Wenn der FC Wacker Innsbruck auf den SK Rapid trifft, ist das einer der Klassiker im österreichischen Fußball. 172 Mal gab es diese Begegnung bereits, doch am Samstag kommt es zu einer Premiere.

Mit Volldampf gegen Tabellenletzten

Gegen keine andere Mannschaft hat der FC Wacker Innsbruck in seiner Geschichte öfter gespielt als gegen Rapid Wien. Jahrzehntelang war dieses Ost-West-Duell ein Klassiker der Bundesliga. Doch am Samstag gastiert erstmals Rapids Zweitvertretung im Tivoli Stadion Tirol. Zum aller ersten Mal gibt es ein Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften auf Ligaebene. Rapid II durfte aufgrund der Mattersburg-Nachwehen am Ende der letzten Saison in die 2. Liga aufsteigen. Trainer Steffen Hofmann kann aus einem 41 Mann großen Kader schöpfen und tat dies bislang auch ausgiebig. In den bisherigen zehn Spielen brachte er 32 Spieler zum Einsatz. Das junge Team tut sich schwer im ersten Jahr der Ligazugehörigkeit. Mit sieben Niederlagen und zwei Remis liegt man am Ende der Tabelle. Den einzigen Sieg fuhr man in der 4. Runde in Dornbirn ein. Schon seit vier Runden warten die Rapidler inzwischen auf einen Punktgewinn. Doch die Wiener sind deshalb keineswegs zu unterschätzen, denn die jungen Wilden verfügen durchaus über Qualität. So hat etwa der 17-jährige Stürmer Fuchshuber bereits fünf Treffer auf seinem Konto und somit einmal mehr als Ronivaldo und Atsushi Zaizen (beide vier) getroffen. 

Nach den beiden Highlightspielen gegen Austria Klagenfurt und Sturm Graz will man auf den gezeigten starken Leistungen aufbauen und weiterhin fokussiert bleiben. Die Entwicklung der Truppe von Trainer Daniel Bierofka ist unübersehbar und soll natürlich weiter betrieben werden. Inzwischen hat der Wacker-Coach die Qual der Wahl in der Aufstellungsfrage. Denn wie schon im Cup ersichtlich, gibt es auch jenseits der sogenannten Stammformation weiteres großes Potential. Man darf gespannt sein, welche Elf gegen Rapid II auflaufen wird. Auf keinen Fall wird man den Tabellenletzten aber unterschätzen. Schon gegen die Young Violets gelang dies gut, als man den damaligen "Kellerkindern" im letzten Heimspiel nicht den Hauch einer Chance ließ. Ähnlich dominant will man auch dieses Match gestalten. Damit nicht eine ähnliche böse Überraschung wie in der 1. Runde des Cups im Jahr 2004 passiert. Im bislang einzigen Aufeinandertreffen von Rapid II und dem FCW setzten sich die Hütteldorfer damals in Wien mit 2:1 (FCW-Tor Hannes Aigner) durch.

Spieldaten:
2. Liga, 11. Runde
FC Wacker Innsbruck - SK Rapid Wien II
Samstag, 28.11.2020, 14.30 Uhr
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Walter Altmann


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