Der FC Wacker Innsbruck startete auswärts gegen Kapfenberg in die 2. Liga Saison 2020/21 und feierte dabei gleich ein Erfolgserlebnis.

Wenig überraschend setzte Neo-Coach Daniel Bierofka sämtliche Neuzugänge in der Startformation ein. Vorne sollte Ronivaldo an seine Torausbeute aus den vergangenen Saisonen anschließen. Neben ihm wirbelte Florian Jamnig. Auf den Flügeln sorgten Fabio Viteritti und Atsushi Zaizen für Gefahr. Im Zentrum standen Raphael Gallé und Karim Conté. Die Innenverteidigung bildeten Markus Wostry und Darijo Grujcic, auf den Außenbahnen standen Thomas Kofler und Kapitän Lukas Hupfauf. Im Tor feierte Marco Knaller sein Zweitligadebüt in Schwarz-Grün.

Vorentscheidung nach 37 Minuten

Von Beginn an zeigte der FC Wacker Innsbruck seine neue Spielphilosophie: Schnelle Vorstöße über die Seiten und Flanken zu den Stürmern in der Mitte sollten für Tore sorgen. Die Schwarz Grünen waren in der Anfangsphase das deutlich aktivere Team und ein Angriff reihte sich an den Anderen. Erstmals gefährlich setzte sich Viteritti per Kopfball nach einer Jamnig Flanke in Szene. Der Ball ging aber über das Tor. Kurz darauf prüfte Jamnig per Weitschuss KSV-Torhüter Giuliani selbst, doch konnte dieser mit einer Parade die Führung der Innsbrucker vorerst noch verhindern. Auf der Gegenseite versuchte sich Musija aus 18 Metern, sein Schuss zog aber weit am Tor vorbei.
In der 26. Minute trat Kofler eine Ecke zur Mitte, Grujcic spielte per Kopf auf Zaizen, der aus kurzer Distanz zur Führung einnetzte.
Im Gegenzug konnte Knaller bei einer Parade nach einem platzierten Schuss von Musija seine Klasse zeigen.
Ein wenig über eine halbe Stunde war gespielt, da packte Kofler seine Schussstiefel aus und hämmerte aus 17 Metern den Ball unhaltbar ins Kapfenberger Gehäuse. Drei Minuten später sorgte Ronivaldo nach einer Ecke von Viteritti völlig unbedrängt per Kopf für die Vorentscheidung. Knapp vor dem Pausenpfiff kamen die Steirer zu ihrer bislang größten Chance. Nach einer Flanke hämmerte der aufgerückte Gschiel völlig unbedrängt den Ball aus kurzer Distanz in den Abendhimmel.

Führung verwaltet

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Am Spielgeschehen änderte sich zunächst ebenfalls nichts. Nach zwei Minuten setzte Viteritti Zaizen ideal in Szene, doch KSV-Torhüter Giuliani war vor dem Wackerianer am Ball. Die Innsbrucker kontrollierten in weiterer Folge das Spiel, wobei die Kapfenberger eine immer härter werdende Gangart einlegten. Damit störte man den Spielfluss der Gäste zusehends. Die Schwarz-Grünen verwalteten die Führung und ließen dem Gegner zu viel Raum. Diesen nutzten die Gastgeber in der letzten halben Stunde und agierten offensiver. So tauchte Mikic in der 63. Minute plötzlich im Strafraum auf, doch sein Schuss aus vollem Lauf ging nur ins Außennetz. Der FCW tat sich nun schwerer in die Zweikämpfe zu kommen. Kapfenberg konnte dadurch weiter Druck erzeugen. In der 85. Minute hatten die Gastgeber eine Doppelchance durch Mikic und Mensah, erstere wurde von Grujcic geblockt und letztere ging deutlich über das Tor. Knaller hielt alles, was auf sein Tor kam und brachte die Gegner zur Verzweiflung. Kurz vor Schluss setzte sich Jamnig noch einmal im gegnerischen Strafraum durch, spielte auf Faleye, doch zum wiederholten Male konnte sich Giuliani auszeichnen. Somit blieb es beim 3:0-Auswärtssieg für den FC Wacker Innsbruck, den Spieler und Trainerteam auf dem Feld feierten.


2. Liga, 1. Runde

KSV 1919 - FC Wacker Innsbruck 0:3 (0:3)
Franz-Fekete-Stadion
Schiedsrichter: Mag. Florian Jandl

Kapfenberger SV:

Christopher Giuliani, Amar Kvakic, Martin Gschiel (84. Winfred Amoah), Dino Musija (61. Levan Eloshvili), Paul Mensah, Simon Staber, Mario Cetina, Alexander Steinlechner, Leo Mikic, Matija Horvat (K), Oliver Bacher (61. Michael Lang)

FC Wacker Innsbruck:
Marco Knaller - Markus Wostry, Darijo Grujcic, Lukas Hupfauf (K), Thomas Kofler - Abdoul Karim Conte, Raphael Galle, Fabio Viteritti (85. Robert Martic), Atsushi Zaizen (71. Sunday Faleye) - Florian Jamnig, Ronivaldo Bernardo Sales (82. Elvin (84. Ibrisimovic)

Tore:
26. Zaizen, 33. Kofler, 37. Ronivaldo
Gelbe Karten:
76. Lang, 86. Horvat

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