Die Wacker-Damen bekamen es am vergangenen Wochenende mit dem SV Neulengbach zu tun. In Jenbach duellierte man sich mit den Niederösterreicherinnen und musste sich in beiden Spielen geschlagen geben.

Burger macht den Unterschied

Der SV Neulengbach, der in der letzten Saison deutlich hinter den Erwartungen blieb, holte im Sommer Rekordnationalspielerin und - torschützin Nina Burger aus Deutschland zurück. Welche Qualität die Stürmerin auf den Platz bringt, bekamen die Wacker-Damen schnell zu spüren. Bereits in der Anfangsphase kam Burger gefährlich vors Tor, doch Nationalmannschaftskollegin und FCW-Schlussfrau Jasmin Pal konnte zunächst Schlimmeres verhindern. Die Schwarz-Grünen setzten gegen den Favoriten auf schnelles Umschaltspiel und kamen in der 15. Minute zur ersten guten Möglichkeit. Nach einem Konter kam Andrea Glibo an der Strafraumgrenze zum Abschluss, der von SVM-Torfrau Bos pariert wurde. Danach wurden die Gäste abermals durch Burger gefährlich, doch auch diesen Angriff machte Pal zunichte. In der Folge hatten die Wackerianerinnen mehr vom Spiel, konnten ihre Angriffe im letzten Drittel des Spielfelds aber nicht präzise genug zu Ende spielen. Saya Kawasaki versuchte es mit einem Schuss vom Strafraumeck, der ebenso wie ein Freistoß von Glibo pariert werden konnte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit kamen die Wacker-Damen der Führung noch näher. Nach schönem Lochpass schien Kawasaki schon auf und davon zu sein, wurde aber knapp vor dem Strafraum von den Beinen geholt. Den anschließenden Freistoß zirkelte Glibo an die Querlatte. 

Die erste Nennenswerte Aktion in Halbzeit zwei hatten die Gäste. Wieder war es Burger, die für Aufregung sorgte, denn ihr Schuss klatschte an den Pfosten. In der 52. Minute waren die Schwarz-Grünen wieder gefährlich. Nach einem guten Freistoß von Lilli Purtscheller setzte Glibo ihren Abschluss knapp am Tor vorbei. Danach neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Das Spiel verflachte etwas bis zur 69. Minute, als die Wacker-Damen eine Kombination über mehrere Stationen mit einem schönen Pass auf Glibo abschlossen, die alleine auf Bos zulief, den Ball aber nicht an der Torfrau vorbei brachte. Was Routine in dieser Situation ausmacht, sah man auf der anderen Seite. Im direkten Gegenzug ermöglichte ein Stellungsfehler der wackeren Hintermannschaft die Führung durch Burger (71.). Dem nicht genug sah Maria Hasler innerhalb weniger Sekunden gleich zweimal die Gelbe Karte und musste in der 82. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. Trotzdem versuchten die Gastgeberinnen noch den Ausgleich zu erzielen, waren im Abschluss aber zu harmlos. Ganz anders präsentierte sich da die Rekordnationalspielerin, die kurz vor Schluss mit einem Heber die 0:2-Niederlage der Wackerianerinnen besiegelte (88.).  

Spieldaten:
Planet Pure Frauen Bundesliga, 2. Runde
FC Wacker Innsbruck Damen - SV Neulengbach 0:2 (0:1)
Samstag, 24.08.2019, 14.00 Uhr
Stadion Jenbach
Schiedsrichterin: Amina Rashid
85 Zuschauer

FC Wacker Innsbruck Damen: Pal, Mayer, Both, Glibo, Purtscheller, Dengg, Triendl (84. Gstrein), Kawasaki, Hasler, Fuse (87. Haaser), Lukacova

SV Neulengbach: Bos, Puskarevic, Wenger, Bachler, Bauer, Burger, Hickelsberger-Füller, Konrath, Hillebrand (71. Masinovic), Schneider (68. Milovanovic), Ikerna (49. Mittermair)

Torfolge: 0:1 Burger (71.), 0:2 Burger (88.)

