Nach der Länderspielpause hieß es für den FC Wacker Innsbruck wieder in der heimischen Meisterschaft anzutreten. Der Gegner in der 7. Runde der Admiral 2. Liga war auswärts der FAC Wien, mit dem man eine kleine Rechnung zu begleichen hatte.

 

Kalte Dusche und wohliger Pausenstand

Trainer Daniel Bierofka gewährte der Nummer Eins im Tor Marco Knaller nach überstandener Corona-Erkrankung noch eine Pause. Auch die übrige Mannschaft wurde nur an zwei Positionen personell verändert: In der Innenverteidigung kehrte Stefan Hager nach seiner Rotsperre zurück und Clemens Hubmann ersetzte Raphael Gallé im Mittelfeld.

Die Partie begann mit einer kalten Dusche. Nachdem sich beide Teams zu Beginn kuzr abgetastet hatten, kamen die Gastgeber in der fünften Minute über Komornyik zu ihrem ersten Angriff. Der Flügelspieler passte auf die zweite Stange, wo der heraneilende Schmid aus kurzer Distanz einnetze. Von diesem frühen Gegentor ließen sich die Wackerianer nicht beirren und nahmen das Heft in die Hand. Florian Jamnig hatte in der 10. Minuten den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, als ihm ideal in den Lauf gespielt wurde. Sein Abschluss ging aber um Haaresbreite am Tor vorbei. Ein weites Zuspiel - ebenfalls auf Jamnig zehn Minuten später - ging wiederum nur knapp neben das Tor. Kurz darauf trat Okan Aydin zu einem Freistoß an und versuchte sich direkt. FAC-Torhüter Gütlbauer konnte den Ball nicht festhalten und Jamnig verwertete den Abpraller zum hochverdienten Ausgleich. Die Innsbrucker kontrollierten nun die Partie, hatten aber vorerst noch Probleme damit in den gegnerischen Strafraum einzudringen. In der 33. Minute setzte Ronivaldo zu einem Fallrückzieher an, doch die Hausherren bekamen den Ball gerade noch weg. Kurz darauf aber tanzte Fabio Viteritti die Wiener Abwehr aus und flankte auf Ronivaldo, der aus kurzer Distanz per Kopf die Führung erzielte. Die nächste hochkarätige Chance hatte Viteritti selbst. Nach einer Flanke von Jaming schoss er volley knapp am Ziel vorbei. 

Abgeklärte Vorstellung

Beide Teams wechselten zur Pause je einen Spieler. Beim FC Wacker Innsbruck kam Atsushi Zaizen nach seiner langen Verletzungspause zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison. Die Gastgeber kamen druckvoll aus der Pause und versuchten wie schon in der ersten Halbzeit früh zum Torabschluss zu kommen. Diesmal fingen die Wackerianer den Gegner aber früh ab und ließen den FAC nicht zur Entfaltung kommen. Denn die Innsbrucker kontrollierten in der Folge das Spiel, während der FAC immer wieder vergeblich versuchte an den Strafraum des FCW zu kommen. In der 56. Minute wurde der FAC bei einer Ecke aber brandgefährlich. Bubalovic kam mit dem Kopf an den Ball und FCW-Schlussmann Alexander Eckmayr drehte mit einer Glanzparade den Ball über die Querlatte. Der Druck der Gastgeber erhöhte sich nun merklich, doch das Tor erzielte der FC Wacker Innsbruck: In der 59. Minute eroberte Zaizen den Ball am gegnerischen Strafraum und tanzte die Defensive aus. Mit seinem Abschluss zwang er Tormann Gütlbauer zu einer Glanzparade, doch Ronivaldo stand goldrichtig und profitierte vom Abpraller. Abgeklärt erzielte er seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Die Schwarz-Grünen setzten nach, ließen aber gute Möglichkeiten aus (66. Zaizen, 67. Jamnig, 77. Zaizen). In der Schlussphase warfen die Wiener zwar alles nach vorne, doch mit einer ungeahnt abgeklärten Vorstellung unterband der FCW sämtliche Angriffsbemühungen und brachte die verdiente Führung sicher über die Zeit. 

ADMIRAL 2. Liga, 7. Runde
FAC Wien - FC Wacker Innsbruck 1:3 (1:2)
FAC-Platz
Schiedsrichter: Markus Hameter

FAC:
Gütlbauer – Gassmann, Puchegger, Bubalovic, Becirovic (46. Felber) – Rechberger (70. Ungar), Rasner, Krainz, Komornyik (70. Kekoh) – Monsberger (70. Oliveira), Schmid (76. Mihailovic)

FC Wacker Innsbruck:
Eckmayr – Joppich, Hager, Kopp, Hupfauf – Hubmann (46. Zaizen), Holz, Viteritti, Aydin (83. Fridrikas), Jamnig – Ronivaldo

Tore:
4. Schmid, 23. Jamnig, 59. Zaizen

Gelbe Karten:
16. Becirovic, 32. Hubmann, 45. Krainz, 47. Felber, 53. Monsberger, 74. Bubalovic, 90+ Holz, 90+ Hupfauf

 

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