Wacker Innsbruck II empfing im ersten Spiel auf dem Sportplatz Mieming den SC Imst und überraschte die 500 Zuschauer mit einer Leistung, mit der nach den starken Auftritten gegen Wörgl und Kufstein niemand gerechnet hatte.

Warnschuss zur rechten Zeit

Die Region Mieming machte am Sonntag ihrem Namen als Sonnenplateau alle Ehre und empfing den FC Wacker Innsbruck und 500 Zuschauer mit herrlichem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30 Grad. Doch die Sonne schien vorallem für die Gäste aus Imst so richtig hell. Diese kamen wesentlich besser ins Spiel und waren gleich gefährlich. Zunächst war das Visier noch nicht richtig eingestellt, doch in der 6. Minute gelang Nussbaum ein schöner Pass in die Schnittstelle der FCW-Abwehr und Peternell vollendete zur frühen Führung. Imst blieb am Drücker und forderte nach einem Zusammenstoß im Strafraum der Schwarz-Grünen Elfmeter, den Schiedsrichter Bramböck zu Recht nicht gab. Auf der anderen Seite gelang FCW II die erste gute Aktion in der 13. Minute, als Denis Tomic einen guten Lochpass anbrachte und Sandro Gavric diesen ins Tor beförderte. Leider befand er sich dabei im Abseits. Peternell, der an diesem Tag der auffälligste Spieler am Feld war, scheiterte alleinstehend aus kurzer Distanz an der Stange. Danach musste FCW-Schlussmann Alexaner Eckmayr nach einem rüden Einsteigen verletzt vom Platz. Nach längerer Spielunterbrechung wegen Behandlungen und Trinkpause kamen die Wackerianer etwas besser zur Geltung. Eine gute Vorarbeit von Meletios Miskovic nutzte Tomic zu einem weiteren Abschluss, den Imst-Tormann Ponholzer gerade noch parieren konnte. Doch alles in allem agierte man zu passiv und unpräzise und kam auch mit der härteren Gangart der Imster nicht zu Rande.

In der Halbzeit brachte FCW-Trainer Christian Stoff Nico Brandstätter ins Spiel. Wer nun dachte die jungen Wackerianer würden die "Handbremse" lockern und ihr Kombinationsspiel entfachen, wurde enttäuscht. Imst war wie schon zu Beginn der ersten Hälfte brandgefährlich. Gleich nach Wiederanpfiff stürmte Nakayama nach vorne. Seinen Stanglpass lenkte die FCW-Innenverteidigung an die Querlatte. Wie es gehen könnte, zeigte Wacker Innsbruck II nur ein einziges Mal: Nach schnellem Passspiel von Fabian Leitner auf Armin Hamzic, der den Ball direkt auf Tomic weiterleitete, traf der Stürmer zum Ausgleich (1:1, 64.). Die Freude darüber währte nur kurz, denn bereits vier Minuten später fand die Flanke von Mittermair den Kopf von Peternell, der seinen zweiten Treffer erzielte. In der Folge versuchten die Jungwackerianer mehr Druck nach vorne zu machen, doch unpräzise Zuspiele, erfolglose Einzelaktionen und Schüsse aus der Distanz strahlten wenig Gefahr aus. Ganz anders die Gäste aus Imst, die im Konter zum Erfolg kamen. In der 79. Minute passierte einer der vielen unnötigen Ballverluste der Wackerianer. Imst schaltete schnell um, und Nussbaum musste den Stanglpass nur über die Linie drücken. Fünf Minuten später machte der Fehlerteufel auch nicht vor dem eingewechselten FCW-Tormann halt. Dominik Kofler, der weit vor seinem Tor stand, zögerte bei einem langen Abschlag und wurde vom aufspringenden Ball überhoben. Peterell war wieder zur Stelle und vollendete mit seinem dritten Tor zum Endstand von 1:4.

Spieldaten:
Regionalliga Tirol, 4. Runde
FC Wacker Innsbruck II - SC Sparkasse Imst 1:4 (0:1)
Sonntag, 11.08.2019, 16.00 Uhr
Sportplatz Mieming
Schiedsrichter: Mag. Daniel Bramböck
500 Zuschauer

FC Wacker Innsbruck: Eckmayr (26. Kofler), Köchl, Gavric, Leitner, Jawadi (80. Iliadis), Hubmann (46. Brandstätter), Hamzic, Miskovic, Tomic, Viertler, Beganovic 

SC Imst: Ponholzer, Nakayama, Markl, Nussbaum (83. Zebisch), Schneebauer, Prantl (71. Ruetz), Mittermair, Mark, Lamp, Gercaliu (26. Harold), Peternell

Torfolge: 0:1 Peternell (6.), 1:1 Tomic (64.), 1:2 Peternell (68.), 1:3 Nussbaum (79.), 1:4 Peternell (86.)

Verwarnungen: Jawadi, Köchl, Miskovic, Tomic bzw. Nussbaum

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