Drei Tage hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Grumser nur Zeit, sich vom Cup-Krimi gegen Lustenau zu erholen. Denn dann traf der FC Wacker Innsbruck auf den aktuellen Tabellenelften, den FAC. Gegen die Floridsdorfer hatten die Schwarz-Grünen noch eine Rechnung aus der Hinrunde (2:0-Auswärtsniederlage) offen.

 

Fünf Umstellungen

Die harte Cup Partie hatte ihre Spuren hinterlassen. So lief eine an fünf Positionen veränderte FCW-Startformation auf: Raffael Behounek feierte sein Debüt in der Innenverteidigung, daneben kam Felix Köchl auf der linken Außenverteidigerposition zum Zug. Davor ersetzte Robert Martic den angeschlagenen Matthäus Taferner. In der Offensive war Alexander Gründler wieder von Beginn an mit dabei und Vasil Kusej stand erstmal in der Startformation.

In den ersten Minuten des Spiels sah man der neu formierten Heimmannschaft noch leichte Abstimmungsprobleme an. Diese Unsicherheiten wurden aber schnell überwunden und nach zehn Minuten begann Wacker das Spiel zu kontrollieren. Sunday Faleye setzte in der 12. Minute ideal Felix Köchl ein, der aus gut 16 Metern abzog, doch knapp das Tor verfehlte. Obwohl der FAC einige Male gut an den Innsbrucker Strafraum kam, strahlten seine Aktionen nicht die geringste Gefahr aus.
Die Dominanz der Innsbrucker wurde immer deutlicher. In der 26. Minute wurde Sunday Faleye im Strafraum vom FAC Verteidiger Umjenovic zu Fall gebracht. Schiedsrichter Fröhlacher entschied sofort auf Elfmeter. Murat Satin trat an und knallte den Ball unhaltbar ins linke Eck.
In weiterer Folge häuften sich die Chancen der Schwarz-Grünen (34. Faleye, 36. Martic und 38. Hupfauf). Weitere Tore fielen jedoch nicht. So ging es mit einer knappen 1:0-Führung für den FCW in die Kabine.

Mit Dominanz zum dritten Tabellenrang

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und sofort war der FCW präsent und hatte in den ersten Minuten schon gute Möglichkeiten durch Gründler und Satin. Der Ex-Innsbrucker Sahanek prüfte in der 50. Minute aus 20 Metern FCW-Torhüter Lukas Wedl, doch der wehrte ganz sicher zur Ecke ab. Ab der 53. Minute mussten die Gäste mit zehn Mann auskommen, da Umjenovic mit Gelb-Rot vom Platz musste. Wacker dominierte nun das Spiel, aber Treffer wollte vorerst keiner gelingen. So scheiterten etwa Kusej und Gründler bei einer Doppelchance in der 64. Minute. Kurz darauf knallte Stefan Meusburger einen Kopfball an die Latte und Robert Martic prüfte die Qualität der Stange mit einem Weitschuss.

In den letzten 20 Minuten häuften sich die Topchancen des FCW: Zweimal prüfte Atsushi Zaizen Torhüter Jenciragic und Faleye verbuchte den nächsten Lattentreffer. Ein Treffer von Matthäus Taferner wurde wegen Abseits aberkannt. Kurz vor Ende der Begegnung flog mit Fila der zweite Wiener mit Gelb-Rot vom Platz. In der ersten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit fand Atsushi Zaizen noch zwei weitere Möglichkeiten auf den zweiten Treffer vor, scheiterte aber am FAC-Torhüter.

Mit der Revanche für die Niederlage aus dem Hinspiel konnte sich der FC Wacker Innsbruck deutlich in der Tabelle verbessern und belegte nun den dritten Platz.

 

HPYBET 2. Liga, 19. Runde
FC Wacker Innsbruck - FAC Wien 1:0 (1:0)
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Thomas Fröhlacher

FC Wacker Innsbruck:
Wedl - Köchl, Behanek, Meusburger, Hupfauf - Satin, Conté, Martic - Faleye, Kusej (82. Taferner), Gründler (74. Zaizen)

FAC Wien
Jenciragic - Yilmaz (31. Fila), Plavotic, Bubalovic, Umjenovic, Becirovic - Felber, Sahanek, Okungbowa - Jurdik (75. Belem), Gashi (59. Hainka)

Gelbe Karten:
5. Yilmaz, 28. Umjenovic, 54. Bubalovic, 67. Felber, 82. Fila

Tore:
27. Satin

Gelb-Rot:
53. Umjenovic, 90. Fila

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