Zum Rückrundenstart traf der FC Wacker Innsbruck auf den Tabellen 11., die KSV 1919. Nach dem fulminanten Start in die Frühjahrsmeisterschaft hoffte man beim FCW auf weitere drei Punkte.

FCW gegen Tormann Stolz 

Trainer Daniel Bierofka vertraute seiner bisherigen Startformation und schickte dieselbe Mannschaft wie gegen die Juniors OÖ aufs Feld. Wacker Innsbruck begann vom Anpfiff weg mit viel Druck. Schon in der ersten Minute verbuchte Thomas Kofler mit einem Weitschuss die erste Chance, der aber knapp am Tor vorbei ging. Die Gäste zogen sich kompakt in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Konter. So tauchte KSV-Stürmer Mikic in der 5. Minute erstmals plötzlich am wackeren Sechzehner auf, fand aber keinen Mitspieler. Mit Fortdauer wurde das Geschehen ausgeglichener, wobei die Innsbrucker immer wieder mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen suchten. An der Strafraumgrenze wurde Ronivaldo in der 17. Minute gefoult, Okan Aydin trat an, setzte den Ball aber über das Tor. Erstmals musste FCW-Torhüter Marco Knaller nach 20 Minuten nach einem Freistoß der Gäste eingreifen. Kurz darauf bediente Aydin Ronivaldo im Strafraum, dessen Drehschuss aber am Tor vorbei ging. Danach wurde Atsushi Zaizen mit einem Diagonalpass ideal bedient, doch Tormann Stolz konnte klären. Nach einer Ecke von Fabio Viteritti kam der Ball zur Mitte, Grgic wehrte mit der Hand vor Ronivaldo ab. Schiedsrichter Talic entschied sofort auf Elfmeter. Viteritti trat an, doch sein gefühlvoll angetragener Schuss wurde die Beute von Stolz, der auch in der Folge sein Team im Spiel hielt. Kurz vor dem Pausenpfiff bediente Lukas Fridrikas Ronivaldo, doch dessen Kopfball ging nur Zentimeter am Tor vorbei. Trotz wackerer Dominanz wollte in der ersten Halbzeit kein Tor gelingen. Zu oft blieb man vorerst im Abwehrbeton hängen. Somit ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Zwei Tore, aber kein Sieger

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Die zweite Halbzeit begann mit einer Schrecksekunde. Sylla hämmerte aus großer Distanz den Ball Richtung Tor, der nur knapp sein Ziel verfehlte. Die Partie entwickelte sich zunächst ausgeglichener, mit vielen Duellen im Mittelfeld. In der 56. Minute spielte Ronivaldo an der Strafraumgrenze Aydin frei, dessen Schuss knapp über das Tor strich. Ab der 63. Minute spielten die Kapfenberger nur mehr zu zehnt, nachdem N’Zi nach einem Foul an dem durchbrechenden Ronivaldo die Gelb-Rote Karte sah. Während Wacker das Spiel dominierte, fuhr der KSV in der 73. Minute einen Konter über Mikic, der die Innsbrucker Abwehr schwindlig spielte. Schlussendlich legte er ab auf Mensah, der nur mehr ins leere Tor einschießen musste.
Die Innsbrucker intensivierten in der Folge ihre Angriffsbemühungen, die auch schnell belohnt wurden. In der 82. Minute kam der gerade eingewechselte Alexander Gründler an der Strafraumgrenze an den Ball und hämmerte diesen zum Ausgleich in die Maschen. Direkt darauf setzte Florian Jamnig nach einem Zusammenspiel mit Gründler einen Schuss knapp neben das Gehäuse. In der Schlussphase drängten die Wackerianer auf den Siegtreffer. Ein Angriff jagte den nächsten, doch Kapfenbergs Abwehrbeton und vor allem Tormann Stolz hielten das Remis gegen Ronivaldo, Fridrikas und Joppich fest. Trotz klarer Feldüberlegenheit und dominantem Auftritt mussten sich die Schwarz-Grünen diesmal mit einem bitteren Unentschieden zufrieden geben.

2. Liga, 16. Runde

FC Wacker Innsbruck - KSV 1919 1:1 (0:0)
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Arnes Talic

FC Wacker Innsbruck:
Knaller – Joppich Hupfauf, Grujcic, Kofler (77. Jamnig) – Viteritti Holz - Fridrikas, Aydin (77. Gründler), Zaizen (61. Wallner)- Ronivaldo

KSV 1919:
Stolz – Mandler, N’Zi, Steinlechner, Kvakic, Sarac – Hernaus (59. Mensah), Grgic, Sylla – Eloshvili (86. Sarac), Mikic (91. Amoah)

Gelbe Karte: 18. N'Zi, 22. Hupfauf, 61. Joppich, 73. Eloshvili 

Gelb-Rot: 62. N’Zi

Tore: 73. Mensah, 82. Gründler

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