Im Spitzenspiel der Tiroler Liga empfing der FC Wacker Innsbruck den Tabellenführer aus Völs. Das Spiel hielt, was es im Vorfeld versprach. Mit der bisher vielleicht besten Saisonleistung gingen die Schwarz-Grünen als Sieger vom Platz 

1.421 Zuschauer sehen tolles Spiel

Vor 1.421 Zuschauern entwickelte sich eine muntere Partie, in der die Gäste zu Beginn viel Druck nach vorne machten. Trotzdem hatten die Wackerianer die erste Möglichkeit des Spiels. Nach einer guten Kombination über die rechte Seite setzte Alex Olivieri Kapitän Alexander Schwab auf der Außenbahn ein. Seine Hereingabe fand Hamza Ech Cheikh, dessen Torschuss von Völs-Tormann Eberl pariert wurde. Die Grün-Weißen aus Völs suchten Topstürmer und Ex-Wackerianer Hesina in der Sturmspitze, der aber gut abgedeckt wurde. Mit Fortdauer der Partie diktierten die Schwarz-Grünen das Spielgeschehen, doch die Gäste kamen aus einem Konter zu einer guten Chance. Brindlingers Drehschuss von der Strafraumgrenze parierte Wackers 15jähriger Tormann Simon Berger mit einer Flugeinlage. Die Hausherren kombinierten gut, verabsäumten es aber den Abschluss zu suchen. So dauerte es bis zur 27. Minute, bis der FCW die nächste Chance vorfand. Nach einer Flanke des aufgerückten Joseph Asante köpfelte Romuald Lacazette den Ball knapp übers Tor. Doch kurz danach hatten die Wacker-Fans den Torjunel schon auf den Lippen, denn Lucas Scholl zirkelte einen Freistoß aus 19 Metern an die Stange. Und auch Rami Tekir versuchte sich aus der Distanz. Sein Weitschuss ging knapp übers Tor. Auf der anderen Seite kam der für den verletzten Hesina eingewechselte Völs-Stürmer Probst aus einem Konter zum Abschluss, der im letzten Moment geblockt wurde. In der 38. Minute ließ Scholl noch einmal das gegnerische Gehäuse erzittern, als sein Torschuss zum Lattenpendler wurde. Ob der Ball nicht doch hinter der Linie war? Die letzte Möglichkeit der 1. Hälfte hatte der Völser SV. Nach einer gute Kombination kam Brindlinger zum Schuss - Berger hielt sicher.

FCW-Trainer Akif Güclü brachte in der Pause mit Dionis Ramaj und Enrico Schubert neue Kräfte. Wie schon in den letzten Spielen auch, war der Zug aufs Tor der Hausherren in der 2. Halbzeit klar besser. Schnell wurde man dafür auch belohnt. Olivieri spielte Ramaj in den Lauf, dessen Schuss Eberl noch parieren konnte. Tekir war aber im Nachsetzen zur Stelle und erzielte die Führung (51.). Kurz danach war es wieder Tekir, der für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgte. Seinen Drehschuss konnte der Völser Tormann aber entschärfen. Nun kamen die Wackerianer im Minutentakt zu Chancen. Nach einem Eckball zog Manuel Petutschnig am langen Eck ab. Wieder war ein Bein dazwischen. Sein zweiter Versuch landete schließlcih im Außennetz. In der 69. Minute ließ sich der Völser Abwehrhüne Mühlthaler zu einem Ellbogencheck gegen Schubert hinreißen, für die er zur Überraschung aller lediglich Gelb bekam. Schubert revanchierte sich auf seine Weise. Denn in der nächsten Aktion fing einen Pass des Gegners ab, stürmte aufs Tor und legte ideal auf Ech Cheikh ab, der zum 2:0 einschob (71.). Gleich im Anschluss musste Schubert aber aufgrund der Nachwirkungen des Ellbogenchecks ausgetauscht werden. In der Schlussphase kam nach langer Verletzungspause Aphèze Moustoifa zu seinem Comeback. Er sah in der 86. Minute den Ehrentreffer für Völs, den Gruber per Kopf nach einem Eckball erzielte. 


Spieldaten: 

Hypo Tirol Liga, 14. Runde
FC Wacker Innsbruck - Völser SV 2:1 (0:0)
Freitag, 21.10.2022, 19.00 Uhr
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Daniel Pfister  
1.421 Zuschauer

FC Wacker Innsbruck: Berger, Olivieri, Petutschnig, Scholl (83. Koni), Ech Cheikh (83. Moustoifa), Lacazette, Kalac (46. Ramaj), Papic, Schwab (46. Schubert, 76. Veskovic), Asante, Tekir 

Völser SV: Eberl, Mühlthaler, Eichner, Stauder, Riehle, Brindlinger (77. Lanziner), Gruber, Hesina (26. Probst), Schültke, Markt, Genc (58. Kranebitter) 

Torfolge: 1:0 Tekir (51.), 2:0 Ech Cheikh (71.), 2:1 Gruber (86.)

Gelbe Karten: keine bzw. Mühlthaler, Gruber, Markt, Lanziner, Kranebitter

Foto: Beate Retzbach

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