Mathias Perktold erzielte den SiegtrefferMathias Perktold erzielte den Siegtreffer
Der FC Wacker Innsbruck feierte im Benefizspiel für die Kinderkrebshilfe Tirol gegen Altach einen 4:3 Sieg. Vor 800 Zuschauer in Imst lieferten sich die Wackerianer und die Aufstiegsaspiranten aus Altach einen tollen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für den Tiroler Traditionsverein. Die Tore für Schwarz-Grün erzielten Wernitznig, Burgic, Dakovic und Perktold.

Blitzstart Marke Wernitznig

Kaum hatte der Stadionsprecher die Aufstellung der beiden Mannschaften durchgesagt, durften die Zuschauer in Imst das erste Mal jubeln. Christopher Wernitznig nickte nach 48 Sekunden einen Eckball von Carlos Merino zur 1:0 Führung der Wackerianer ein. Die Voralberger ließen sich von diesem frühen Rückstand jedoch nicht beeindrucken und schlugen in der 7. Minute ebenfalls mit einem Kopfballtor durch Philipp Netzer zum 1:1 zurück. Erst nach einer Viertelstunde konnten sich die Wackerianer ein spielerisches Übergewicht erarbeiten. Die einzige Ausbeute war allerdings ein Kopfball von Marcel Schreter, der knapp über die Torlatte strich.

Entgegen dem Spielverlauf mussten die Schwarz-Grünen in der 29. Minute sogar einen Rückstand hinnehmen. Schiedsrichter Heiss zeigte nach einem Zweikampf im Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Den fragwürdigen Strafstoß verwerte Tomi sicher. Tomi war es auch, der nach einem unglücklichen Rückpass von Inaki Bea, die 1:3 Führung erzielte. Kurz vor dem Pausenpfiff wollte unser spanischer Abwehrchef den Ball per Kopf an Szabolcs Safar zurückspielen. Bei der Rückgabe striff der Ball einen Altacher Stürmer, der zwei Verteidiger versetzte und gekonnt auf Tomi ablegte, der den Halbzeitstand besorgte.

Wackere Tugenden

Dass sich die Wackerianer keine Blöße gegen den Voralberger Zweitligisten geben wollten, sah man gleich nach Wiederanpiff. Die Wacker-Spieler waren nun noch agressiver, attackierten früher und übten noch mehr Druck aus. Der erste Nutznießer dieser forschen Spielweise war Miran Burgic in der 54. Minute. Ein Voralberger Verteidiger rutschte im Strafraum aus und die Nummer 9 von Wacker netzte nach diesem Fehler trocken zum 2:3 ein. Von Altach war bis auf ein Abseitstor und einer vergebenen Chance nach Svejnoha-Fehler nichts zu sehen.

Es dauerte allerdings bis zur 85. Minute, ehe Wacker Innsbruck Kapital aus der spielerischen Überlegenheit schlagen konnte. Dario Dakovic hämmerte den Ball nach einem Eckball mit anschließendem Gestocher im Strafraum zum Ausgleich in die Maschen. Den umjubelten Schlusspunkt in dieser Partie setzte Mathias Perktold. Vier Minuten nach dem 3:3 knallte Perktold den Ball von der Strafraumgrenze punktgenau zum 4:3 Siegtreffer in das Tor der Voralberger.

Sieger dieses Matchs waren nicht nur die Wackerianer, sondern auch die Zuschauer, die ein packendes Match miterlebten und die Krebshilfe Tirol, denen der Reinerlös dieses Benfizspieles zu Gute kam.

Daten:

FC Wacker Innsbruck - Cashpoint SCR Altach 4:3 (1:3)
Gurgelstadion Imst; 800 Zuschauer
SR Heiss

FC Wacker Innsbruck: Safar; Harding (46., Bergmann), Svejnoha, Bea (50., Kofler), Dakovic; Wernitznig (68., Köfler), Hackmair (78., Perktold), Merino (71., Bilgen), Hauser; Burgic (78., Hinterseer), Schreter

Tore: Wernitznig (1.), Burgic (54.), Dakovic (85.), Perktold (88.) bzw. Netzer (7.), Tomi (29., Elfmeter, 43.)

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