Nach der schmerzlichen Niederlage gegen Liefering bot die 4. Runde der 2. Liga für den FC Wacker Innsbruck mit dem SC Austria Lustenau als Gegner einen gute Möglichkeit sich zu rehabilitieren. Doch auch die Gäste mussten aufgrund des letzten Tabellenplatzes unbedingt punkten.

 Verhaltener Beginn

Gegenüber dem letzten Spiel stellte Trainer Daniel Bierofka seine Startelf auf zwei Positionen um: Anstelle von Alexander Joppich kehrte Kapitän Lukas Hupfauf nach seiner Rot-Sperre auf die rechte Außenverteidiger Position zurück und für Atsushi Zaizen wirbelte Alexander Gründler im Mittelfeld.

Die Innsbrucker begannen sehr nervös, wodurch die Vorarlberger in der Anfangsphase eine leichte Überlegenheit entwickeln konnten. In der 5. Minute kamen die Gäste nach einer Flanke von Ranacher zur ersten großen Möglichkeit des Spiels. Wallace setzte einen platzierten Kopfball aufs Tor doch FCW-Tormann Marco Knaller parierte mit einer Glanzparade.
In der 19. Minute tauchte Ronivaldo allein vor dem Lustenau-Tormann auf, konnte sich unbedrängt den Ball noch ideal vorlegen, doch seinen Schuss wehrte Schierl in letzter Sekunde mit dem Fuß ab.
Nach dieser ersten schwarz-grünen Chance legten die Innsbrucker nach und konnten sich mehr Spielanteile erarbeiten ohne allerdings zwingend zu werden. Markus Wostry musste in der 30. Minute den Platz wegen einer Verletzung verlassen, für ihn kam Felix Köchl in die Partie. Kurz darauf versuchte sich Thomas Kofler mit einem Weitschuss aus gut 25 Metern, der jedoch Beute des Tormannes wurde. In der letzten Viertelstunde übernahmen die Wackerianer die Kontrolle über das Spielgeschehen, doch der massiv stehende Abwehrriegel der Lustenauer verhinderte erfolgsversprechende Torchancen. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff fand eine Flanke von Kofler Ronivaldo, dessen Flugkopfball aber knapp neben das Tor ging.

Powerplay blieb unbelohnt

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine, doch diesmal versuchten die Innsbrucker von Beginn an Druck zu machen. So hatte Gründler bereits nach einer Minute eine Riesenchance, die Schierl gerade noch zur Ecke abwehren konnte. Wacker kombinierte nun die Gegner schwindling und kam zu einer Vielzahl an guten Chancen (52. Jamnig, 52. Gründler)
Die Vorarlberger konnten nur mehr über Konter so etwas wie Gefahr ausstrahlen, so versuchte sich etwa der gerade eingewechselte Anoff mit einem Weitschuss. Je dominanter die Innsbrucker wurden, desto härter wurde die Gangart der Austria. So verwunderte es nicht, dass Grabher in der 64. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste. Mit einer Top-Kombination mit Viterittti spielte sich Ronivaldo kurz darauf in den Strafraum, doch sein Abschluss ging über das Tor. Chance um Chance erspielten sich nun Ronivaldo und Co. Von Entlastungsangriffen war in dieser Phase des Spiels nichts mehr zu sehen. Das Powerplay wurde immer intensiver, doch Lustenau-Torhüter Schierl verhinderte ein ums andere Mal eine Innsbrucker Führung. In der 89. Minute tauchte Florian Jamnig völlig allein nach einem idealen Zuspiel von Atsushi Zaizen vor dem Lustenauer Tor auf, doch wieder war Schierl Herr der Lage. Kurz darauf versuchte sich Jamnig mit einem Freistoß aus gut 20 Metern, doch der ging knapp über die Torlatte. So blieb es beim torlosen Remis.

 

2. Liga, 4. Runde
FC Wacker Innsbruck - SC Austria Lustenau 0:0: (0:0)
Tivoli Stadion Tirol
Zuschauer: 1.126
Schiedsrichter: Daniel Pfister

 

FC Wacker Innsbruck:
Knaller - Hupfauf, Grujcic, Wostry (30. Köchl), Kofler - Viteritti, Conté, Gallé (80. Ibrisimovic), Gründler (70. Zaizen) - Jamnig, Ronivaldo

SC Austria Lustenau:
Schierl - Lageder, Cissokho, Maak, Gmeiner - Grabher, Baiye, Ranacher (54. Anoff (82. Bösch)) - Tiefenbach (54. Steinwender), Tabakovic (68. Bertaccini), Wallace (68. Freitag)

Gelbe Karten: 33. Baiye, 41. Maak, 51. Lageder, 56. Grabher, 63. Anoff, 65. Viteritti, 94. Conté

Gelb-Rote Karten: 63. Grabher

Tore: keine

 

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