Einen ganz bitteren Abend erlebte Wacker Innsbruck II im Nachtragsspiel der 19. Runde der tt.com Regionalliga Tirol gegen den SV Telfs. Mit unnötigen Gegentreffern geriet man schnell ins Hintertreffen und lief ins sprichwörtliche Verderben.

 

Viel zu einfache Gegentreffer führen zu klarer Niederlage

Vor 250 Zuschauern entwickelte sich in der Wiesengasse ein temporeiches und von vielen Zweikämpfen geprägtes Spiel, in dem von der ersten Sekunde an forsch nach vorne marschiert wurde. Schon in der ersten Minute stürmte Jakob Klieber tief in die Hälfte der Gäste. Seinen Stanglpass auf Kristjan Koni konnte Telfs gerade noch abfangen. Im postwendenden Konter war FCW-Schlussmann Peter Weiss um einen Hauch schneller am Ball als Telfs-Stürmer Ribis. So ging es in der Anfangsphase hin und her. Die beste Chance der Wackerianer hatte Innenverteidiger Marcel Dosch, der bei einem Freistoß von Noah Lederer um Haaresbreite knapp vor dem Tor am Ball vorbeisegelte (10.). In der 23. Minute nahm schließlich das Unglück für die Schwarz-Grünen seinen Lauf. Einen an sich harmlosen weiten Abschlag berechnete der aus seinem Tor herauseilende Weiss falsch. Der Ball sprang vor ihm auf und über ihn drüber. Telfs-Stürmer Dretvic "bedankte" sich mit dem glücklichen Führungstreffer für die Gäste. Kurz danach trat Lederer aus gut 25 Metern zum Freistoß an, den der FCW-Mittelfeldspieler knapp am Tor vorbei zirkelte. Auch Telfs war aus einem Freistoß gefährlich, doch Weiss konnte sich beim Kopfball von Rott auszeichenen. In der nächsten Aktion war er allerdings machtlos. Nach einer guten Kombination spielte Dretvic einen Idealpass in die Tiefe auf Ribis, der zum 0:2 vollendete (32.). Nur drei Minuten später stand es 0:3. Bei einer scharfen Hereingabe sprang FCW-Verteidiger Alexander Schwab der Ball an den Unterarm. Den Elfmeter verwandelte Perstaller sicher. Kurz vor dem Pausenpfiff schickte Lederer Koni steil, doch Telfs-Tormann Häfele war vor dem Stürmer am Ball.

Mit neuem Elan kamen die Wackerianer aus der Kabine und spielten druckvoll nach vorne. Nach einer schönen Kombination kam Koni zum Abschluss - knapp drüber. FCW II kam nun besser zur Entfaltung und erspielte sich einige Chancen. Bei einer schnellen Kombination durchs Mittelfeld setzte Fabio Markelic Klieber in Szene, dessen Abschluss aber auch am Ziel vorbeiging (60.). Kurz danach spielte der eingewechselte Elias Krössbacher auf Koni, dessen Abschluss Häfele parierte. In dieser Drangperiode kamen die Gäste zweimal aus Kontern gefährlich vors Tor der Hausherren. Zunächst parierte Weiss einen Schuss von Schennach, doch bei der zweiten Gelegenheit sah die wackere Hintermannschaft wieder nicht gut aus. Einen Freistoß von der rechten Seite bugsierte der heranstürmende Viertler aus kurzer Distanz per Kopf in die Maschen (0:4, 72.). Die Schwarz-Grünen wollten unbedingt zumindest noch den Ehrentreffer erzielen und waren in der 80. Minute auch knapp dran. Das Zusammenspiel der eingewechselten Aboubacar Cisse und Edin Abazovic, der knapp verzog, war aber ebenso wenig von Erfolg gekrönt, wie dessen Schuss aus dem Hinterhalt nach einem Eckball. Den Schlusspunkt leitete abermals ein individueller Fehler ein. In der Vorwärtsbewegung landete ein Fehlpass aus der FCW-Abwehr beim Gegner, Rohracher hatte keine Probleme den 0:5-Endstand zu erzielen.

Spieldaten:
tt.com Regionalliga Tirol, 19. Runde
FC Wacker Innsbruck II - SV Telfs 0:5 (0:3)
Mittwoch, 23.03.2022, 19.30 Uhr
Sportplatz Wiesengasse A
Schiedsrichter: Stefan Gamper
250 Zuschauer

FC Wacker Innsbruck II: Weiss, Nishida, Klieber (66. Singer), Demeter (61. Krössbacher), Spinn, Lederer, Schwab, Anderle, Koni, Dosch (77. Cisse), Markelic (61. Abazovic) 

SV Telfs: Häfele, Rohracher, Binder, Kovacevic (89. Wachter), Ribis (70. Espa), Perstaller, Viertler, Struggl, Dretvic (70. Kranebitter), Rott (79. Parth), Schennach 

Tore: Dretvic (23.), Ribis (32.) Perstaller (35.) Viertler (72.), Rohracher (86.)

Gelbe Karten: Dosch, Lederer 

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