Am Samstag startet der FC Wacker Innsbruck mit dem Auswärtsspiel beim SV Kirchbichl in die neue Saison und in eine für Schwarz-Grüne völlig unbekannte Liga.

 

Sprung ins kalte Wasser

Nach dem Zwangsabstieg und der dubiosen Einteilung in die 4. Leistungsstufe trifft der FC Wacker Innsbruck am Samstag zum Auftakt der Tiroler Liga auf den SV Kirchbichl. Die Unterländer, die nach dem 2. Weltkrieg als Allgemeine Turnvereinigung Kirchbichl gegründet wurden und sich 1990 als SV Kirchbichl neugründeten, haben die letzte Saison als Tabellenzwölfter abgeschlossen. Trainer Thomas Fleidl durfte in der Sommerpause sechs neue Spieler begrüßen. Mit Nico Jamnig konnte man den mit 10 Treffern gefährlichsten Torschützen halten. Trotzdem zeigte sich auch in den Vorbereitungsspielen, dass die Hintermannschaft weiterhin die Achillesferse der Unterländer ist, die schon in der abgelaufenen Saison 54 Gegentreffer kassiert hatte.

Völlig neu präsentiert sich der FC Wacker Innsbruck. Nach einer äußerst kurzen Vorbereitung mit einer Mannschaft, die erst in allerletzter Sekunde aus dem Boden gestampft wurde, geht Neo-Coach Akif Güclü in die Saison. Das neuformierte Team hatte nur gut 14 Tage um sich aufeinander abzustimmen und besteht aus drei letztjährigen FCW II-Spielern (Markus Gabl, Alexander Schwab, Kristjan Koni), zehn FCW III-Spielern und weiteren Talenten aus dem Nachwuchs sowie 13 Neuzugängen. Der Altersschnitt liegt bei 19 Jahren. Erfahrung in der Tiroler Liga hat keiner, weshalb sich der Neustart als Reise ins Unbekannte erweist. Die Trainings haben gezeigt, dass die Mannschaft natürlich noch einige Zeit brauchen wird, um ihr Leistungspotenzial abrufen zu können. Wo dies tatsächlich liegt ist schwer einzuschätzen, zumal man auf Testspiele verzichten musste. Es fand sich in der Kürze der Zeit kein adäquater Testgegner und sich von etablierten Profimannschaften abschießen zu lassen, wollte man den jungen Spielern ersparen. Somit ist das Spiel in Kirchbichl wahrlich ein Sprung ins kalte Wasser für den FCW. Wie die erste Startformation unter Trainer Güclü aussieht wird sich wohl auch erst kurz vor Spielbeginn entscheiden, denn trotz fristgerechter Einreichung sind noch nicht alle Spielberechtigungen eingetroffen, da beim ÖFB die betreffenden Mitarbeiter offenbar erkrankt sind. Außerdem ist der Einsatz von Stammtormann Gabl fraglich, der nach einem Fahrradunfall angeschlagen ist. Egal wer auflaufen wird, es könnte in den neuen schmucken Auswärtsdressen sein, die trotz der schwierigen Situation eventuell doch noch rechtzweitig eintreffen werden.

Nicht unbekannt wird die Unterstützung auf den Rängen sein. Im Vorverkauf ging mehr als die Hälfte des 600-Karten-Kontingents über die Theke. Die restlichen Karten werden am Spieltag an der Kasse der SVK-Arena für die Fans des FC Wacker Innsbruck in Kirchbichl aufliegen. Für Stimmung, wie sie die Tiroler Liga wohl noch nie zuvor erlebt hat, wird also gesorgt sein.  

Spieldaten:
HYPO TIROL Liga, 1.Runde
SV Kirchbichl - FC Wacker Innsbruck
Samstag, 30.07.2022, 16.00 Uhr
SVK-Arena Kirchbichl
Schiedsrichter: Dr. Michael Egger

Partner:

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