Mladen Kaloperovic soll wieder die Abwehr der Wacker-Fohlen stadbilisierenMladen Kaloperovic soll wieder die Abwehr der Wacker-Fohlen stadbilisieren
Zu einem Nachbarschaftsduell nicht nur in geografischer Hinsicht muss die zweite Herrenmannschaft des FC Wacker Innsbruck am Sonntag antreten. Gegner am heimischen Tivoli ist das Team des FC Kufstein.

Hinter den Erwartungen

Bisher enttäuschend verlief die Saison für die Silberberger-Elf, die sich von der hiesigen Spielzeit wesentlich mehr erhoffte. So sind die Kufsteiner derzeit die klare Nummer Zwei hinter Wattens und duellieren sich mit unseren Schwarz-Grünen auf Augenhöhe. Zum Jahresende konnte der FCK noch einigermaßen mit der Spitze mithalten und lag lediglich fünf Punkte hinter Leader Dornbirn, so beträgt der Rückstand auf den jetzigen Tabellenführer Salzburg mittlerweile 14 Punkte. Zu viele Spiele verloren die Kufsteiner im Frühjahr unnötig, so z. B. gegen Seekirchen und die Altacher Amateure. Auch Ex-Wacker-Torjäger Markus Unterrainer vermochte trotz seiner bisher erzielten acht Tore keine entscheidende Wende einzuleiten.

Ein schwarzer Tag

Ähnlich wie in der Hinrunde gegen die WSG Wattens, unterlag die Truppe von Roland Ortner auch gegen den FC Kufstein mit 1:5 auswärts. Der damals noch für Wacker Innsbruck spielende Simon Zangerl schoss die Schwarz-Grünen zwar früh mit 1:0 in Führung, danach erlahmte das Spiel aber zusehends. Denn einmal Mathias Treichl und Alexander Kögl sogar doppelt trafen noch vor der Pause zum 3:1 für die Hausherren. Auch in Hälfte Zwei änderte sich nicht viel: Kufstein kontrollierte das Spiel und durfte noch über zwei weitere Treffer jubeln. Mit 5:1 mussten die Jungwackerianer schließlich die Rückreise in die Landeshauptstadt antreten. Durch diese Niederlage rutschte unsere Mannschaft kurzzeitig sogar auf Platz Zehn in der Tabelle ab.

Widersprüchliche Vorzeichen

Glatt mit 5:0 zogen unsere Schwarz-Grünen in das Semifinale des Tiroler Cups ein. In einer zunächst kämpferisch geprägten Partie sorgte Thomas Grumser vor der Pause für das wichtige 1:0. In den zweiten 45 Minuten zeigte sich allmählich der Klassenunterschied beider Teams und Wacker Innsbruck durfte noch über vier weitere Treffer jubeln. Durch die Rückkehr von Kapitän Thomas Grumser strahlte die Mannschaft auch wieder etwas mehr von der Ruhe aus, die ihr möglicherweise in den letzten Partien fehlte. Insbesondere die 1:2-Auswärtsniederlage in Neumarkt traf einige der jungen Spieler hart. Die Salzburger spielten allein schon ob ihrer bedrohlichen Tabellensituation mit offenem Visier und fanden auch gute Chancen vor, die aber allesamt ungenutzt blieben. Beide Teams schenkten sich auch in Hälfte Zwei wenig. Die Führung für Wacker Innsbruck resultierte schließlich aus einem von Benjamin Schaber verwandelten Strafstoß nach 52 Minuten. Danach ließen sowohl Lukas Hinterseer als auch Samuel Krismer zwei Großchancen aus, was sich gegen Ende des Spiels noch rächen sollte. In den letzten fünf Minuten agierten unsere Schwarz-Grünen nur mehr mit zehn Mann, da Simon Nimmervoll mit Gelb-Rot das Spielfeld verlassen musste. Schließlich in Minute 87 glich Neumarkt durch Kreuzer aus, mit dem Schlusspfiff verwandelte sich das sichere Remis doch noch in eine Niederlage. Fuschlberger nutzte den größeren Raum in der Innsbrucker Verteidigung und schoss in der Nachspielzeit noch zum 2:1 ein.

Trainer Roland Ortner hofft nun durch den Cup-Aufstieg das Wacker-Schiff wieder in ruhigere Fahrgewässer gebracht zu haben und die 1:2-Klatsche gegen Neumarkt vergessen machen zu können.

Spieldaten:

Regionalliga West, 24. Runde
Sonntag, 1. Mai, 17:00 Uhr
FC Wacker Innsbruck II - FC Kufstein
Innsbruck, Tivoli W1

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