Binnen vier Tagen traf der FC Wacker Innsbruck zum zweiten mal auf den SCR Altach. Nach der Niederlage am Dienstag stand Wiedergutmachung am Programm.

 

Dedic bringt Wacker in Führung

Trainer Grumser vertraute großteils der Elf des letzten Spiels, nur Zlatko Dedic und Matthias Maak kamen neu in die Startformation. Von Beginn weg machten die Gastgeber ordentlich Druck und hatten in der dritten Minute nach einer Ecke durch Zech schon die erste gute Chance. Die Innsbrucker versuchten in der Anfangsphase vor allem die Räume in der eigenen Hälfte eng zu machen, offensiv verlegte man sich aufs Kontern, doch kamen die Pässe vorerst zu ungenau. Nach 21 Minuten nahm sich Matthäus Taferner ein Herz und zog an der Strafraumgrenze ab. Der Ball ging aber knapp am Kreuzeck vorbei. Mit dem ersten Torschuss der Schwarz-Grünen erzielte Zlatko Dedic zwei Minuten später nach einem Steilpass von Sascha Horvath ganz souverän den Führungstreffer. Am Geschehen änderte sich wenig, weiterhin gaben die Vorarlberger den Takt vor, die Innsbrucker blieben bei Kontern gefährlich. In der 32. Minute nahmen Manuel Maranda und Lukas Hupfauf Berisha im Strafraum in die Zange. Schiedsrichter Weinberger entschied sofort auf Strafstoß. Der Gefoulte trat selbst an und versenkte unhaltbar für Christopher Knett. Knapp vor Abpfiff der ersten Halbzeit versuchte sich Gebauer noch einmal mit einem Weitschuss. Dieser wurde jedoch von Roman Kerschbaum geblockt. Direkt im Gegenzug kam Dedic im Strafraum an den Ball, wurde im letzten Moment aber beim Torschuss entscheidend gestört.

Altach ist doch der Lieblingsgegner

In der Pause musste Trainer Grumser Hidajet Hankic für Christopher Knett bringen, dessen Rücken nicht mehr mitmachte. Die Innsbrucker kamen mit mehr Elan aus der Kabine und hielten nun das Spiel offener. Immer wieder näherten sich die Schwarz-Grünen dem Strafraum an, nur der finale Pass in die Tiefe wollte nicht gelingen: Bis zur 60. Minuten, als Alexander Gründler Horvath ideal bediente. Dieser brachte den Ball zur Mitte, wo Dedic lauerte und trocken zum 2:1 einschob. Mit steilen Pässen in die Spitze konnten die Wackerianer immer wieder die Hausherren in Bedrängnis bringen. In der 70. Minute sprintete Dedic mit dem Ball über die ganze gegnerische Hälfte und suchte den Abschluss. Altach-Torhüter Kobras wehrte zur Ecke ab. Dem steigenden Druck der Altacher stemmte sich die wackere Defensive erfolgreich entgegen.
In der 82. Minute fing Gründler, der zuvor bereits eine Topchance vorfand, einen Querpass von Oum Gouet ab und bezwnag diesmal Kobras zum 3:1. Die Vorarlberger versuchten mit einer Schlussoffensive im strömenden Regen die Partie noch zu drehen, doch die wackere Abwehr stand sicher. Auf der anderen Seite sorgten die schnellen Gegenstöße für die nötige Entlastung und die entgültige Entscheidung. Denn in der 89. Minute passte Dedic auf den eingewechselten Daniele Gabriele, der von der Strafraumgrenze Kobras sehenswert überhob (4:1). 

 

Tipico Bundesliga, 28. Runde
CASHPOINT SCR Altach - FC Wacker Innsbruck. 1:4 (1:1)
CASHPOINT Arena
Schiedsrichter: Julian Weinberger

CASHPOINT SCR Altach:
Kobras - Schreiner, Nutz, Zech, Oum Gouet - Fischer, Zwischenbrugger, Piesinger (72. Dobras), Meillinger (63. Gubari) - Berisha, Gebauer (82. Grbic)

FC Wacker Innsbruck:
Knett (46. Hankic) - Klem, Maranda, Maak, Hupfauf (85. Meusburger) - Kerschbaum, Taferner (76. Gabriele), Henning - Horvath, Dedic, Gründler

Tore: 34. Berisha; 24., 60. Dedic, 82. Gründler, 89. Gabriele

Gelbe Karte: 74. Fischer; 25. Maak, 49. Kerschbaum, 62. Taferner, 65. Hupfauf

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