Zum Abschluss des Herbstdurchgangs empfing der FC Wacker Innsbruck den SK St. Johann im Tivoli.

Mit 4:0 lässt sich ordentlich feiern

Mit einer kleinen Veränderung im Vergleich zu den letzten so erfolgreichen Auftritten gegen Völs und Hall, schickte FCW-Trainer Akif Güclü seine Startelf aufs Feld. Dionis Ramaj war wieder von Beginn an dabei. Und auch die Wacker-Fans hatten ihren Stimmungsboykott nach der Einberufung der aoGV beendet und waren von Minute 1 an stimmgewaltig dabei. Offenbar motivierte dies die Gäste aus St. Johann, die sich zunächst druckvoll präsentierten und auch den ersten Torschuss des Spiels abgaben. Der Weitschuss von Bader landete in den Armen von FCW-Tormann Simon Berger. Danach nahmen die Wackerianer aber das Heft in die Hand und schon die erste Chance führte zur Führung. Nach einer tollen Kombination durchs Mittelfeld wurde Alexander Olivieri ideal freigepielt, der mit seinem ersten Saisontor das 1:0 erzielte (8.). Die Gastgeber blieben am Drücker und legten wenig später nach. Kapitän Alexander Schwab nutzte einen Fehler der gegnerischen Abwehr, erkämpfte sich den Ball im Strafraum und versenkte diesen im langen Eck (2:0, 17.). Die Heimelf diktierte das Spielgeschehen und zeigte sehenswerte Kombinationen. Doch auch für das eigene Tor wurde man kurzfristig gefährlich. Nach einem Freistoß von St. Johann rutschte Romuald Lacazette der Ball über den Rist und senkte sich gefährlich auf das eigene Tor, doch Berger hatte die Situation unter Kontrolle. Auf der anderen Seite versuchte Lucas Scholl St.Johann-Schlussmann Pendl mit einem Freistoß aus spitzem Winkel zu bezwingen. Dieser parierte aber sehenswert. In der 30. Minute nahm es Ramaj mit der gesamten Abwehr auf, dribbelte durch die Reihen, doch im letzten Moment wurde sein Abschluss abgefälscht. Bei der anschließenden Ecke zeigte Lacazette sein Können mit einem Seitfallzieher, der leider knapp übers Tor ging. In der Schlussphase der 1. Halbzeit hatte SKS-Stürmer Obulor noch eine gute Kopfballgelegenheit, die knapp am Tor vorbei ging. FCW-Torschütze Olivieri zeigte bei einem Eckball ebenfalls seine Kopfballtechnik und zwang Pendl zu einer Glanzparade.

Nach Wiederanpfiff änderte sich am Spielgeschehen wenig. Die Wackerianer hatten den Gegner unter Kontrolle. In der 55. Minute zirkelte Scholl abermals einen Eckball auf den Kopf von Olivieri. Diesmal ging das Leder knapp drüber. Doch nur drei Minuten später durften die 1219 Fans im Tivoli jubeln. Mit einer Kombination wie aus dem Lehrbuch wurde St. Johann ausgespielt, Rami Tekirs Lochpasss fand schließlich Ramaj, der trocken zum 3:0 abschloss. Danach schalteten die Wackerianer etwas zurück. Die Unterländer kamen nun etwas besser zur Geltung. In der 70. Minute trat der eingewechselte Valach zum Freistoß an, der knapp übers Gehäuse des FCW ging. Kurz danach erreichte ein Stanglpass den freistehenden Bliem. Berger zeichnete sich mit einer Glanztat aus. In der 82. Minute musste sich Wackers nunmehr 16-jähriger Tormann noch einmal gehörig strecken, denn da parierte er einen weiteren Kopfball von Obulor. Und auch Bliem machte noch einmal mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf sich aufmerksam, der aber im Außennetz landete. Auf der anderen Seite dribbelte Tekir in der 87. Minute in den Strafraum und wurde dabei von den Beinen geholt. Der Gefoulte trat selbst zum fälligen Elfmeter an und verwandelte sicher (4:0). In der Nachspielzeit fanden die Wackerianer noch eine Konterchance durch den eingewechselten Muhammet Tasci vor, der alleine auf Pendl zulief, den Ball aber nicht am SKS-Tormann vorbei brachte. 
Mit dem 4:0 feierten die Wackerianer im letzten Spiel des Herbstdurchgangs den höchsten Saisonsieg.

Spieldaten:
Hypo Tirol Liga, 15. Runde
FC Wacker Innsbruck - SK St. Johann 4:0 (2:0)
Samstag, 29.10.2022, 14.00 Uhr
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Remo Ribis
1219 Zuschauer



FC Wacker Innsbruck: Berger, Olivieri, Petutschnig, Scholl (67. Moustoifa), Ech Cheikh (67. Tasci), Lacazette, Papic, Schwab (74. Veskovic), Ramaj (74. Sehic), Asante, Tekir (88. Kalac)

SK St. Johann: Pendl, Bader, Peric, Perisic, Köllner, N. Tengg (46. Valach), Bader, M. Tengg (66. Krimbacher), Lovrec (88. Gurschler), Seeber (66. Bliem), Obulor (85. Hofer)

Torfolge: 1:0 Olivieri (8.), 2:0 Schwab (17.), 3:0 Ramaj (58.), 4:0 Tekir (88.)

Gelbe Karten: keine bzw. N. Tengg, Hofer, Krimbacher

Foto: Alexander Pauli

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