Mit dem Spiel gegen die SKU Amstetten bestritt der FC Wacker Innsbruck sein drittes Heimspiel am Innsbrucker Tivoli Tirol. Wenn es nach dem heimischen Anhang ging, sollte in heimischen Gefilden auch der dritte Saison-Heimsieg gefeiert werden. Es war dies zugleich ein Duell zweier Tabellennachbarn. Es trafen nämlich der Zehnte (Wacker Innsbruck) auf den Elften (Amstetten). Spannung war also angesagt.

Und nachdem die Begegnung nach 45 Minuten entschieden schien, wurde es im zweiten Abschnitt noch einmal extrem spannend ...

 

Tabellenzweiter nach 45 Minuten!

Trainer Thomas Grumser vertraute auf die zuletzt gegen die Juniors Oberösterreich siegreiche Startelf (2:1). Mit Seidl und Hinum fielen Gäste-Trainer Jochen Fallmann ausgerechnet die beiden Routiniers im Mittelfeld aus.  

In der 3. Minute fanden die Gäste die erste Einschuss-Möglichkeit vor: Nach einem schönen Solo von Maderner passte der Stürmer zu Peham, der das Tor verfehlte. Schagerl kam noch zum Ball, setzte das Spielgerät aber ans Außennetz. Wenige Sekunden später machte sich Wacker Innsbruck erstmals bemerkbar, Alexander Joppich verfehlt die linke Stange um einen Meter (4.). Zwei Minuten später war die Fellmann-Elf wieder in der Offensive, Schagerl schoss aus der Distanz am linken Eck vorbei. Und mit einem Gäste-Angriff ging es sogleich weiter: Nach einer Schagerl-Flanke fuhren gleich zwei Niederösterreich am Ball vorbei (8.). Wacker Innsbruck tat sich schwer, ins Spiel zu finden. Es fehlte die Genauigkeit im Passspiel, den Mostviertlern gelang es immer wieder, schnell in den gegnerischen Strafraum einzudringen.

Doch in der 17. Minute hätte der FC Wacker Innsbruck eigentlich in Führung gehen müssen. Nach einem weiten Ball zeigte sich die Amstettener Defensive nicht auf der Höhe, Markus Wallner kam aus spitzem Winkel an den Ball und traf die Stange. In der Mitte wäre zusätzlich noch Elvin Ibrisimovic freigestanden. In der 20. Minute versuchte es Thomas Kofler mit einem Freistoß, Torhüter Gschossmann entschärfte selbiges. Minute 23 brachte den nächsten Angriff der Niederösterreicher, Atsushi Zaizen rettete in höchster Not vor einem Amstettener. Dann endlich wieder ein guter Angriff der Schwarz-Grünen. Zaizen bediente Wallner ideal, der Stürmer traf abermals nicht. In der 27. Minute dann die Führung für den FC Wacker Innsbruck. Nach einer Balleroberung durch Alexander Gründler, der den Pass steil in die Spitze weiterschickte, lief Gallé in die Tiefe und zeigte sich vor dem Tor eiskalt. - 1:0!

Glück für den FC Wacker Innsbruck dann in der 32. Minute: Nach einer Schagerl-Flanke spritzte ein schwarz-grüner Akteur in den Ball und beförderte das Spielgerät gegen das Haupt seines Torhüters. Doch im Gegenzug stand es dann 2:0: Nach einem Ballverlust des Gegners im Mittelfeld setzte der spielstarke Zaizen Markus Wallner ein. Der Stürmer präsentierte sich  diesmal hellwach und traf zum 2:0 (33.)! Die Amstettener versuchten es dann wieder aus der Distanz, Maderner verfehlte das Tor aber klar (38.). In der 41. Minute kombinierte sich der FCW schön nach vorne, Gründler versuchte den Stanglpass, Offenthaler klärte ins Torout. Die nächste starke Aktion brachte die nächste Torchance für schwarz-grün, Wallner zwang Torhüter Gschossmann zu einer Glanzparade (43.). Kein 60 Sekunden später versuchte es Gründler mit einem schönen Heber, der knapp die Kreuzecke verfehlt. Nach nervösem Beginn konnte der FC Wacker Innsbruck mit Fortdauer der ersten Hälfte das Spiel an sich reißen und sich eine 2:0 - Führung erarbeiten.

