In der Sonntagsmatinée der 20. Runde empfing der FC Wacker Innsbruck Tabellenführer Austria Lustenau im heimischen Tivoli Stadion Tirol. Die Gäste waren der große Favorit vor dem Spiel. Doch es kam anders - ganz anders! 

 

Lebenszeichen zur rechten Zeit

Trainer Michael Oenning würfelte die Startformation ordentlich durcheinander. Im Tor begann Alexander Eckmayr, der Marco Knaller wegen einer Muskelverletzung ersetzte. Marco Holz kehrte nach seiner Gelb-Sperre wieder zurück und Joao Luiz Soares durfte auf der Außenbahn für Druck sorgen.
Beide Teams begannen sehr vorsichtig und versuchten den Ball in den eignen Reihen zu halten. In der 4. Minute trat Jong-min Seo zu einem Freistoß an, spielte direkt auf Marco Holz, der unbedrängt an der Strafraumgrenze annehmen konnte und den Ball im langen Eck versenkte. Fünf Minuten später bediente Seo Ronivaldo, der entkam der Lustenauer Abwehr, setzte seinen Abschluss aber knapp am langen Eck vorbei. Die Chancen der Schwarz-Grünen häuften sich (11. Ronivaldo, 13. Holz), während die Vorarlberger sich schwer taten, in die Partie zu finden. Cheukoua tanzte sich in der 15. Minute in den Innsbrucker Strafraum, doch Alexander Eckmayer konnte seinen Schuss sicher parieren. Im Gegenzug überhob Soares die gegnerische Abwehr, Seo stand goldrichtig und netzte zum 2:0 ein. Der Wacker-Express rollte weiter Richtung Lustenauer Gehäuse und es ergaben sich eine Vielzahl von Topchancen (20. Bertaccini, 22. Seo, 23. Ronivaldo). Bis auf einen Seitfallzieher nach einer Ecke, der aber deutlich daneben ging, war von den Lustenauern in dieser Phase nichts zu sehen. Den dritten Treffer erzielte Ronivaldo nach einer Ecke und kurzen Abwehr per Kopf (29.). Die Vorarlberger reagierten und brachten in der 38. Minute gleich drei neue Spieler. Aber auch das änderte nichts am Geschehen – der FCW dominierte weiter das Spiel. In der letzten Minute der Nachspielzeit verwertete Hugonet beinahe eine Flanke von Raphael Gallé zu einem Eigentor.

Kontrolliert zum Sieg

In der Pause kam es zu keinen Wechseln. Weiterhin taten sich die Gäste sehr schwer im Spielaufbau, Wacker agierte nun aber vorsichtiger. In der 54. Minute traten die Schwarz-Grünen zu einem schnellen Konter an. Ronivaldo sprintete in den gegnerischen Strafraum, verlagerte das Spiel auf Seo der wiederum zur Mitte gab, wo Bertaccini überrascht wurde und den Ball wohl deshalb neben das Tor bugsierte. In der 58. Minute tauchte Texeira plötzlich vor FCW-Torhüter Eckmayr auf, dessen Schuss ging aber knapp neben das Gehäuse. Der Wacker-Express nahm auch in dieser Halbzeit, vor allem durch Lustenauer Eigenfehler begünstigt, wieder ordentlich Fahrt auf. Nur mit der Chancenauswertung klappte es in den zweiten 45 Minuten nicht ganz so wie in Halbzeit eins. So wurde unter anderem eine Doppelchance durch Seo und Bertaccini in der 61. Minute nicht genutzt. In der letzten Viertelstunde zogen sich die Innsbrucker weiter in die eigene Hälfte zurück, blieben aber über Konter brandgefährlich. In der 85. Minute gab der eingewechselte Renato Babic auf Alexander Gründler zur Mitte, der sich gegen zwei Lustenauer durchsetzte, aber an Gäste-Torhüter Schierl scheiterte. Kurz darauf ging ein Tekir Abschluss knapp am langen Eck vorbei. In der Schlussphase konnte sich die in den letzten Runden oft gescholtene schwarz-grüne Abwehr noch einige Male auszeichnen. Außerdem gab der zuletzt verletzte Darijo Grujcic in der Schlussphase sein Comeback.

 

Admiral 2. Liga, 20. Runde
FC Wacker Innsbruck - SC Austria Lustenau 3:0 (3:0)
Tivoli Stadion Tirol
Zuschauer: 2.502
Schiedsrichter: Dr. Safak Barmaksiz

FC Wacker Innsbruck:
Eckmayr – Joppich, Kopp, Hubmann, Gallé (80. Grujcic) – Grote, Holz (80. Lederer), Seo, Bertaccini (80. Babic), Soares (73. Tekir) – Ronivaldo (64. Gründler)

SC Austria Lustenau:
Schierl – Berger (38. Marte), Hugonet, Maak, Anderson – Baiye(38. Türkmen), Grabher, Adriel (38. Teixeira), Sacrevic (65. Stefanon), Cheukoua (75. Bösch) – Tabakovic

Tor:
5. Holz, 17. Seo, 29. Ronivaldo

Gelbe Karten:
27. Adriel, 34. Gallé, 55. Marte, 69. Maak, 85. Tekir, 88. Seo

 

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