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Heute stand das letzte Spiel für Wacker Innsbruck im Jahr 2011 auf dem Programm. Es ging dabei im Rahmen der 19. Bundesligarunde zum Tabellenschlusslicht nach Kapfenberg. Gegen die Steirer konnte das Team von Walter Kogler in beiden bisherigen Saisonduellen jeweils einen Sieg einfahren. Diese Serie soll heute fortgesetzt werden. Bei leichtem Schneefall führte Schiedsrichter Harald Lechner die Teams auf das Feld. Wacker Innsbruck hatte Ankick in der ersten Halbzeit.

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Ein letztes Mal heißt es in diesem Jahr die schwarz-grünen Farben würdig zu vertreten. Mit dem Kapfenberger SV wartet dazu ein vermeintlich einfacher Gegner, gegen den am besten drei Punkte nach Tirol entführt werden sollen.

Eine Halbzeitbilanz

Was im Juli zunächst gut begann, zehrte bald an den Nerven der wackeren Fangemeinde. Spielerisch wusste die Mannschaft häufig zu überzeugen, sie schaffte es aber beispielsweise in Wiener Neustadt oder Mattersburg nicht, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Danach bewahrheitete sich die alte Fußballregel, dass zu wenig Glück auch noch Pech dazukommt. Im August traf die Admira erstmals in der für den FCW so verhängnisvollen Nachspielzeit zum 2:2-Ausgleich. Ähnliche Erlebnisse wie im Oktober beim 2:2 in Wien-Favoriten oder dem 1:1 gegen Mattersburg am Tivoli folgten auf dem Fuß. Auf die Spitze trieb es abermals der Aufsteiger aus der Südstadt, der in Runde Zwölf eine 2:1-Führung in den letzten drei Minuten in eine 2:3-Watsche verwandelte. Angesichts dieser vielen verlorenen Punkte haftet für eine Reihe an Zuschauern an dieser Herbstsaison ein negativer Beigeschmack. Fakt ist dennoch, dass Wacker Innsbruck genauso wie im letzten Jahr die Hinrunde auf Platz Sieben beendete. Zufrieden äußerten sich daher auch Walter Kogler und Oliver Prudlo, die sich zuletzt sichtlich über den jüngsten Aufwärtstrend freuten.

Auf dem Weg nach unten

Was vor drei Jahren als Fußballmärchen in der Obersteiermark begann, hat sich mittlerweile zu einem beinharten Kampf ums sportliche Überleben entwickelt. Noch überraschender als der Aufstieg der Kapfenberger im Jahr 2008 war die Tatsache, dass sich die „Falken" in den folgenden zwei Spielzeiten recht souverän im Bundesliga-Geschäft halten konnten. Unter Werner Gregoritsch reiften Spieler wie ein Deni Alar, Boris Hüttenbrenner oder der eigene Sohn Michael Gregoritsch zu Spielern mit Erstliga-Format. Von vielem ist nun nicht mehr kaum etwas geblieben: Richtig in Tritt sind die Kapfenberger in dieser Saison noch nie gekommen, seit fast einem Monat wartet man nun schon auf ein Tor. Meistertrainer Werner Gregoritsch räumte nach dem 1:3 gegen Ried freiwillig seinen Stuhl und machte Platz für den Deutschen Thomas von Heesen. Zwar bringt der „Neue" auf der Bank ein gehöriges Maß an Erfahrung aus der deutschen Bundesliga mit, der erhoffte Trainereffekt hat sich beim gebürtigen Westfalen allerdings noch nicht eingestellt. Zu allem Überfluss wird von Heesen wahrscheinlich auf Dominique Taboga (Magen-Darm-Infekt) und Goalie Raphael Wolf (Knieprobleme) verzichten müssen.

Die Suche nach dem Strohhalm

Manchem auf der im Sommer neu errichteten Fantribüne im Franz-Fekete-Stadion stockte schon der Atem, als zum Einstand des Neo-Coaches dem SK Rapid ein 0:0 abgetrotzt wurde. Eine Vorentscheidung auch im Hinblick auf das Frühjahr sollte nun das Spiel gegen den Tabellenneunten Mattersburg in der vergangenen Runde bringen. Lukas Rath mit seinem ersten Bundesliga-Treffer sowie Patrick Bürger machten dem Kapfenberger Ansinnen allerdings schon nach sieben Minuten einen Strich durch die Rechnung: Die Burgenländer gewannen mit 2:0 und haben damit nun sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten. Geschlagen gibt sich in Kapfenberg allerdings noch niemand. Selbstvertrauen ist das, was die Mannschaft laut Thomas von Heesen jetzt braucht - der FC Wacker Innsbruck wird seinerseits alles tun, dass die Obersteirer ihre Aufholjagd erst im Frühjahr beginnen können.

Blütenweiße Weste

Der Heimsieg gegen Sturm und das Remis bei Rapid brachten die Formkurve des Tiroler Traditionsvereins wieder in die richtige Richtung. Für eine weitere gute Leistung unserer Mannschaft spricht aber auch die bisherige Saisonbilanz gegen Kapfenberg: Das Auftaktspiel gewann der FC Wacker Innsbruck knapp mit 3:2, am Tivoli folgte im Oktober dann ein 3:1-Sieg gegen die Falken. Bei jenem Heimspiel ging auch der Stern von Christopher Wernitznig auf, der sich gleich zwei Mal in die Torschützenliste eintrug.

Spieldaten:
tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 19. Runde
KSV 1919 - FC Wacker Innsbruck
Samstag, 17. Dezember 2011, 18:30 Uhr
Franz-Fekete-Stadion, Kapfenberg
SR Mag. Harald Lechner

 

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Heute stand das letzte Heimspiel für das Jahr 2011 auf dem Programm. Bevor die Lichter im Tivoli Stadion bis zum Anpfiff der Frühjahrssaison ausgingen, bat Wacker Innsbruck den amtierenden Meister Sturm Graz zum Duell. Die Mannschaft wollte sich, wie Bülent Bilgen im Vorfeld betonte, gebührend von den Zuschauern verabschieden. Drei Punkte sollen eingefahren werden und die Serie mit den späten Gegentoren endlich reißen.

 

 

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