Wacker Innsbruck II gastierte am Freitag beim FC Zirl und musste die nächste empfindliche Niederlage hinnehmen.

Ex-Wackerianer setzen sich durch

Zu Beginn des Kellerduells war beiden Teams die Verunsicherung deulich anzusehen. Beide begannen sehr vorsichtig und verhalten. Doch mit Fortdauer des Spiels legten die Hausherren die Hemmungen ab und kamen durch Ex-Wackerianer Perstaller zur ersten guten Aktion. Sein Distanzschuss zischte knapp übers Tor. Kurze Zeit später war der Ball im Tor der Schwarz-Grünen, doch Perstallers Treffer wurde wegen eindeutiger Abseitsstellung aberkannt. Es dauerte zehn Minuten, ehe die Wackerianer erstmals vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Nach einem Eckball von Fabian Leitner, ließ Armin Hamzic den Ball durch und Denis Tomic versuchte es mit einem Schlenzer, den Zirl-Schlussmann Oberhuber entschärfte. FCW II bemühte sich redlich, war aber vor allem im Spielaufbau zu unpräzise. Zirl lauerte auf den Fehlpass und schaltete schnell um. So kam Ex-Wackerianer Stefan Milenkovic nach gutem Pass in die Tiefe zum Abschluss, doch FCW-Neuzugang David Stemmer hielt sicher. In der Folge begann die beste Phase der Schwarz-Grünen. Zunächst gelang ein Diagonalpass auf Leitner, der in den Strafraum eindrang und aus vollem Lauf abzog, aber knapp vorbei schoss (25.). Nur Sekunden später zeigten die Jungwackerianer ihre einzige wirklich gute Kombination und wurden daraus prompt gefährlich. Hamzic setzte Tomic ein, der auf Sandro Gavric durchsteckte, doch auch dessen Abschluss ging knapp vorbei. In der folgenden Aktion stand wieder Kapitän Hamzic im Mittelpunkt, der nach einer Flanke  einen sehenswerten Rückwärtskopfball aufs Tor brachte, den Zirls Tormann gerade noch aus dem Kreuzeck fischen konnte (32.). Am anschließenden Eckball von Leitner flog FCW-Innenverteidiger Marius Samoura knapp vorbei. Beim direkten Gegenzug sprintete dieser über das gesamte Feld und wehrte den Versuch von Perstaller ab. In der Schlussphase der ersten Hälfte kam Zirl wieder auf. Ex-Wackerianer Simon Aschenwald zog in der 44. Minute unwiderstehlich von der Außenbahn zur Mitte und bezwang Stemmer mit einem Schuss ins lange Eck.

In die zweite Halbzeit startete Wacker Innsbruck II besser. Hamzic setzte nach wenigen Sekunden Gavric ein, dessen Abschluss aber abgeblockt wurde. Dies war leider nur ein Strohfeuer, denn in der Folge hatten die Gastgeber klar mehr vom Spiel. Bei den Wackerianern wuchs die Verunsicherung weiter und zeigte sich vor allem beim unpräzisen Zusammenspiel und mangelndem Spielaufbau. Lediglich durch Einzelaktionen zeigte man etwas Gefahr. Wie in der 54. Minute, als Tomic sich alleine gegen vier Zirler behaupten konnte, ihm danach aber die Kraft beim Torabschluss fehlte. Philipp Viertlers Kopfball nach Leitner-Ecke hätte für den Ausgleich sorgen können, doch auch diese Möglichkeit wurde ausgelassen. In der 66. Minute kombinierten die Wacker-Fohlen endlich wieder und waren dadurch auch sofort gefährlich, aber auch die gute Vorarbeit des sehr auffälligen Leitners brachte Hamzic nicht im Tor unter. Zirl machte es da in Person von Milenkovic wesentlich besser. Der Kapitän des FC Zirl nahm einen gehobenen Pass mustergültig an und hämmerte diesen aus gut 20 Metern völlig ungehindert unhaltbar in die Maschen (2:0, 69.). Die Verunsicherung der Wackerianer griff noch weiter um sich und hatte ihren Höhepunkt in der 81. Minute als Ex-Wackerianer Samuel Krismer ein Missverständnis zwischen Samoura und Stemmer nutzte und zum 3:0-Endstand einschob. 

Spieldaten:
Regionalliga Tirol, 9. Runde
FC Zirl - FC Wacker Innsbruck II 3:0 (1:0)
Freitag, 06.09.2019, 19.10 Uhr
Sportplatz Zirl
Schiedsrichter: Yilmaz Et
250 Zuschauer

FC Zirl: Oberhuber, Kolakovic, Krismer, Riegler (84. Prasthofer), Alak, Milenkovic (75. Curcic), Rajic, Aschenwald, Zauner, Kapferer (89. Karakoc), Perstaller

FC Wacker Innsbruck II: Stemmer, Gavric, Leitner (74. Scheidnagl), Hamzic, Spinn, Miskovic, Babic (67. Koni), Tomic, Viertler, Samoura, Beganovic

Torfolge: 1:0 Aschenwald (44.), 2:0 Milenkovic (69.), Krismer (81.)

Verwarnungen: Riegler, Aschenwald, Krismer bzw. Tomic

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