In den bisherigen Partien konnte der FC Wacker Innsbruck zu Hause die volle Punktezahl einfahren. Das war auch in der neunten Runde der HPYBET 2. Liga gegen den SV Lafnitz das Ziel.

 Doch an diesem Nachmittag lief wohl alles schief, was schief laufen konnte. Eine Verletzung, zwei Rote Karten, ein nicht gegebenes Tor und einige umstrittene Entscheidungen führten zu einer Heimniederlage.

 

Schock um Tekir

Trainer Thomas Grumser stellte nach dem Cupspiel die Startelf an einigen Positionen um: Für Alexander Joppich kam Thomas Kofler außen in der Verteidigung zum Einsatz. Ertrugul Yildirim ersetzte Elvin Ibrisimovic, für den gesperrten Karim Conte durfte Rami Tekir die Schuhe schnüren und Murat Satin machte für Raphael Gallé Platz.

Wacker startete eher nervös und tat sich schwer, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken.
In der 12. Minute setzte sich der Ex-Wackerianer Rosenbichler gegen die Innsbrucker Abwehr durch, drang in den Strafraum ein und zog ab. Die Außenstange rettete vor einem frühen Rückstand. In der 14. Minute musste Rami Tekir verletzt vom Platz getragen werden, für ihn kam Murat Satin.

Nach einer Viertelstunde dominierten die Steirer immer mehr das Geschehen am Platz, die Schwarz-Grünen taten sich schwer, aus der eigenen Hälfte zu kommen. Nur gelegentlich konnten die Hausherren für Entlastung sorgen, wie in der 22. Minute als Gallé und Alexander Gründler mit einer guten Kombination das Mittelfeld schnell überbrückten, die Flanke auf Yildirim wurde jedoch geblockt. Diese Möglichkeit läutete eine Änderung im Spiel ein: Der FCW wurde wieder offensiver und auch gefährlicher. So konnte Lafnitz-Torhüter Zingl einen Volleyschuss von Gründler gerade noch abwehren.


Zehn Minuten vor Halbzeitpfiff versuchte Kofler den Ball per Kopf aus dem Strafraum zubefördern, doch Willian konnte den Ball abfangen und mit einer Direktabnahme den Führungstreffer erzielen. Die Innsbrucker agierten nun offensiver, doch war der Abwehrriegel der Gäste vorerst nicht zu knacken.

 

 Meusburger und Bacher fliegen vom Platz

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. In der 47. Minute bediente Köchl Gründler ideal, der in den Strafraum eindrang. Dort wurde er von Willian zu Fall gebracht, doch kein Pfiff ertönte. Statt Elfmeter gab es einen Konter der Steirer, der geklärt werden konnte. Fünf Minuten später hatten die Innsbrucker einen Freistoß an der Strafraumgrenze, Satin versuchte es direkt, doch traf er nur die Querlatte. Im direkten Gegenzug kam Rosenbichler zu einem Drehschuss, den Alexander Eckmayr sicher parierte.

Wacker war nun eindeutig die spielbestimmendere Mannschaft, doch Lafnitz verteidigte sehr geschickt. In der 68. Minute zappelte der Ball nach einer Kombination der gerade eingewechselten Sunday Faleye, Elvin Ibrisimovic und Yildirim im Tornetz, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits.

Ab der 70. Minute mussten die Schwarz-Grünen zu zehnt auskommen, nachdem Stefan Meusburger wegen Kritik mit Rot vom Platz gestellt wurde. Viele fragwürdige Entscheidungen unterbrachen in dieser Phase den Spielfluss und sorgten für viel Hektik am Platz. Die Stimmung erhitzte sich noch mehr, nachdem Felix Bacher ebenfalls (Gelb-Rot) unter die Dusche geschickt wurde. Ohne wackere Innenverteidiger konnten die Steirer schliesslich ihre knappe Führung noch ausbauen: In der 83. Minute erzielte Fadinger nach einem Konter das 0:2. Dem folgte eine Minute später, nachdem ein Foul an Faleye ignoriert wurde, der dritte Treffer durch Prohart.

Damit musste sich der FCW erstmals in dieser Saison vor eigenem Publikum geschlagen geben.

HPYBET 2. Liga 9. Runde
FC Wacker Innsbruck - SV Lafnitz 0:3 (0:1)
Tivoli Stadion Tirol
1.482 Zuschauer
Schiedsrichter: Thomas Fröhlacher

FC Wacker Innsbruck:
Eckmayr - Kofler, Meusburger, Bacher, Köchl - Hubmann, Tekir (14. Satin), Gallé - Wallner (66. Faleye), Yildirim, Gründler (66. Ibrisimovic)

SV Licht-Loidl Lafnitz:
Zingl - Otter, Rodrigues, Jovicic, Gschiel (90. Leskosek) - Rosenbichler, Lukovic, Kager, Fadinger - Schloffer (88. Sarac) - Tieber (Prohart)

Tore: 35. Willian, 83. Fadinger, 90. Prohart
Gelbe Karten: 27. Gallé, 31. Satin, 40. Willian, 46. Yildirim, 65. Gschiel, 74. Faleye, 77. Bacher
Rote Karte: 70. Meusburger
Gelb-Rot: 81. Bacher

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