Der FC Wacker empfing in der 12. Runde die SV Ried zum Duell der Schwarz-Grünen. Mit dem Tabellenzweiten kam eine Mannschaft, welche die letzten fünf Spiele en suite gewonnen hatte. Mit einer beherzten und sehr starken Leistung war man nahe an der Überraschung dran. Doch die 89. Minute verhinderte dieses Fußballfest.

 

Trainer Thomas Grumser veränderte die Startaufstellung gegenüber dem letzten Spiel nur geringfügig: Stefan Meusburger kam nach der Rot-Sperre wieder zum Einsatz und anstelle von Alexander Gründler sollte heute Felix Köchl auf der rechten Seite für Schwung sorgen.

Vier Tore in 45 Minuten

Wacker begann sehr bissig und presste bereits weit in der gegnerischen Hälfte an. Die erste gute Möglichkeit hatten aber die Gäste, als Betancor in der 1. Minute bereits aus 20 Metern abzog und Lukas Wedl den Ball gerade noch wegfausten konnte. Wenig später hatte Atsushi Zaizen den Führungstreffer nach einer schönen Kombination über Stefan Meusburger und Markus Wallner, am Fuß. Doch der Ball streifte nur die Torlatte. Eine Minute später kam Murat Satin im Mittelfeld unbedrängt an den Ball und hämmerte aus 20 Metern das Leder unhaltbar ins Eck.
Mit der Führung im Rücken drängten die jungen Wackerianer den Favoriten immer mehr in die eigene Hälfte. Wallner hatte kurz darauf nach einer Flanke die Chance zur Vorentscheidung, doch Ried-Torhüter Kreidl kam gerade noch mit den Fingerspitzen an den Ball. Die Oberösterreicher wurden nach 20 Minuten dominanter. Wießmeier zündete in der 27. Minute den Turbo zog Richtung Tor und schob den Ball an Wedl vorbei ins Tor. Im direkten Gegenzug kam Zaizen im gegnerischen Strafraum frei stehend per Kopf an den Ball, setze diesen aber deutlich über die Latte.
In weiterer Folge gelang es den Oberösterreichern immer wieder den wackeren Spielfluss zu unterbrechen und mit schnellem Umschaltspiel die Heimischen unter Druck zu setzen. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff kam es im Strafraum zu einem Zweikampf, bei dem Schiedsrichter Gishamer auf Elfmeter entschied. Betancor trat an und versenkte trocken. Anstatt geschockt auf die Führung der Gäste zu reagieren glichen die Schwarz-Grünen aus. Wallner hob einen Freistoß in den Strafraum, wo Zaizen lauerte und aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielte.

Konter sorgt für Entscheidung

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und versuchten mit schnellem Spiel das Mittelfeld zu überbrücken. Die Innsbrucker konnten sich mehr Spielanteile erarbeiten und standen defensiv sehr sicher. In der 60. Minute spielten Alexander Joppich, Wallner und Satin die gegnerische Abwehr schwindlig, letzterer versuchte sich mit einem Gewaltschuss, der aber nur die Latte traf. Zaizen probeirte es zehn Minuten später aus 20 Metern, doch sein Aufsitzer landete direkt in den Armen von Kreidl. Einen Lochpass auf ihn konnte der Japaner wenige Augenblicke später nicht mehr erlaufen.
In der 74. Minute wurde im Stadion plötzlich ganz still. Der Ball zappelte im Innsbrucker Tor, doch der Schiedsrichter entschied auf Stürmerfoul.
Wenige Augenblicke später ging ein Weitschuss von Grüll knapp am Tor vorbei. Einen Freistoß aus gut 20 Metern von Satin konnte Kreidl gerade noch parieren (82.). In der Schlussphase waren die Innsbrucker deutlich überlegen, die Oberösterreicher reagierten darauf mit einigen Härteeinlagen. In der 89. Minuten setzten die Rieder zu einem Konter an, Grüll zog allein Richtung Tor und konnte den herausstürmenden Wedl überheben. Der FCW versuchte in den letzten Minuten noch alles, um doch noch den Ausgleich zu erzielen, doch kam der finale Pass nicht mehr an.

 

HPYBET 2. Liga, 12. Runde
FC Wacker Innsbruck - SV Ried 2:3 (2:2)
Tivoli Stadion Tirol
2.473 Zuschauer
Schiedsrichter: Ing. Sebastian Gishamer

FC Wacker Innsbruck:
Wedl- Joppich, Bacher, Meusburger, Hupfauf - Satin, Martic (57. Conté), Gallé - Wallner (65. Gründler), Zaizen (88. Ibrisimovic), Köchl

SV Ried:
Kreidl - Takougnadi Reifeltshammer, Reiner, Kerhe - Nutz (90. Nutz), Ziegl, Acquah, Grüll, Wießmeier (87. Grubeck)- Betancor (57. Kovacec)

Tore:
10. Satin, 27. Wießmeier, 43. Betancor, 45. Zaizen, 89. Grüll

Gelbe Karten:
43. Bacher, 45. Martic, 50. Gallé, 53. Hupfauf, 53. Grüll, 54. Reiner, 67. Meusburger, 80. Wießmeier, 83. Ziegl

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