Nach den erfolgreich abgeschlossenen restlichen zwei Spielen der Hinrunde liegt der FC Wacker Innsbruck zur Halbzeit der 2. Liga auf Platz 4 der Tabelle. Am Sonntag beginnt die Rückrunde für den Tiroler Traditionsverein mit dem Heimspiel gegen die Kapfenberger Sportvereinigung 1919.

 Unterschätzter Gegner

Wenn am Sonntagvormittag die KSV 1919 im Tivoli Stadion Tirol gastiert, sind die Rollen klar verteilt. Der Tabellenzehnte aus der Steiermark gilt als Außenseiter, der scheinbar nur überraschen kann. Genau das ist die Ausgangslage, die dem Team von Trainer Abdulah Ibrakovic besonders liegt. Das hat es in diesem noch jungen Jahr schon eindrucksvoll bewiesen. Die Abgänge von Leistungsträgern wie Horvat (nach Hartberg) und Bacher (Sturm Graz) konnten kompensiert werden und die Mannschaft präsentiert sich spielfreudig. So zwangen die Steirer im ersten Pflichtspiel des Jahres Anfang Feber im ÖFB Cup die "Eurofighter" des WAC in die Verlängerung, in der man sich unglücklich geschlagen geben musste. Der eigentliche Frühjahrsauftakt fiel für die KSV 1919 ins sprichwörtliche Wasser und man startete mit dem Steirer-Derby gegen den GAK in die Liga, das man überraschend klar mit 3:1 gewinnen konnte. Ebenso überraschend klar verlor man aber das Nachtragsspiel - trotz früher Führung - beim FC Dornbirn (1:3) am vergangenen Dienstag. Vielleicht ja, weil man dort plötzlich nicht mehr als unterschätzter Gegner auftreten konnte?

Die bisherigen Auftritte der Kapfenberger dürfte den Wackerianern also Warnung genug sein. Doch wenn es dem Tiroler Traditionsverein weiterhin gelingt so stark und souverän aufzutreten wie in den letzten beiden Spielen gegen Steyr und die Juniors OÖ, kann man der Favoritenrolle mit Sicherheit gerecht werden. Das Team von Daniel Bierofka weiß, dass wenn es seine Leistung abrufen kann auch Kapfenbergs gefährliches Konterspiel kein Stolperstein sein sollte. Die neue Kompaktheit im Zentrum sorgt für die angestrebte Dominanz im Spiel der Schwarz-Grünen. Diese will man auch in der Sonntagsmatinee an den Tag legen und so keinen Zweifel am Ausgang dieses Spiels aufkommen lassen. Schließlich hat man auch gute Erinnerungen an die erste Begegnung mit den Steirern in dieser Saison, in der man durch Tore von Atsushi Zaizen, Thomas Kofler und Ronivaldo in Kapfenberg mit 3:0 gewinnen konnte.
Der zuletzt verletzte Robert Martic stieg in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining ein und könnte somit eine weitere Option für das Spiel sein. Hinter einem Einsatz von Markus Wostry steht allerdings ein großes Fragezeichen. Verzichten müssen die Wackerianer weiterhin auf Raphael Gallé, Merchas Doski, Joao Soares und natürlich Stefan Meusburger, die alle am Sonntag von der Tribüne aus mitfiebern werden. Zudem fehlt Clemens Hubmann aufgrund eines positiven Coronatests.

Spieldaten:
2. Liga, 16. Runde
FC Wacker Innsbruck - KSV 1919
Sonntag, 28.02.2020, 10.30 Uhr
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Arnes Talic

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