Im Rahmen der 23. Runde traf der FC Wacker Innsbruck zum 112. Mal im Traditionsduell auf den GAK 1902. Das Spiel fand aber nicht in Graz Liebenau, sondern im Solarstadion Gleisdorf statt. Nach einem wahren Kraftakt verbesserte der Tiroler Traditionsverein die Bilanz gegen die Steirer.

 

Unwetter unterbricht Spielfluss

Trainer Thomas Grumser vertraute auf dieselbe Elf wie im letzten Spiel gegen BW Linz, bis auf Alexander Joppich, der aufgrund einer Gelb-Rot Sperre pausieren musste. Für ihn kam Felix Köchl in die Startformation.
Von Anpfiff weg waren die Innsbrucker feldüberlegen, doch der kurz darauf einsetzende Wolkenbruch machte den Anfangselan zunichte. Wacker stellte sich aber schnell auf die neuen Bedingungen ein. In der zwölften Minute musste Schiedsrichter Ciochirca beide Teams aufgrund der Witterung für sieben Minuten in die Kabine schicken.
Direkt nach Wiederanpfiff hatten die Rotjacken die erste gefährliche Situation des Spiels. Hackinger kam mit dem Kopf im Strafraum an den Ball - FCW-Torhüter Alexander Eckmayr entschärfte diese Möglichkeit. Postwendend versuchte der FC Wacker Innsbruck die Steirer in deren Hälfte einzuschnüren, kam dabei aber nicht vor das Tor. Murat Satin setzte mit einem Distanzschuss ein Zeichen, der aber deutlich über das Tor ging. Nach 20 gespielten Minuten kamen die Gastgeber immer besser in die Partie. Nun verlief das Spiel ausgeglichener. Trotzdem konnten sich die Grazer mehr Strafraumszenen erarbeiten. Nach einer halben Stunde häuften sich die schwarz-grünen Chancen (31. Satin, 34. Gallé), doch konnten diese nicht genutzt werden. Die Partie verflachte zusehends und somit verabschiedete man sich mit einem Unentschieden in die Pause.

Hartumkämpfter Arbeitssieg

Während Thomas Grumser in der Pause sein Team nicht veränderte kam bei den Steirern Elsneg in die Partie. Der Heimmannschaft gehörten dann auch die ersten Minuten während sich die Schwarz-Grünen im Spielaufbau schwer taten. In der 53. Minute kam Schellnegger im Strafraum unbedrängt an den Ball, verstolperte aber diese große Möglichkeit. Die Wackerianer versuchten immer wieder vor das Tor von GAK-Torhüter Nicht zu kommen, doch die GAK-Abwehr verhinderte ein ums andere Mal ein Eindringen in den Strafraum.
In der 61. Minute kam der Ball nach einem tollen Vorstoß der eingewechselten Robert Martic und Felix Mandl zur Mitte, wo der völlig frei lauernde Sunday Faleye das Leder über die Torlinie drückte. Kurz darauf versuchte sich Elvin Ibrisimovic an der Strafraumgrenze, verzog den Schuss aber knapp. 
Die Steirer warfen nun alles nach vorne, doch die wackere Defensive stand sehr kompakt und entschärfte Angriff um Angriff. Nur gelegentlich konnte sich das junge Team befreien und für etwas Entlastung sorgen. So hatten etwa Mandl und Ibrismovic in der 74. Minute eine Doppelchance.
Die letzte Viertelstunde war geprägt von einer Abwehrschlacht. Die Spieler machten dem Namen des Vereins alle Ehre und stemmten sich wacker gegen die Anrennenden Hausherren. Mit gutem Stellungsspiel und Zweikampfverhalten konnten sämtliche Vorstöße der Steirer abgewehrt werden. Die letzte Aktion des Spiels, ein Freistoß aus 17 Metern, entschärfte Eckmayer sicher.

 

HPYBET 2. Liga, 23. Runde
GAK 1902 - FC Wacker Innsbruck 0:1 (0:0)
Solarstadion Gleisdorf
Schiedsrichter: Christian-Petru Ciochirca

 

GAK 1902:
Nicht - Rosenberger, Pfeifer, Graf, Weberbauer - Schellnegger, Perchtold, Hackinger, Nutz - Mihajlovic, Kiedl (46. Elsneg)

FC Wacker innsbruck:
Eckmayr - Köchl, Behounek, Meusburger, Hupfauf - Satin (56. Mandl), Conté (56. Martic), Gallé - Faleye (78. Kofler), Zaizen (56. Ibrisimovic), Taferner

Tore: 61. Faleye

Gelbe Karten: 17. Conté, 67. Meusburger, 89. Schellnegger

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