sb 1 22Nach einer turbulenten Sommerpause mit vielen Fragezeichen startete der FC Wacker Innsbruck in das Abenteuer Tiroler Liga gegen den SV Kirchbichl.
Das neuformierte Team von Trainer Akif Güclü spielte bei dieser Partie erstmals zusammen, somit konnten viele Automatismen noch nicht greifen. Doch etwas versprach dieses Spiel, das kann man schon vorwegnehmen: Die junge hungrige Mannschaft macht Spaß.

Toller Support

Das hatte die Tiroler Liga wohl bisher noch nicht erlebt: einen vollen Auswärtssektor und Dauersupport vom wackeren Anhang. Die jungen Wilden machten von Beginn an Druck und Kirchbichl stand sehr tief. Doch erstmals gefährlich wurden die Hausherren in der 3. Minute durch Rideg, als er nach einem Stanglpass knapp am Ball vorbeisegelte. Im Gegenzug setzte Kristjan Koni das erste wackere Ausrufezeichen. Er übernahm volley einen Diagonalpass,setzte den Ball aber knapp neben das Tor. Obwohl auch die Unterländer vor allem über Konter zu Chancen kamen (zum Beispiel Noggler in der 8. Minute) setzte Wacker die Akzente. In der 12. Minute trat Apheze Moustoifa zu einem Freistoß an und versuchte es direkt. Kirchbichl Torhüter Hajda brachte den Ball nicht unter Kontrolle, doch den heraneilenden Wacker-Spieler zu Fall. Schiedsrichter Egger entschied aber auf Abstoß. FCW-Torhüter Markus Gabl wurde erstmals in der 22. Minute durch Heim geprüft, beim Gegenzug versuchte sich Koni , doch der Winkel beim Abschluss war schon zu spitz. Wenig später setzte Noggler einen Kopfball an die Latte. Der bis dahin sehr starke Enrico Schubert musste verletzungsbedingt 5 Minuten vor der dem Halbzeitpfiff vom Platz Für ihn kam Dionis Ramaj. Mit einem zu diesem Zeitpunkt verdienten Unentschieden ging es in die Pause.

Wacker spielt , Kirchbichl macht das Tor

Die zweite Halbzeit begannen die Innsbrucker sehr dominant. In der 48. Minute zirkelte Moustoifa den Ball bei einem Freistoß aus gut 20 Metern vor das Tor, wo die Verlängerung aber Beute vom Kirchbichl Schlussman wurde. Das Zusammenspiel innerhalb des FCW wurde sichtlich immer besser je länger die Partie dauerte. Aus dem Nichts setzen die Kirchbichler in der 51. Minute zu einem Konter an, eine Flanke kam zur Mitte, wo Noggler sie eiskalt verwertete. Drei Minuten später hatte Ramaj den Ausgleich am Fuß, doch wieder hielt der Torhüter seinen Kasten sauber. Das wackere Offensivspiel verlagerte sich immer mehr auf die Flanken und man suchte mit Hereingaben die Stürmer in der Mitte in Szene zu setzen. Selim Ajkic dribbelte der 65. sowohl die Abwehr als auch den Schlussmann aus, wartete dann aber zu lange mit dem Schuss. Dieser wurde schlussendlich von den Verteidigern von der Linie gekratzt. Von Kirchbichl sah man nur mehr wenig, nur noch gelegentlich kam man in die Nähe des wackeren Tores und das meist mit Weitschüssen. In der letzten Viertelstunde versuchten die Schwarz-Grünen alles, um noch den Anschlusstreffer zu erzielen. Dabei zeigte gerade die Offensivabteilung, auf was man sich in Zukunft freuen wird dürfen. Teilweise wurde Samba im und am gegnerischen Strafraum getanzt. Trotz einer Vielzahl an Möglichkeiten wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Den Schlusspunkt setzte Ramaj in der 93. Minute nach einem weiten Zuspiel. Doch sein Abschluss prallte von Torhüter und Verteidiger ab. Trotz der knappen Niederlage war es ein gelungener Auftakt in der neuen Liga., mit einer Mannschaft, der man Zeit geben muss, die aber bereits phasenweise zeigen konnte, was in ihr steckt.

HYPO TIROL Liga, 1.Runde
SV Kirchbichl - FC Wacker Innsbruck 1:0 (0:0)
SVK-Arena Kirchbichl
Schiedsrichter: Dr. Michael Egger
 

FC Wacker Innsbruck:
Gabl, Petutschnig, Koni, Cheikh(76. Zongür), Lacazette, Schwab, Ajkic, Tasci(76. Kalac), Schubert(38. Ramaj), Asante, Moustoifa

SV Kirchbichl:
Hajda, Fuchs, Noggler, Hechenbichl, Harbas, Winkler(86. Mosser), Martin(66. Jung), Schönlechner, Heim, Rideg, Stampfl

Gelbe Karte:
24. Heim, 46. Fleidl, 57. Martin, 73. Tasci , 89. Schönlechner, 90+. Lacazette,

Tor:
61.Noggler

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