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Kreis Kopie7 Punkte, die Mut machen

Vor genau einem Jahr mussten wir an dieser Stelle zugeben, unser Saisonziel verpasst zu haben. In diesem Sommer ist alles anders. Wir haben unser Ziel erreicht, sogar übererfüllt. Drei Spieltage vor Schluss kürte sich unsere erste Mannschaft zum Meister der Sky Go Erste Liga. Die Rückkehr in die Bundesliga wurde lautstark und ausgiebig gefeiert. Wenige Tage vor dem Start der Saisonvorbereitung geht der Blick nun aber schon wieder in die andere Richtung – nach vorne. Wir haben uns angesehen, auf welchen Errungenschaften/Punkten man aufbauen kann, welche Punkte Mut machen für unsere Comeback-Saison in der österreichischen Fußball-Bundesliga. Wir haben einige gefunden.

1. Der Teamgeist

„Elf Freunde müsst ihr sein“ ist nicht nur ein Jugendbuch aus dem Jahr 1955 und eine alte Fußballtrainer-Weisheit, sondern tatsächlich ein wichtiger Eckpfeiler, ein entscheidender Erfolgsfaktor, will man als Mannschaft Erfolg haben. In der vergangenen Saison hat sich das wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Ein solcher Zusammenhalt, wie ihn unsere Mannschaft letztes Jahr gezeigt hat, sieht man selten. „Bei uns läuft jeder für jeden“ war nicht nur eine leere Floskel, sondern ein wichtiger Baustein unseres Spiels. Das haben nicht nur die Spieler auf dem Platz, sondern vor allem auch die Fans auf den Tribünen gesehen und gespürt.

Über das ganze Jahr hinweg wurde am Teamgeist gearbeitet – nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern auch zwischen Mannschaft und Büro. Schon vor der Saison, während der Sommervorbereitung wurden erste Maßnahmen gesetzt. Beim gemeinsamen (Zielfindungs-)Workshop und beim Rafting wuchs die Truppe immer mehr zusammen. Neue Spieler wurden herzlich aufgenommen und schnell integriert. Junge Spieler bekamen ihre Chance und wurden innerhalb der Mannschaft voll akzeptiert.

Dieser Zusammenhalt, dieser Teamgeist ist etwas Besonderes und eine absolute Stärke. Deshalb werden das gesamte Team und auch das Team rund ums Team, daran arbeiten auch in der kommenden Saison wieder so eng wie möglich zusammenzurücken und – volle Kraft voraus – in eine Richtung zu ziehen. Wenn man sich aufeinander verlassen kann, bringt man auch einmal einen vermeintlich übermächtigen Gegner zu Fall.

2. Erfolgreiche Einzelspieler

Mannschaftliche Geschlossenheit und eine kollektiv starke Leistung sind die Basis für den Erfolg. Ist diese Basis gegeben, können Spieler auch in Einzelwertungen brillieren. So auch im vergangenen Jahr. Satte sechs schwarz-grüne Spieler schafften es ins Team des Jahres der Sky Go Erste Liga. Zlatko Dedic wurde zum Spieler des Jahres gekürt und Christopher Knett zum Torhüter der Saison. Florian Jamnig erreiche in der Spieler-des-Jahres-Wertung den starken dritten Rang. Doch bereits während der Saison betonten die Spieler immer wieder, dass solche „Einzelleistungen“ nur durch eine tolle Mannschaftsleistung ermöglicht werden. Ohne den entscheidenden Pass kann der beste Goalgetter nicht treffen. Ohne verlässliche Verteidigung, kann der beste Torhüter nicht brillieren. Dass in der schwarz-grünen Mannschaft beides vorhanden ist, Teamgeist und starke, individuelle Leistungen, macht jedenfalls ordentlich Mut für die kommende Bundesliga-Saison.

