In der zweiten Sonntagsmatinee in Folge traf der FC Wacker Innsbruck auswärts auf die Austria aus Lustenau. Die Mannschaft zeigte die erhoffte Reaktion auf die zuletzt mageren Auftritte.

Nach der ernüchternden Partie gegen den FC Liefering stellte Trainer Daniel Bierofka seine Startformationen gleich auf mehreren Positionen um. Im Tor ersetzte Alexander Eckmayr den verletzten Marco Knaller, der muskuläre Probleme im Oberschenkel hatte. Im Mittelfeld kamen mit Clemens Hubmann und Florian Jamnig zwei frische Kräfte anstelle von Okan Aydin und Atsushi Zaizen zum Einsatz.

Frühe Führung

Mit viel Tempo starteten beide Teams in die Partie. In der 4. Minute wurde Fabio Viteritti an der Strafraumgrenze gefoult. Der Gefoulte trat zum Freistoß an, zirkelte den Ball über die Mauer und versenkte ihn unhaltbar im Kreuzeck. Trotz der frühen Führung entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. So hatte Lustenau in der 12. Minute eine gute Möglichkeit zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp neben das Tor. Kurz darauf erspielte sich Wacker eine Überzahl am gegnerischen Strafraum, der finale Pass zur Mitte von Lukas Fridrikas wurde aber abgeblockt. In der 15.Minute setzte sich Fridrikas erneut in einem Laufduell gegen Lageder durch, ließ Lustenau-Torhüter Schierl aussteigen und erhöhte die Führung auf 2:0. Der FCW dominierte nun das Geschehen. Mit hohem Pressing ließ man den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Doch die Vorarlberger gaben nicht auf und kamen über den Kampf zurück in die Partie und konnten sogar eine phasenweise Feldüberlegenheit erspielen. Doch die Chancen blieben Schwarz-Grün. So hatte Ronivaldo in der 27. Minute allein vor Schierl die Chance auf das 3:0. Die letzte Viertelstunde gehörte dann wieder allein dem FCW. Vor allem nachdem die Austria die zwei gefährlichen Offensivspieler Stefanon und Tabakovic verletzungsbedingt verloren hatten. In der Schlussphase hätten die Wackerianer die Führung noch erhöhen können, doch Ronivaldo, Jamnig und Fridrikas konnten ihre Großchancen nicht nutzen. 

Spannendes Finish

Trainer Bierofka stellte zur Pause um, der angeschlagene Thomas Kofler wurde durch Atsushi Zaizen ersetzt. Das Spiel entwickelte sich nun sehr ausgeglichen, Chancen blieben aber Mangelware. So wurde ein Freistoß von Viteritti in der 57. Minute Beute von Lustenau-Schlussmann Schierl. Zwei Minuten später sah Ex-Wackerianer Freitag, die gelb-rote Karte nach einem Foul an Alexander Joppich. Die Vorarlberger zogen sich vorerst etwas zurück und lauerten auf Konter. Diese wurden aber von der Innsbrucker Abwehr schnörkellos unterbunden. Die Chancen der Innsbrucker häuften sich in der Folge (65. Ronivaldo, 67. Hubmann), doch das Runde wollte partout nicht ins Eckige. In der 70. Minute flankte schließlich Zaizen präzise in die Mitte, wo Marco Holz den Ball volley übernahm und an die Stange hämmerte. Auf der Gegenseite reichte den Vorarlbergern eine Chance zum Anschlusstreffer. Wallace versenkte einen Freistoß aus 18 Metern im Kreuzeck. FCW-Schlussmann Eckmayr musste sich knapp geschlagen geben. In der Schlussphase warfen die Hausherren alles nach vorne. Die Wackerianer beantworteten dies mit einem Dreifachtausch, bei dem Florian Kopp zu seinem Debüt in der Liga 2 kam. In den letzten Minuten wurde es nochmal hektisch. Die Lustenauer waren in dieser Phase zwar spielbestimmend, doch Wackers Abwehr brachte schließlich den 20. Sieg in der Vereinsgeschichte gegen die Vorarlberger über die Zeit.

 

2. Liga, 19. Runde
SC Austria Lustenau - FC Wacker Innsbruck 1:2 (0:2)
Planet Pure Arena
Schiedsrichter: Christopher Jäger

SC Austria Lustenau:
Schierl - Till Cissokho, Berger, Lageder (67. Gmeiner), Maak - Baiye, Jaby (67. Grabher), Ranacher, Freitag - Stefanon (32. Wallace), Tabakovic (37. Anoff)

FC Wacker Innsbruck:
Eckmayr - Grujcic, Hupfauf, Joppich, Kofler (46. Zaizen)- Jamnig (88. Kopp), Viteritti, Hubmann, Holz (80 Hadzic) – Fridrikas (88. Wallner), Ronivaldo (88. Gründler)

Tore: 4. Viteritti, 15. Fridrikas, 76. Wallace

Gelbe Karte:
33. Freitag, 35. Tabakovic, 39. Hubmann, 59. Baiye, 90. Zaizen

Gelb-Rot:
59. Freitag

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