Das Ziel des FC Wacker Innsbruck vor der Achtelfinal Partie gegen Hartberg war es, im Cup zu überwintern.
Nach den letzten Ergebnissen der Hartberger in der Bundesliga waren die Steirer aber zu favorisieren.

 

Zuwenig Chancen kreiert

Trainer Karl Daxbacher setzte auf sein bewährtes System mit der Fünferkette in der Defensive. Auch bei der Aufstellung selbst gab es nur drei Wechsel: Lukas Hupfauf musste Stefan Peric Platz machen, Christoph Freitag begann anstelle von Roman Kerschbaum und Patrik Eler stürmte statt Zlatko Dedic.

In der 8. Minute zirkelte Sanogo einen Freistoß in den Strafraum, bei einem Gestocher kam Siegl zu Fall. Schüttengruber entschied sofort auf Elfmeter. Sonogo trat an, Hidajet Hankic konnte abblocken, doch Schubert versenkte den Nachschuss. Das Tor zählte nicht, da Hankic zu früh aus dem Tor gekommen war. Der Torhüter sah dafür zwar Gelb, bei der Wiederholung des Strafstoßes schoss Sanogo weit über das Tor.

Zwei Minuten später versuchte sich Sanogo wieder an einem ruhenden Ball, doch sein Freistoß ging an die Torlatte, Ilic kam an den Abpraller und versenkte aus gut 16 Metern zur Hartberger Führung.

Postwendend hatten die Innsbrucker einen Freistoß aus gut dreizehn Metern. Patrik Eler trat an und stellte mit einem exzellenten Kunstschuss den Ausgleich wieder her.
Im weiteren Verlauf neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld, bis zur 28. Spielminute. Sittsam zog ausserhalb des Strafraumes ab, Hankic konnte den Ball nicht festhalten und Schubert hämmerte ihn unter die Latte ins Tor.
Martin Harrer nahm sich vier Minuten später ein Herz und zog aus 20 Metern ab. Der gut angetragene Weitschuss aufs Kreuzeck konnte aber von Sallinger über die Toroutlinie geklärt werden.
Obwohl Wacker in den ersten 45 Minuten mehr Ballbesitz hatte, konnte das nicht in Torchancen umgemünzt werden. Die Hartberger waren gefährlicher und machten mit schnellen schnörkellosen Vorstößen der Innsbrucker Abwehr das Leben schwer.

Vallci Doppelpack reicht nicht

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und auch am Spiel änderte sich wenig. In der 50. Minute setzten Sanogo und Heil zu einem Konter an, doch Bryan Henning konnte im letzten Moment klären.
Wacker tat sich im weiteren Verlauf immer schwerer vor das Tor der Steirer zu kommen, da die Hartberger mit kompromisslosen Pressing den Spielaufbau meist früh störten. In der 61. Minute kombinierte sich Albert Vallci mit einem Doppelpass in den gegnerischen Strafraum, zog ab und erzielte den neuerlichen Ausgleich.
Nur sieben Minuten später spielten die Hartberger einen langen Ball in die Spitze, Heil kam dran, Hankic eilte aus dem Tor und konnte den Ball irgendwie wegdrücken. Dieser kam zu Rasswalder, der ohne Probleme einnetzen konnte.
Trainer Karl Daxbacher reagierte darauf, indem er Zlatko Dedic und Stefan Rakowitz für Peric und Henning einwechselte.
In der 75. Minute servierte Martin Harrer einen Eckball zur Mitte, Albert Vallci stieg am höchsten und erzielte per Kopf den zweiten Treffer an diesem Abend.
Das Spiel war nun völlig offen, beide Mannschaften setzten alles daran, in der regulären Spielzeit noch die Entscheidung zu erzielen.
Als man schon mit einer Verlängerung rechnete, bekam in der 88. Minute Kröpfl völlig allein stehend den Ball am Strafraumeck vor die Füße und erzielte mit einem Weitschuss die schlussendlich entscheidende Führung. Die Innsbrucker versuchten in den letzten Minuten zwar noch einmal zumindest in die Verlängerung zu kommen, scheiterten jedoch immer wieder knapp.

 

Achtelfinale Uniqa ÖFB Cup 
TSV Prolactal Hartberg - FC Wacker Innsbruck 4:3 (2:1)
Profertil Arena Hartberg
Schiedsrichter: M. Schüttengruber

 

TSV Hartberg:
Sallinger - Rasswalder, Siegl, Rotter, Blauensteiner - Sittsam - Ilic (84. Kröpfl), Heil (90. Kovacevic), Kainz - Schubert, Sanogo (72. Flecker)

FC Wacker Innsbruck:
Hankic - Vallci, Peric (68. Rakowitz), Maak, Maranda, Schimpelsberger - Henning (68. Dedic), Freitag, Harrer - Dieng, Eler

Gelbe Karten: 9. Hankic, 42. Maak, 64. Vallci

Tore: 12. Ilic, 28. Schubert, 66. Rasswalder, 88. Kröpfl; 14. Eler, 61. Vallci, 75. Vallci

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