3. Entwicklung junger Spieler

Im letzten Sommer wurden satte acht (!) Spieler von der zweiten Herrenmannschaft in den Profikader befördert. Das war ein schönes Signal an den eigenen Nachwuchs, doch ob diese Entscheidung aufgehen würde, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Ein Jahr später kann man mit Fug und Recht behaupten – es hat sich gelohnt. Die jungen Spieler konnten im Profikader rasch Fußfassen und sich über das Jahr hinweg stetig weiterentwickeln. Wann immer sie gebraucht wurden, waren sie da. Während der Saison schaffte es mit Murat Satin sogar eine weitere „Nachwuchshoffnung“ zu den Profis. Florian Rieder, Lukas Hupfauf, Jeffrey Egbe und Okan Yilmaz konnten mehrere Einsätze verbuchen und teilweise anschreiben. Das zeigt – wir haben in Tirol tolle Talente und der FC Wacker Innsbruck ist die richtige Bühne, um diese talentierten Nachwuchsspieler zu Profis zu formen. Definitiv eine Tatsache, die Mut macht.

4. Die klare Linie

Werte, Ziele und Umgangsformen sind nicht nur im täglichen Leben wichtig, sondern auch im Fußball. Aus diesem Grund wurde bereits in der Sommervorbereitung 2017 in genau diesen Bereichen intensiv gearbeitet. In mehreren Workshops definierte unsere schwarz-grüne Mannschaft diese Werte, Ziele und Umgangsformen für sich selbst und lebte sie über die gesamte Saison hinweg. Selbst in turbulenteren Zeiten, als die Leistungen zwar stimmten, die Ergebnisse aber nicht eingefahren werden konnten und erste Medien bereits von einem uneinholbaren Rückstand auf die Aufstiegsplätze schrieben, blieb unsere Mannschaft ruhig. Unsere sportliche Führung rund um Ali Hörtnagl und Karl Daxbacher (mit seinem gesamten Trainerteam!) trugen das Ihrige dazu bei, um Gelassenheit und Ruhe auszustrahlen und den Druck von der Mannschaft zu nehmen.

Über das gesamte Jahr hinweg herrschte ein steter Austausch zwischen der sportlichen Leitung, der Mannschaft und auch dem schwarz-grünen Büro. Die Ziele waren klar definiert, ein jeder wusste wo er steht und welche Aufgaben er hat. Diese klare Linie soll auch in der neuen Saison beibehalte werden. Nur wenn man weiß wohin man geht, hat man auch den freien Kopf und die Kraft das gesteckte Ziel zu erreichen. Auch der eine oder andere kleine Stolperstein ist dann kein Problem.

5. Der Kern bleibt

Die Transferzeit ist immer eine extrem spannende, aber auch eine nervenaufreibende Zeit – vor allem für Fans. Der eine oder andere Spieler kommt neu hinzu, der einer oder andere verlässt aber auch die eigene Mannschaft. Vor allem nach Aufstiegen kann es vorkommen, dass Teams fast „leergekauft“ werden und sich viele Spieler neuen Vereinen anschließen. Obwohl die Transferzeit noch nicht zu Ende ist, können wir festhalten, dass der Kern unserer Mannschaft erhalten bleibt.
Beim letzten Saisonspiel gegen den FAC wurden mit Harald Pichler, Armin Hamzic, Philipp Riegler und Dimitry Imbongo Boele „nur“ vier Spieler würdig und ehrenvoll verabschiedet. Auf diesem Weg noch einmal Danke für euren Einsatz in schwarz-grün!!! Flügeflitzer Florian Jamnig machte mit tollen Leistungen auf sich aufmerksam und wagte mit seinem Wechsel zum LASK aus Linz den nächsten Schritt in seiner Karriere – die Chance auf Europacup-Duelle ist eine wahnsinnig verlockende. Auch dir, lieber Florian, auf diesem Weg noch einmal Danke für deinen Einsatz und alles Gute auf deinem weiteren Weg. (außer in den direkten Duellen 😉)

Kapitän Christoph Freitag, die Abwehrspieler Dominik Baumgartner und Michael Schimpelsberger, sowie Abräumer Roman Kerschbaum verlängerten ihre Verträge vorzeitig. Die Verträge der Neuzugänge aus dem letzten Jahr verlängerten sich – dem Aufstieg sei Dank – automatisch. So bleibt der Kern der Mannschaft zusammen. Ein starker Kern, der sich gut kennt und auf die Herausforderung Bundesliga brennt.

