machen. Es kommen immer wieder von allen Teilen des Vereins Rückfragen. Der Rückhalt ist da.


Wie siehst du das Engagement des FC Wacker im Damen-Fußball?
Ich glaube, dass es vor allem für das Image gut ist. Der FC Wacker hat sich festgelegt, dass er Frauenfußball will und übernimmt da eine Vorreiterrolle, das wird auch österreichweit gesehen. Ich glaube, dass viele diesen Weg gut finden und das auch wirklich honorieren. Für mich ist das die beste Eigenwerbung für den Verein.


Beim letzten Spiel gegen Koblach nutzten viele Fans nach der Altach-Absage die Gelegenheit, euch zu unterstützen.
Das war eine ganz tolle Sache, mit der niemand gerechnet hat. Normalerweise sind bei unseren Spielen kaum Zuseher bis auf die Eltern und Verwandten. Gegen Koblach war eine super Stimmung, mit Fahnen, Gesängen und den schwarz-grünen Farben, was die Mannschaft sehr motiviert und auch mir selber total getaugt hat. Auch nach dem Spiel sind die Fans zu uns in die Kantine gekommen und haben immer noch Stimmung gemacht. Ich möchte mich herzlich für diese Unterstützung bedanken.


Und wir bedanken uns bei Thomas Weber für das Gespräch und wünschen ihm und unseren Damen des FC Wacker Innsbruck viel Erfolg!

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