Mit dem Spiel gegen die Überraschungsmannschaft der 2. Liga, der SV Licht-Loidl Lafnitz, verabschiedete sich die Kampfmannschaft des FC Wacker Innsbruck in die wohlverdiente Winterpause.

Trainer Daniel Bierofka stellte das Team gegenüber dem letzten Spiel wieder auf einigen Positionen um. Darijo Grujcic und Karim Conté kehrten nach ihren Sperren zurück und übernahmen wieder ihre angestammten Positionen. Dafür mussten Joao Luiz Soares und Markus Wallner vorerst auf der Bank Platz nehmen.

Minute 40

Von Beginn an versuchten die Innsbrucker den Ton anzugeben. In der 4. Minute wollte Lafnitz-Torhüter Zingl nach einem Rückpass mit einem weiten Abschlag klären, der jedoch Ronivaldo traf. Der Abpraller ging knapp am Tor vorbei. Die Chancen der Schwarz-Grünen mehrten sich in weiterer Folge. Drei Minuten später versuchte sich Fabio Viteritti mit einem Weitschuss, der aber zu zentral angetragen war. Von den Gästen ging in der ersten Viertelstunde keinerlei Gefahr aus. Nach 20 Minuten kamen die Oststeirer an der Strafraumgrenze zu einem Freistoß. Kröpfl trat an, überhob die Mauer, doch Marco Knaller war auf seinem Posten. Mit einer Topparade entschärfte er die Gefahr. Nach diesem Warnschuss kamen die Lafnitzer besser ins Spiel. Wacker tat sich im Gegensatz dazu nun deutlich schwerer vor das gegnerische Tor zu kommen.
In der 33. Minute wurde Florian Jamnig nach einer Flanke von Atsushi Zaizen im Strafraum niedergerissen. Schiedsrichter Talic entschied sofort auf Elfmeter. Der Gefoulte trat an, traf aber nur die Stange. Den Nachschuss setzte Zaizen in den Innsbrucker Nachthimmel.
Kurz darauf hatten die Innsbrucker eine Doppelchance: Ronivaldo kam am Fünferraum per Kopf an den Ball, dieser wurde aber von einem Oststeirer gerade noch von der Linie gekratzt. Der gut angetragene Nachschuss von Gallé wurde geblockt. Im Gegenzug kombinierten sich die Gäste vor das Innsbrucker Tor, wo sich Krienzer in die Höhe schraubte und eine Flanke unhaltbar abfälschte. Und es kam noch schlimmer: In der selben Minute sah Grujcic nach einer Notbremse die Rote Karte...

Ausgekontert

Beide Teams kamen personell unverändert aus der Kabine. Aufgrund der Überzahlsituation tat sich Lafnitz leichter Akzente zu setzen. In der 50. Minute entkam Ronivaldo nach einem Steilpass von Raphael Gallé der Abwehr. Sein Abschluss wurde aber Beute des Tormanns. In weiterer Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Vor allem im Mittelfeld ließen sich die Gegner kaum Raum. Bei einem Konter in der 64. Minute konnten sich die Gäste gegen die dezimierte Wacker-Abwehr eine Überzahlsituation erspielen und Krienzer erzielte völlig unbedrängt seinen zweiten Treffer.
Die Antwort des FC Wacker Innsbruck folgte auf dem Fuße. Sechs Minuten später trat Viteritti zu einem Freistoß außerhalb des Strafraums an und hämmerte den Ball direkt ins Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Ronivaldo nach einer Traumkombination mit Wallner zum Abschluss, der aber abgeblockt wurde.
Wacker riskierte nun alles, Angriff um Angriff wurde gegen das Tor von Lafnitz gefahren. Auf der Gegenseite fing Kröpfl in der 80. Minute einen Querpass in der Wacker-Verteidigung ab und erzielte das 1:3.
Doch der FCW ließ sich nicht entmutigen, so setzte Gallé eine Minute später den Ball nur um Zentimeter über das Tor. Doch den nächsten Treffer erzielten abermals die Oststeirer. Nach einer Ecke versenkte Tomka in der 84. Minute völlig freistehend zum 1:4. Somit verabschiedete sich der FC Wacker Innsbruck mit einem 1:4 Niederlage in die Winterpause. 

2. Liga, 13. Runde
FC Wacker Innsbruck - SV Licht-Loidl Lafnitz 1:4 (0:1)
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Arnes Talic

FC Wacker Innsbruck:
Knaller- Kofler, Grujcic, Wostry, Joppich- Conté, Gallé, Viteritti - Zaizen (70. Wallner), Ronivaldo, Jamnig

SV Licht-Loidl Lafnitz:
Zingl - Grasser, Tomka, Jovcic 25. Umjenovic), Gschiel (86. Wolmuth) - Schriebl, Siegl, Prohart (65. Puschl), Kröpfl, Gremsl (86. Schloffer) - Krienzer (65. Wendler)

Gelbe Karten: 11. Prohart, 21. Kofler, 69. Gschiel
Rot: 40. Grujcic

Tore: 40. Krienzer, 64. Krienzer, 70. Viteritti, 81. Kröpfl, 84. Tomka

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