6. Gesteigerte Attraktivität

Viele Menschen haben sich gefragt, macht das mit der zweiten Mannschaft in der zweiten Liga wirklich Sinn? Organisatorisch ist es natürlich eine große Herausforderung, die unser Team ums Team bestimmt ordentlich fordern wird. Aus sportlicher Sicht macht das Ganze jedenfalls Fall richtig, richtig Sinn. Mit einem Team in der Bundesliga und einer Mannschaft in der neuen 2. Liga bietet unser Verein, vor allem jungen Spielern, eine Plattform, wie sie in Österreich sonst nur drei andere Vereine bieten können. Junge, talentierte und hoffnungsvolle Spieler haben so die Möglichkeit sich in der zweiten Mannschaft zu beweisen und bei guten Leistungen recht rasch den Sprung in den Profikader zu schaffen. Das macht unseren Verein noch einmal ein stückweit attraktiver und erlaubt es unserer sportlichen Führung Talente nach Tirol zu holen (oder sie in Tirol zu halten), die man sonst an andere Vereine verlieren würde.

Doch nicht nur in diesem Bereich ist eine gesteigerte Attraktivität zu erkennen. Waren die vergangenen Jahre in der zweithöchsten Spielklasse eher ernüchternd und deutlich hinter den gesteckten Zielen, durfte man in der letzten Saison wieder das eine oder andere Gustostückerl, auf jeden Fall aber stets eine kampfstarke, brennende Mannschaft erleben. Endlich wieder Wacker war das interne Saisonmotto. Endlich wieder wacker kämpfen, wackere Tugenden zeigen und wacker spielen. Dieses Ziel wurde definitiv erreicht und lockte immer mehr Menschen zurück ins Tivoli Stadion Tirol. Attraktiv und Wacker ... das soll es auch in der Bundesliga geben. Herzlich Willkommen zurück am Tivoli.

7. Die Erfahrung

Ein gemeinsames Jahr in Liga zwei, eine Saison in der man immer besser in Fahrt gekommen ist, zwölf Monate in denen man gegen den Liga-Krösus, bei Derbys und gegen vermeintlich „leichte“ Gegner bestehen konnte, liegen hinter uns. Unser schwarz-grünes Team hat die Herausforderungen mit Bravour gemeistert und sich frühzeitig zum Meister gekürt. Solche Erlebnisse schweißen zusammen. Die Mannschaft hat wertvolle Erfahrungen gesammelt, die auch in der kommenden Bundesliga-Saison entscheidend sein können. Durch punktuelle Verstärkungen soll die individuelle Qualität des Teams noch einmal gehoben werden. Doch der Großteil der Mannschaft kennt sich. Das wird die Integration von Neuzugängen noch einmal erleichtern. Zudem hat die Erfahrung gezeigt, dass Aufsteiger immer wieder für positive Überraschungen gut sind. Wieso sollte das nicht auch bei uns möglich sein?

Die Saisonanalyse zeigt jedenfalls deutlich, dass in der letzten Saison vieles zusammengepasst hat. Nun heißt es bescheiden bleiben, auf dem Fundament aufbauen und die Erwartungen nicht gleich in den Himmel wachsen zu lassen. Wir sind und bleiben der Aufsteiger, der sich in einer Liga mit Rapid, Austria, Salzburg, Sturm und Co. erst einmal beweisen muss. Jeder Punkt ist ein Gewinn, jedes Spiel ein Fest. Denn eines ist schon vor der Saison klar: Wir feiern Fußball – wie schon lange nicht mehr.

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