Aus der Länderspielpause meldete sich der FC Wacker Innsbruck auswärts gegen Rapid II zurück. Auf der Suche nach dem wahren Gesicht des FCW fand man dieses phasenweise beim Einstandssieg unter dem neuen Trainer.

Ronivaldo zum Ersten...

Bei den Innsbruckern stand erstmals ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Masaki Morass wurde interimistisch bis zur Winterpause in dieses Amt bestellt. Die erste Aufstellung des Neo-Trainers hatte aber wenige bis keine Überraschungen parat. Im Wesentlichen vertraute er auf die bisherige Stammformation. Der FCW versuchte von Beginn an vor allem mit intensivem Kombinationsspiel zum gegnerischen Strafraum zu kommen. Die erste Topchance hatte Atsushi Zaizen in der 7. Minute nach einem idealen Zuspiel von Raphael Gallé. Der Abschluss ging aber knapp neben das Tor. Postwendend prüfte Strunz FCW-Schlussmann Marco Knaller bei einem Konter. Die Schwarz-Grünen pressten in der Folge sehr hoch an und das wurde in der 14. Minute belohnt: Eggenfellner spielte einen Rückpass auf seinen Torhüter Orgler, Ronivaldo fing den Pass ab und erzielte ganz cool den frühen Führungstreffer. Nun hatten die Wackerianer eine Menge an Chancen wie Zaizen in der 17. und Aydin in der 18. Minute. Ronivaldo konnte wenig später abermals einen Rückpass abfangen, nach einem Pressball mit Tormann Orgler fiel sein sehenswerter Seitfallzieher aber zu unplatziert aus. Immer stärker konnte man nun die jungen Grün-Weißen kontrollieren, die nur vereinzelt zu Kontern kamen. Nach 35 Minuten spielten die Innsbrucker einen mustergültigen Konter. Florian Jamnig bediente Marco Holz, der ideal zur Mitte flankte. Dort kam Zaizen völlig unbedrängt mit dem Kopf an den Ball, doch hämmerte er diesen an die Latte. 

... zum Zweiten und zum Dritten

Die Gastgeber reagierten zur Pause auf den Rückstand mit zwei Wechseln, während FCW-Trainer Morass weiterhin seiner Startformation das Vertrauen schenkte. Der Beginn der zweiten Halbzeit war auf beiden Seiten von vielen Fehlpässen geprägt. In der 52. Minute versuchte sich Ronivaldo aus spitzem Winkel, doch Rapid-Torhüter Orgler konnte den Fall parieren. Der darauffolgende Versuch von Aydin scheiterte ebenso. Zwei Minuten später brachte Zaizen den Ball scharf zur Mitte, wiederum konnte Orgler diesen nicht festhalten, Ronivaldo bedankte sich und netzte aus kurzer Distanz ein. Nur noch gelegentlich kamen die Wiener in der Folge in die Nähe des wackeren Strafraumes. Gefahr strahlten sie aber keine aus. Im Gegensatz dazu Wacker Innsbruck. Vor allem Ronivaldo versuchte mit allem was der Körper zu bieten hat, einen weiteren Treffer zu erzielen: per Kopf, per Knie und per Fuß. Sehenswert dabei seine Volleyabnahme mit dem Knie an der Strafraumgrenze, die knapp übers Tor ging. Bei einem wunderschönen Konter (71.) tauchte Lukas Fridrikas allein vor Orgler auf, doch der Innsbrucker scheiterte am jungen Rapid-Schlussmann. In der 85. Minute konnte Ronivaldo den Ball im Mittelkreis erobern, sprintete bis zur Strafraumgrenze und schnürte seinen Triplepack. 

  

ADMIRAL 2. Liga, 11. Runde
SK Rapid Wien II - FC Wacker Innsbruck 0:3 (0:1)
Allianz Stadion
Schiedsrichter: Arnes Talic

SK Rapid Wien II:
Orgler – Querfeld, Eggenfellner, Velimirovic – Savic (74. Zimmermann), Bosnjak (46. Kanuric), Oswald, Hajdari (83.Tambwe-Kasengele) – Strunz (74. Tepecik), Wunsch, Schobesberger (46. Binder)

FC Wacker Innsbruck:
Knaller – Joppich, Kopp, Grujcic, Jamnig (71. Hager)– Holz, Hubmann, Gallé, Zaizen (60. Fridrikas), Aydin (88. Soares) – Ronivaldo (88. Gründler)

Tore:
14. Ronivaldo, 54. Ronivaldo, 85. Ronivaldo

Gelbe Karten :
39. Zaizen, 68. Kanuric, 77. Joppich, 82. Hajdari, 86. Tepecic

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