Carlos Merino jubelte über sein Tor

Heute stand das zweite Duell mit Red Bull Salzburg in dieser Saison auf dem Programm. Das erste Spiel gewannen die Salzburger am Tivoli knapp mit 1:0. Wacker Innsbruck hatte am Ende noch zwei große Chancen durch einen Elfmeter und einen Freistoß.

 

 


Das Spiel begann flott mit Chancen auf beiden Seiten. Die Innsbrucker spielten nach zwei Minuten einen Angriff über Harding, der eine weite Flanke auf Wernitznig schlug. Der Kärntner gab den Ball mit dem Kopf zur Mitte, doch die Salzburger Abwehr konnte klären. Die besseren Gelegenheiten hatte aber die Moniz- Truppe. Hauser konnte gegen Zarate in letzter Minute retten. Wenig später unterlief Abwehrspieler Svejnoha ein katastrophaler Fehler im eigenen Strafraum, Wallner kam an den Ball. Safar konnte mit seinem linken Fuß gerade noch den Rückstand verhindern.

Salzburg drückt, Wacker Innsbruck trifft

Carlos Merino setzte in weiterer Folge Offensivakzente. Der Spielmacher der Schwarz-Grünen beschäftigte Salzburg Keeper Gustafsson mit zwei Weitschüssen, die aber sichere Beute für den Salzburg- Schlussmann waren. Weit gefährlicher blieben die Mozartstädter. Mit Leichtigkeit drangen sie in den Strafraum ein. Mit vereinten Kräften konnte die Abwehr stets klären. Auf der Gegenseite wurde Marcel Schreter 20 Meter vor dem Tor durch ein Foul zu Fall gebracht. Carlos Merino ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Freistoß direkt im rechten unteren Eck.

Die Geschichte wiederholte sich

Wacker Innsbruck war am Drücker und kontrollierte die Partie. Plötzlich kam ein langer Ball auf Wallner, Hauser und Svejnoha konnten den Stürmer nicht stoppen, der den Ball aus spitzem Winkel über den herauseilenden Safar ins lange Kreuzeck schlenzte. In weiterer Folge neutralisierten sich beide Mannschaften ein wenig. Die Salzburger waren bemüht weitere Torchancen zu kreieren, Wacker Innsbruck kombinierte gefällig bis zur Strafraumgrenze. Zehn Minuten vor der Pause kam Hinteregger von der Strafraumgrenze zum Abschluss, der Ball kullerte am Tor vorbei. Die beste Chance der Innsbrucker hatte Burgic, der einen ebenfalls sein Glück mit einem Weitschuss suchte. Die letzte Aktion vor der Pause gehörte Marcel Schreter. Der Stürmer kam nach einem Fehler von Verteidiger Lindgren zum Ball, schoss sofort, doch Gustafsson wehrte den Ball zur Ecke ab, die aber nichts einbrachte. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.

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Ein Auschluss und ein Hoppala

Drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit absolviert, als Wacker Innsbruck wieder vor das Tor kam. Burgic spielte Schreter in den Lauf, der flankte den Ball in die Mitte, doch Gusstafsson pflückte den Ball herunter. Beim nächsten Angriff herrschte plötzlich Hektik am Spielfeld: In einem Zweikampf traf Svejnoha Gegenspieler Svento und der Schiedsrichter zeigte dem Tschechen sofort Rot. In Unterzahl hatten die Schwarz-Grünen in der 50 Minute eine Topchance: Wernitznig flankte von rechts, Burgic kam mit einem Flugkopfball zum Ball, setzte den Ball aber über das Tor. Wacker Innsbruck wehrte sich in Unterzahl mit allen Kräften. Nach einer Stunde prüfte Kapitän Abraham Torhüter Gustafsson, dem der Ball durch die Hände rutscht. Statt Torjubel gab es jedoch Ecke.

Wacker Innsbruck spielbestimmend

Die Schwarz-Grünen zeigten sich offensiv und drückten die Salzburger an den eigenen Sechszehner. Die beste Chance hatte der Debütant in der Innsbrucker Startelf, Christopher Wernitznig nach 65 Minuten aus einem Konter. Marcel Schreter passte den Ball in Lauf des Kärntners, der alleine auf das Tor der Salzburger lief, den Ball aber am Gehäuse vorbei setzte. Von den Gastgebern war wenig zu sehen, die Kogler-Elf kontrollierte das Geschehen. Knapp eine Viertelstunde vor Spielende gelang es dem Team von Moniz einmal gefährlich vor Safar aufzutauchen. Cziommer kam unbedrängt zum Kopfball, brachte den Ball aber nicht im Tor unter.

Schlussoffensive der Salzburger

Dies war der Auftakt zu einer Schlussoffensive des Tabellendritten. Svento dribbelte sich in den schwarz-grünen Strafraum, bediente Wallner, der von der Strafraumgrenze abzog, den Ball aber über das Tor setzte. Nach einem Corner hatte der eingewechselte Maierhofer die nächste Gelegenheit, als er seine Größe nutzte und zum Kopfball kam. Wütende Angriffe der Salzburger folgten, Wacker Innsbruck kämpfte mit Herz und Leidenschaft. Bruins hatte bei seinem Debüt in der 94. Minute eine große Einschusschance, vergab diese jedoch. Im Gegenzug flankte Schreter auf Burgic, der eine Ecke herausholte. Die Ecke war die letzte Aktion in diesem Spiel.

 

FC Salzburg - FC Wacker Innsbruck 1:1

Schiedsrichter: Alexander Harkam
Zuschauer: 11100
Red Bull Arena 15. Oktober 2011

Red Bull Salzburg:

Gustafsson - Schwegler, Lindgren(Maierhofer), Sekagya, Hinteregger(63. Bruins) - Adjei(63.Cziommer), Schiemer, Svento - Zarate - Leonardo, Wallner
FC Wacker Innsbruck:

Safar - Harding, Bea, Svejnoha, Hauser - Abraham - Schütz(50. Dakovic), Wernitznig(82.Löffler), Merino (93. Kofler), Schreter - Burgic
Gelbe Karten: Sekaya (38), Cziommer(84) bzw. Merino, Schreter (40), Abraham (48), Hauser (55)

Rote Karte: Svejnoha (48)

Tore: Wallner (27.) Merino (19.)

 

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