Verwarnungen: Hasler bzw. Hickelsberger-Füller, Burger, Milovanovic

Gelb-Rot: Hasler

FCW-Damen II: Doppelpack von Deutschmann, aber Gstöttner trifft vier Mal

Direkt nach dem Bundesliga-Spiel stand die Partie der beiden Zweitmannschaften in der Future League auf dem Programm. Die Wacker-Damen starteten verhalten in dieses Spiel und gerieten bereits in der 7. Minute in Rückstand. Gstöttner traf mit einem Heber. In der Folge versuchten die Schwarz-Grünen das Spiel zu beruhigen, brachten sich mit vielen Fehlpässen aber immer wieder in Bedrängnis. Es dauerte bis zur 20. Minute, ehe Julia Stor für den ersten Torschuss der Wackerianerinnen sorgte. SVM-Schlussfrau Leitner parierte. Fünf Minuten später gelang den Gästen ein Pass in den Rücken der Verteidigung, den Gstöttner zum 2:0 nutzte (25.). Kurz danach musste Chiara Gstrein schwerverletzt vom Feld, der wir an dieser Stelle baldige Genesung wünschen, und Lisa Deutschmann kam ins Spiel. Diesen Schock nutzten die Gegnerinnen in der Folge eiskalt aus. Gstöttner erzielte innerhalb von sieben Minuten zwei weitere Treffer. Kurz vor dem Habzeitpfiff wurde Rosa Karbon im Starfraum gelegt und Deutschmann versenkte den folgenden Elfmeter in den Maschen (4:1,41.).

In der zweiten Halbzeit zeigten die Wackerianerinnen ein gänzlich anderes Gesicht. Mit mehr Kampfgeist und Entschlossenheit wurden die Gegnerinnen zusehends unter Druck gesetzt, die nun dieses Spiel nach Hause spielen wollten. Doch da machte man die Rechnung ohne die Schwarz-Grünen, die durch Antonia Hintner zu einer guten Gelegenheit kamen. Im direkten Gegenzug war Gstöttner wieder gefährlich, doch diesmal konnte sich FCW-Torfrau Julia Zangerl auszeichnen. In der 70. Minute trat Deutschmann zum Freistoß an und ließ die Zuschauer beeindruckt zurück. Sie zirkelte den Ball via Unterlatte genau ins Kreuzeck! Dies war der Start zur Schlussoffensive der Wacker-Damen, die auf den Anschlusstreffer drückten. Die beste Chance hatte FCW-Stürmerin Stor, die in aussichtsreicher Position den Ball aber nicht im Tor unterbrachte. Leitner hielt mit guten Paraden ihr Team im Spiel und entschärfte auch den letzten Distanzschuss vor dem Abpfiff.

Spieldaten:
Future League, 2. Runde
FC Wacker Innsbruck Damen II - SV Neulengbach Juniors 2:4 (1:4)
Samstag, 24.08.2019, 16.00 Uhr
Stadion Jenbach
Schiedsrichter: Tobias Moosbrugger 
50 Zuschauer

FC Wacker Innsbruck Damen II: Zangerl, Stor, Spinn, Karbon, Gutensohn, Rieder, A. Gmeiner, Hintner, Haaser (71. Wöhry), S. Gmeiner (67. Pertl), Gstrein (30. Deutschmann)

SV Neulengbach Juniors: Leitner, Seiter, Mittermair (55. Schieder), Kittel, Starkl, Fellhofer, Gstöttner, Muck, Milovanovic (46. Stefancic), Selhofer (55. Ströcker), Masinovic (46. Kürner)

Tore: Deutschmann (41., 70.) bzw. Gstöttner (7., 25., 31., 38.)

Verwarnungen: keine

 



 

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