Schreter und Co. wollen wieder über Tore jubeln.

Zu einem besseren Zeitpunkt hätte das Aufeinandertreffen der zwei Traditionsklubs kaum kommen können: Der FC Wacker Innsbruck träumt nach dem vierten Spiel ohne Niederlage vom Europacup. Die Hütteldorfer müssen dagegen unbedingt Punkte machen, um ihr Saisonziel nicht gänzlich zu verfehlen.

 

Katerstimmung

Nicht nur die magere Punkteausbeute von zwölf Punkten aus neun Partien lässt die Laune des grün-weißen Anhangs in den Keller sinken. Der Unruhe bei den Rapidlern setzte Peter Pacult zuletzt die Krone auf. Sorgten seine Äußerungen über Ex-Sportdirektor Ali Hörtnagl zunächst für einiges Grummeln im Klub, brachte sein Treffen bei einem Wiener Nobel-Heurigen mit Didi Mateschitz in der vergangenen Woche das Fass bei den Rapid-Verantwortlichen zum Überlaufen. Trotz der Dementis, sich in nicht Vertragsverhandlungen mit dessen Energy-Drink-Imperium zu befinden, wurde Pacult, der die Rapidler seit beinahe fünf Jahren trainierte, am Montag vor die Tür gesetzt. Zoran Barisic ist nun vorläufig der neue starke Mann auf der Bank des Rekordmeisters.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Insgesamt ist die Saisonbilanz aus Rapid-Sicht mehr als nur bescheiden. Mit acht Punkten Rückstand auf die violette Konkurrenz bewahrheiten sich langsam die Albträume des grün-weißen Anhangs. Mit bisher 32 kassierten Toren ließen die Wiener sogar mehr Bälle ins eigene Netz als unser FC Wacker Innsbruck. Auch sonst träumen die Rapidler eher von vergangenen Spielzeiten, selbst die beiden 1:0-Derby-Auswärtserfolge gegen die bereits erwähnten Violetten vermögen die Stimmung nicht besonders zu heben. Ein weiterer Grund für die schwächelnden Rapidler dürfte auch in der Passivität der Achse Heikkinen-Hofmann-Salihi begründet sein. Während der finnische Defensivkünstler hinten für Ordnung sorgte, verhalf Hofmann mit seiner Kreativität immer für das notwendige „Futter" für Salihi, wenn der gebürtige Würzburger nicht selbst vor dem Tor in Erscheinung trat. Wenn dieser Offensivstrang funktioniert, gehört Rapid wieder zu den gefährlichsten Teams der Liga - ob Zoran Barisic diesem in seinen ersten Tagen im Amt aber neues Leben einhauchen kann, bleibt fraglich.

Mit stolz geschwellter Brust

Während im Umfeld des Tiroler Traditionsvereins nun offen mit dem Traum „Europa" geflirtet wird, sah Walter Kogler schon nach Spielende gegen Wiener Neustadt einiges Optimierungspotenzial bei seiner Elf. Augenommen jeglicher Kritik hingegen blieb Ersatzgoalie Harald Planer, der zur Belohnung für seine Leistung von den Usern des t12-Magazins auch gleich zum Spieler der Runde gewählt wurde. Planer wird aufgrund der Adduktoren-Verletzung von Pascal Grünwald auch gegen die Hütteldorfer das Tor hüten. Er gibt auch gleich die Marschrichtung vor: "Unser Ziel ist es, Rapid ungeschlagen aus dem Tivoli hinausschicken. Es ist natürlich so, dass die letzten Spiele jetzt nicht mehr zählen. Sie haben einen neuen Trainer und sind sicher sehr motiviert. Aber wir müssen dran bleiben. Das heißt auf alle Fälle punkten."
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Besser machen möchte es die Mannschaft hingegen in der zweiten Halbzeit, wo nach dem Geschmack von Walter Kogler der eine oder andere Angriff zu viel auf das Tor des FC Wacker Innsbruck zurollte.

Infos zum Vorverkauf

Um längere Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt der FC Wacker Innsbruck, sich die Karten frühzeitig im Vorverkauf zu sichern. Tickets können direkt im Clubmanagement, im Wackerladen, in den Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen sowie in allen Tiroler Raiffeisenbank-Filialen erworben werden. Weiterer Vorteil: Im Vorverkauf gibt es jede Eintrittskarte um 50 Cent günstiger! Kurzentschlossene können ihr Ticket ab Samstag um 9 Uhr an den Vorverkaufskassen (Nordtribüne) erwerben. Bisher (Stand Freitag 15:00 Uhr) sind bereits 12.500 Karten verkauft worden. Es ist also ratsam, sich seine Eintrittskarte bereits im Vorverkauf zu sichern.

Spieldaten:

tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 29. Runde
Samstag, 16. April 2011, 18:30 Uhr
FC Wacker Innsbruck - SK Rapid Wien
Tivoli Stadion, Innsbruck
SR Mag. Oliver Drachta

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