Die letzten beiden Runden der Qualifikationsgruppe der Tipico Bundesliga entwickeln sich zu einem wahren Krimi. Drei Teams kämpfen um den Klassenerhalt und vor der 31. Runde waren noch Unmengen an Rechenkombinationen möglich. Nach dieser Runde waren die Abstiegskandidaten auf zwei reduziert.

 

Kalte Dusche

Trainer Thomas Grumser stellte die Mannschaft notgedrungen auf zwei Positionen um: Für den erkrankten Bryan Henning kam Murat Satin in die Startformation und für den gelbgesperrten Lukas Hupfauf sollte Michael Schimpelsberger in der Viererkette für Stabilität sorgen.

Die Innsbrucker begannen die Partie sehr konzentriert. Es wurde versucht mit vielen Kombinationen das Spiel aufzubauen, doch glückte in der Anfangsphase der finale Pass in den Strafraum noch nicht. Die Niederösterreicher bekamen das Spiel schnell unter Kontrolle und wurden über Pusch und Kalajdzic immer wieder gefährlich. So in der 12. Minute, als Manuel Maranda nach einer Hereingabe von Schmidt gerade noch vor Admiras Nummer 9 klärte. Nach einer Viertelstunde dominierten die Gastgeber, Wacker tat sich in dieser Phase schwer Ruhe ins Spiel zu bringen. In der 25. Minute versuchte Matthäus Taferner Sascha Horvath in Szene zu setzen, doch Admira Torhüter Leitner konnte den Steilpass gerade noch abfangen. Vier Minuten später ging es ganz schnell: Doppelpass zwischen Kalajdzic und Pusch, der plötzlich vor Christopher Knett auftauchte und locker einschieben durfte.
Die Innsbrucker reagierten auf den Rückstand und verstärkten ihre Angriffsbemühungen. So hatte Schimpelsberger nach einer Ecke von Horvath die Chance zum Ausgleich, doch der Ball ging knapp neben das Tor. In der 42. Minute zündete Cheikhou Dieng den Turbo und drang in den Strafraum ein, doch sein Stanglpass fand keinen Abnehmer. Im Gegenzug kamen die Niederösterreicher über Pusch, der Schmidt in Szene setzte und in der 44. Minute im Fallen für das 2:0 sorgte.

Kurze Hoffnung

In der Pause reagierte Thomas Grumser auf den deutlichen Rückstand indem er Stefan Rakowitz für Satin brachte. Nach zwei Minuten bediente Matthias Maak Zlatko Dedic über die ganze Abwehr hinweg. Der Stürmer brachte den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle, weswegen Admira-Schlussmann Leitner noch parieren konnte. Die Innsbrucker zeigten nun ein vollkommen anderes Gesicht. Man erarbeitete sich Chancen und kam auch gefährlicher in den Strafraum. Doch in der 58. Minute konnte sich Pusch gegen Christian Klem in der gegnerischen Hälfte durchsetzen und leitete einen schnellen Konter ein. Der Ball kam über mehrere Stationen zu Kalajdzic, der diesmal das Tor nicht traf. Fast im Gegenzug konnte Roman Kerschbaum den Ball hoch in den Strafraum der Hausherren bringen, wo ihn Stefan Rakowitz per Kopf zum Anschlusstreffer verlängerte. Drei Minuten später drang Kalajdzic allein in den Strafraum ein und hämmerte den Ball unhaltbar zum 3:1 in die Maschen. Die Schlussoffensive der Innsbrucker zeigte ein gefälliges Spiel, doch die Admira verteidigte geschickt. In der 88. Minute bewahrte Knett die Schwarz-Grünen vor einem weiteren Gegentreffer bei einer Doppelchance von Pusch und Spasic. In der Nachspielzeit hatten die Innsbrucker noch weitere Chancen durch Rakowitz und dem eingewechselten Alexander Gründler. In der letzten Minute der Nachspielzeit spielte Horvath den Ball über die Admira Abwehr, wo Dieng lauerte und mit einem sehenswerten Heber den Anschlusstreffer erzielte. 

   

FC Flyeralarm Admira - FC Wacker Innsbruck  3:2 (2:0)
BSFZ-Arena
Schiedsrichter: Christopher Jäger

FC Flyeralarm Admira:

Leitner - Spasic, Zwierschitz, Bauer - Toth (79. Petlach), Vorsager, Maier, Pusch, Hjulmand - Kalajdzic (86. Bakis), Schmidt

FC Wacker Innsbruck:
Knett - Schimpelsberger (73. Freitag), Maak, Maranda, Klem - Satin (46. Rakowitz), Taferner (73. Gründler), Kerschbaum - Dieng, Dedic, Horvath

Gelb: 45. Maier, 29. Zwierschitz, 63. Kalajdzic, 73. Toth; 15. Schimpelsberger, 80. Rakowitz, 82. Freitag
Tore: 29. Pusch, 44. Schmidt, 65. Kalajdzic; 61. Rakowitz, 94. Dieng

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