Ein hart umkämpfter Auswärtserfolg in Mattersburg und nur noch sechs Punkte hinter der Tabellenspitze: Besser könnten die Zutaten für das nächste Bundesliga-Spiel des FC Wacker Innsbruck kaum sein. Mit einem Sieg gegen den Herbstmeister aus Ried kann die Mannschaft nun endgültig im Konzert der Großen mitmischen.

Die große Chance

Nun scheint der Frühling auch Einzug in das wackere Offensivspiel Einzug gehalten haben, denn die von Walter Kogler vorgenommene Umstellung auf ein Zwei-Stürmer-System mit Julius Perstaller und Miran Burgic brachte endlich wieder mehr Leben in den Spielaufbau. Dieser Ruck kam zum Glück zu rechten Zeit, denn nun hat der Tiroler Traditionsverein die Möglichkeit, bei einem vollen Erfolg das unmittelbar vor ihm platzierte Sturm Graz zu überholen und punktemäßig mit dem derzeit drittplatzierten Ried gleichzuziehen. Selten versprach ein Spiel daher so viel Spannung wie das Aufeinandertreffen am Samstag. Leider hatte das Match gegen Mattersburg auch eine negative Konsequenz, die Walter Kogler ein wenig Handlungsfreiheit nehmen wird: Mit Marcel Schreter erwischte es nach Alex Hauser nun den zweiten Spieler, der nach seiner fünften Gelben Karte zum Zuschauen verdammt ist.

Noch nicht ganz wach

Eine fast schon lieb gewonnene Innviertler Tradition ist das regelmäßige Verschlafen des Fußball-Frühlings. Aber heuer machte sich die Frühjahrsmüdigkeit der Wikinger besonders bemerkbar: Denn holte die Gludovatz-Elf in den letzten beiden Jahren zumindest vier Punkte aus den ersten fünf Partien des neuen Jahres, so mehrte 2012 lediglich der Heimsieg aus der letzten Woche gegen Kapfenberg das Rieder Punktekonto. So schlecht startete man seit der Bundesliga-Rückkehr 2005 noch nie in die Frühjahrssaison. In allen anderen Partien seit der Winterpause mussten sich die Oberösterreicher mal mehr, mal weniger unglücklich dem Gegner geschlagen geben. Beim 3:0 gegen die Kapfenberger zeigte Ried nach langer Zeit aber wieder einmal das, was die Mannschaft von Paul Gludovatz im Herbst so auszeichnete: Ein von Beginn an aggressives Auftreten, gepaart mit der von Gludovatz eingeimpften taktischen Disziplin. Mit der spanischen Spitze Nacho-Casanova und dem Offensiv-Tandem Beichler-Carril-Hadzic wartet zudem ein harter Brocken auf die Innsbrucker Hintermannschaft.

Nichts zu holen

Im Duell mit der SV Ried gab es für unseren FC Wacker Innsbruck bisher in dieser Saison leider nicht viel zu lachen. Der vielleicht blamabelste Auftritt der Kogler-Elf fand auch unter Beteiligung der Wikinger statt. Im September 2011 gingen die Schwarz-Grünen im heimischen Tivoli mit 0:5 unter. Besonders für den ins Tor beorderten Markus Egger hinterließ dieses Spiel eine bleibende Erinnerung. Stammgoalie Szabolcs Safar musste damals durch seinen Zusammenprall mit Mattersburg-Spieler Alois Höller kurzfristig pausieren. Einziger Wehrmutstropfen damals: Wacker Innsbruck war wesentlich aktiver, als das Ergebnis aussagte. Im Rückspiel in der Keine-Sorgen-Arena im November sah es lange Zeit nach einem Remis für beide Mannschaften aus. In Minute 87 schlug dann der Ex-Salzburger Marco Meilinger zu und ließ die Schwarz-Grünen punktelos aus Oberösterreich heimkehren.

Gegen die SV Ried hat unser FC Wacker Innsbruck also einiges gutzumachen! Lasst Euch daher dieses für unseren Verein so wichtige Spiel nicht entgehen, spart Zeit sowie Geld und sichert Euch die Karten schon frühzeitig im Vorverkauf um 50 Cent günstiger. Tickets sind in allen Raiffeisenbank-Filialen Tirols, öTicket-Verkaufsstellen sowie im Wackerladen erhältlich!

Spieldaten:
tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 25. Runde
FC Wacker Innsbruck - SV Josko Fenster Ried
Samstag, 17. März 2012, 18:30 Uhr
Tivoli Stadion Tirol, Innsbruck
SR Manfred Krassnitzer

 

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