Elf Tage nach dem ursprünglichen Termin, der aufgrund dreier Covid-19 Erkrankungen im Kapfenberger Kader verschoben wurde, traf der FC Wacker Innsbruck im Nachtragsspiel zur 26. Runde auf das Tabellenschlusslicht aus der Steiermark.

Trainer Grumser stellte sein Team auf zwei Positionen gegenüber dem Freitag um: Im defensiven Mittelfeld sollte Robert Martic als Staubsauger agieren, in der Defensive kam Alexander Joppich für Felix Köchl zum Einsatz.

Trotz Dominanz nur 1:1

Von Beginn an zeigten die jungen Wackerianer, dass man gegen den Tabellenletzten nichts anbrennnen lassen wollte. Dementsprechend dominant trat der FCW auf. So hatte Atsushi Zaizen nach 30 Sekunden die erste gute Möglichkeit am Fuße und in dieser Tonart ging es weiter.
Sechs Minuten später zog Murat Satin, 18 Meter vor dem Tor, ab und der abgefälschte Ball fand seinen Weg ins Netz. Kurz danach hatte Faleye die Möglichkeit die Führung auszubauen. Nachdem die Innsbrucker weitere Großchancen nicht nutzen konnten, wurde in der 14. Minute der Steirer Wildbacher am wackeren Strafraum nicht attackiert und konnte so den überraschenden Ausgleich erzielen. Am Spielgeschehen änderte sich aber wenig. Die Innsbrucker kreierten Chancen, konnten sie aber nicht verwerten. In der 25. Minute spielte Markus Wallner eine Flanke auf Sunday Faleye, der sofort abzog. Kapfenberg-Torhüter Zocher konnte kurz abwehren, Zaizen kam an den Abpraller und der Ball landete im Netz. Schiedsrichter Jandl entschied auf Abseits. Bereits nach einer halben Stunde gab es beim FCW einen Doppeltausch, für Faleye kam Felix Mandl und Zaizen musste Elvin Ibrisimovic Platz machen. Die Wackerianer stürmten weiter ohne Unterlass und die Steirer versuchten am eigenen Sechzehner die Räume vorerst noch erfolgreich, eng zu machen. Wie gefährlich die Hausherren im Konter sein konnten, zeigte sich kurz vor Ende der ersten Halbzeit, als auch die KSV ein Abseitstor erzielte.

Endlich für Aufwand belohnt

Wacker kam unverändert aus der Kabine. Und wie schon in der ersten Halbzeit konnten die Innsbrucker wieder einen frühen Treffer erzielen. Satin flankte in der 48. Minute auf Ibrisimovic, der auf Joppich verlängerte. Der Außenverteidiger zog volley ab und versenkte den Ball unhaltbar im Tor. Die Partie flachte in weiterer Folge etwas ab.Trotzdem machten die Schwarz-Grünen das Spiel. In der 57. Minute setzten die Steirer zu einem weiteren Konter an und konnten diesen auch in Überzahl vor das Innsbrucker Tor führen. Von dort erzielte Mikic mit einem Heber ins lange Eck den neuerlichen Ausgleich. Wieder legte der Tiroler Traditionsverein nach und Chance um Chance wurde herausgespielt. Bei den Hausherren kamen frische Kräfte ins Spiel, die zu mehr Spielanteilen führten. Plötzlich wurden die Steirer auch aus dem eigenen Spiel heraus gefährlicher.  Diese Phase hielt aber nicht lange an, denn der FCW suchte in den Schlussminuten die Entscheidung. Diese Bemühungen wurden schließlich von Erflog gekrönt: In der 87. Minute kam Stefan Meusburger nach einer Ecke von Raphael Gallé per Kopf an den Ball und erzielte mit seinem dritten Saisontreffer das entscheidende Tor zum AUswärtsieg in Kapfenberg. 

HPYBET 2. Liga, Nachtrag zur 26. Runde 

KSV 1919 - FC Wacker Innsbruck 2:3 (1:1)
Franz Fekete-Stadion
Schiedsrichter: Florian Jandl

KSV 1919:

Zocher - Gschiel, Steinlechner, Horvat, Sarac - Kvakic, Staber (59. Ekmekci) - Eloshvili (72. Omic), Hernaus (72. Thürschweller), Wildbacher (46. Mikic) - Skvorc (59. Komolafe)

FC Wacker Innsbruck:
Eckmayr - Joppich (78. Köchl), Behounek, Meusburger, Hupfauf (78. Kofler) - Satin, Martic (64. Conté), Gallé - Wallner, Zaizen (29. Ibrisimovic), Faleye (29. Mandl)

Tore: 6. Satin, 14. Wildbacher, 49. Joppich, 57. Mikic, 87. Meusburger

Gelbe Karten: 66. Hupfauf, 71. Joppich, 89. Gschiel

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