Wacker Innsbruck wankt, fällt aber nicht

Die beiden Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. In der 46. Minute war Wacker Innsbruck erstmals im Angriff, doch Wallner setzte das Leder neben die linke Ecke. Zwei Minuten später prüfte Gallhuber Lukas Wedl aus spitzem Winkel, der Keeper hielt seinen Kasten sauber und klärte per Faustabwehr zur Ecke. Die Grumser-Elf ließ den Gegner jetzt kommen und versuchte aus Kontern Nadelstiche zu setzen. In der 52. Minute kam Maderner im Strafraum zum Schuss, Kapitän Lukas Hupfauf konnte den Ball aber blocken. In der 56. Minute wurde Ibrisimovic an der rechten Strafraum-Grenze zu Fall gebracht. Turbulente Szenen dann gleich danach. Nach einem schwarz-grüner Weitschuss riss Offenthaler die Hand hoch. Es gab allerdings keinen Strafstoß. - Eine offensichtliche Fehlentscheidung!

In der 61. Minute nahm Trainer Grumser seinen ersten Wechsel vor, Ertugrul Yildirim kam für Markus Wallner ins Spiel. Das Spiel wurde weiterhin mit viel Leidenschaft geführt. Beide Mannschaften schenkten sich keinen Millimeter des Rasens. In der 65. Minute wurde es im Innsbrucker Strafraum wieder brenzlig, doch die Niederösterreich vernebelten eine gute Chance. Ein kollektiver Aussetzer in der Innsbrucker Abwehr führte aber dann zum Anschlusstreffer der Amstettener. Der völlig freistehende Stark beförderte eine Flanke ins Tor (67.). In der 72. Minute lenkte Wedl einen Distanzschuss ins Torout ab. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Ein Distanzschuss von Gallé in der 74. Minute konnte Torhüter Gschossmann nicht ernsthaft gefährden. Wacker-Coach Grumser nahm nun seinen zweiten Wechsel vor, Clemens Hubmann ersetzte Atsushi Zaizen (74.).

Die folgenden Minuten brachten außer zahlreichen Zweikämpfen nichts Erwähnenswertes. Minute 80 brachte den dritten Wechsel. Felix Köchl ersetzte den von Krämpfen geplagten Alexander Joppich. Sieben Minuten vor dem Ende der offiziellen Spielzeit fand Maderner eine Doppelchance vor, doch beide konnte er nicht nützen. Wacker Innsbruck war nun hauptsätlich mit der Defensivarbeit beschäftig, ein Drga-Weitschuss über das Tor war die nächste Amstettener Offensivaktion (87.). Ein Konter in der 89. Minute brachte kurz Entlastung. Nach einem Ibrisimovic-Zuspiel schoss Yildirim am linken Pfosten vorbei. Vier Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt. In der 91. Minute hätte es im Innsbrucker Gehäuse beinahe geklingelt, Puchegger setzte einen Kopfball knapp neben den linken Pfosten. Nach fast 5 Minuten Nachspielzeit war das Spiel dann zu Ende. Letztendlich mussten die Schwarz-Grünen froh sein, den Vorsprung noch über die Zeit gebracht zu haben. Egal, drei Punkte sind drei Punkte! Mit dem dritten Heimsieg in Serie gelang außerdem der Vorstoß auf den fünften Tabellenplatz (zwei Spiele der Runde sind noch ausständig!).

HPYBET 2. Liga, 5. Runde

FC Wacker Innsbruck - SKU Amstetten 2:1 (2:0)
Freitag, 23.08.2019, 19.10 Uhr
Tivoli-Stadion-Tirol
Schiedsrichter: Achim Untergasser
Zuschauer: 1.636

FC Wacker Innsbruck:
Wedl - Kofler, Bacher, Hupfauf, Joppich  - Gallé, Conté, Zaizen (74. Hubmann) -  Wallner (61. Yildirim), Ibrisimovic, Gründler

SKU Amstetten:
Gschossmann - Deinhofer, Offenthaler, Stark, Puchegger - Gallhuber (60. Drga), Wurm, Scharner (82. Gremsl), Schagerl (60. Kirim) - Maderner, Peham


Gelbe Karten:
11. Wallner, 59. Conté, 66, Gründler, 69. Hupfauf, 80. Yildirim 93. Köchl; 29. Gallhuber, 71. Maderner, 86. Stark, 94. Deinhofer

 

Tore: 27. Gallé, 33. Wallner; 67. Stark

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