Im Rahmen der 27. Runde empfing der FC Wacker Innsbruck einen weiteren Traditionsverein, den GAK, zum 114. Duell in der Vereinsgeschichte. Mit zuletzt fünf Siegen in Serie stellte man sich diesem Duell mit breiter Brust und wollte sich mit einem weiteren vollen Erfolg für die Niederlage im Herbst revanchieren und zugleich den Druck auf Klagenfurt erhöhen.

Ronivaldo-Doppelpack

Aufgrund von Verletzungen und Sperren musste Trainer Daniel Bierofka sein Team auf zwei Positionen umstellen: Das Tor hütete diesmal Alexander Eckmayr. Kapitän Lukas Hupfauf rückte in die Innenverteidigung und Florian Jamnig besetzte die Außenposition in der Abwehr. Fabio Viteritti kehrte nach seiner Sperre wieder zurück in der Startformation.
Wacker begann sehr stark und Lukas Fridrikas konnte nach 27 Sekunden die erste Ecke herausholen. Fabio Viteritti trat diese präzise zur Mitte, wo Ronivaldo lauerte. Der Brasilianer kam ideal per Kopf hinter den Ball und erzielte in Sekunde 57 den ersten Treffer. Kurz darauf hatten die Gäste ihre erste Möglichkeit als Ex-Innsbrucker Harrer eine Ecke knapp über das Tor lenkte. In der 7. Minute musste sich GAK-Torhüter Nicht gehörig strecken, als ein abgefälschter Kopfball von Ronivaldo sich Richtung Kreuzeck drehte. Beiden Teams agierten mt hohem Tempo und zeigten gefälligen Fußball. In der 12. Minute entkam Gabbichler der wackeren Abwehr, doch in Eckmayr fand er seinen Meister. Drei Minuten später fand ein weiter Abschlag des FCW-Torhüters Marco Holz, der im Strafraum ideal auf den mitgelaufenen Ronivaldo ablegte. Dieser versenkte den Ball zum 2:0. Trotz der deutlichen Führung der Innsbrucker steckten die Gäste nicht auf und erhöhten den Druck. Gefährlicher blieb aber der Tiroler Traditionsverein: Ronivaldo (25., 30., 33.) und Holz (32.), hatten einige Großchancen am Fuß. Auf der Gegenseite machte die wackere Verteidigung die Angriffsbemühungen der Grazer das ein ums andere Mal zunichte. Bis in der 39. Minute als Harrer Hackinger mit einem Lochpass bediente und dieser den Ball neben Eckmayer ins Tor schob. Nach dem Anschlusstreffer erhöhten die Rotjacken nochmals das Tempo und wollten vor dem Pausenpfiff noch den Ausgleich erzielen. Doch die Innsbrucker fanden Rezepte das Spiel immer wieder in die gegnerische Hälfte zu verlagern.

Ronivaldo und Grujcic sorgen für klare Verhältnisse

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und weiterhin war die Partie geprägt von hohem Tempo und vielen Zweikämpfen. Die erste Chance hatte wiederum Ronivaldo nach einem Viteritti-Freistoß am Kopf. Diesmal wurde der Ball aber zur Ecke abgefälscht. In der 52. Minute tauchte Grabbichler vor Eckmayr auf, der mit einer Fußabwehr die Situation klärte. Danach brachte Bierofka mit Atsushi Zaizen und Markus Wallner neue Kräfte auf den Flügeln. In der 55. Minute trat Viteritti zu einem Freistoß aus 25 Metern an und hämmerte den Ball an die Querlatte. Auf der Gegenseite prüfte Hackinger einmal mehr Eckmayr, der wiederum bravourös parierte. Die Schwarz-Grünen wirkten im Laufe der zweiten Halbzeit immer sicherer und versuchten mit vielen Kombinationen das Spiel zu beruhigen. In der 67. Minute wurden die Wackerianer belohnt: Eine Hereingabe von Viteritti wurde von Ronivaldo mit der Brust ins Tor der Gegner gelenkt. Kurz danach wurde Viteritti vor der Bank der Wackerianer hart von Graf gefoult. Leider musste er verletzungsbedingt ausgewechselt werden. In der Schlussviertelstunde erhöhten die Grazer nochmals das Tempo und verstärkten ihre Angriffsbemühungen. Die Innsbrucker bemühten sich, mehr Ballbesitz zu erkämpfen und damit das Spiel zu kontrollieren, was auch sehr gut gelang. In der Nachspielzeit bediente Zaizen Ronivaldo ideal in den Lauf und der ließ sich nicht bitten und versenkte zum 4:0. Zum Abschluss durfte Darijo Grujcic noch einen Freistoß aus gut 20 Metern ausführen. Er versuchte es direkt und bezwang damit Torhüter Nicht, dem der Ball durch die Finger rutschte. Somit erfüllte der FC Wacker Innsbruck beide Ziele: Einerseits konnte man sich für die Hinrundenniederlage rehabilitieren und andererseits erhöhte man den Druck auf Klagenfurt.

 

2. Liga, 27. Runde
FC Wacker Innsbruck - GAK 1902 5:1 (2:1)
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Gabriel Gmeiner

FC Wacker Innsbruck:
Eckmayr – Joppich, Grujcic, Hupfauf, Jamnig (67. Kofler) – Holz, Hubmann, Aydin (55. Wallner), Viteritti (71. Martic), Fridrikas (55. Zaizen) – Ronivaldo

GAK 1902:
Nicht – Gantschnig, Graf, Zündel – Weberbauer, Perchtold, Harrer (83. Kiedl), Nutz (90. Jandrisevic), Fink (90. Stenzel) – Gabbichler (83. Smoljan) , Hackinger (90. Jessenitschnig)

Tore: 1. Ronivaldo, 14. Ronivaldo, 39. Hackinger, 67. Ronivaldo, 91. Ronivaldo
Gelbe Karten: 58. Zündel, 68. Graf

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