Am vergangenen Sonntag trafen beide Teams der Wacker-Damen auf den Tabellenführer ihrer Ligen. Gegen die Dominatorinnen der Planet Pure Bundesliga hielt man eine Halbzeit gut mit, musste sich aber am Schluss klar geschlagen geben. In der 2. Liga Mitte/West entführte man einen Punkt aus Geretsberg.

FCW-Damen: Leistung, auf der man aufbauen kann

Gegen den erfahrenen österreichischen Serienmeister St. Pölten starteten die Wacker-Damen sehr mutig und konzentriert ins Spiel. Bereits in den Anfangsminuten konnte sich Miriam Hochmuth über die rechte Seite durchsetzen und drang in den Strafraum ein. SKN-Torfrau Olsen war jedoch einen Tick schneller am Ball und verhinderte den Abschluss in letzter Sekunde. In der 13. Minute folgte die kalte Dusche: Zver durfte unbedrängt flanken und Vago löste sich im Strafraum von der Wacker-Deckung und verwandelte zur Führung. Auch nach dem Rückstand spielten die Wacker-Damen weiter nach vorne und erarbeiteten sich mehrere Torchancen. Die gesamte FCW-Mannschaft arbeitete gut gegen den Ball und in brenzligen Situationen war die Abwehr rechtzeitig zur Stelle. Entgegen den Erwartungen kamen die großen Favoritinnen nicht wie gewohnt zur Geltung. Lediglich bei einem Zver-Kopfball an die Latte brauchten die Wackerianerinnen etwas Glück. In der Offensive setzten die Tirolerinnen ihrerseits Duftmarken. Nach einem schnellen Auswurf von Torfrau Jasmin Pal und einem Distanzpass von Marin Fujisawa erarbeitete sich Maria Plattner eine Chance am gegnerischen Strafraum. Nach der anschließenden Flanke von Janka Lukacova kam Hochmuth zum Abschluss, der jedoch das SKN-Tor knapp verfehlte. Eine weitere gute Chance hatte Shiho Tomari, deren Schuss nach schönem Steilpass von Hochmuth am Tor vorbei ging. Man drückte weiter auf den Ausgleich. Die beste Chance der Wacker-Damen in Halbzeit eins hatte Carina Widauer nach einer Flanke von Fujisawa. Ihr Volleyschuss strich haarscharf über die Querlatte. Kurz vor dem Pausenpfiff zeigten die Schwarz-Grünen eine gelungene Kombination über Fujisawa, Widauer und Plattner, deren Schuss gerade noch von der norwegischen Torfrau im Gehäuse des SKN pariert wurde. 

Der sehr intensiven und kräftezehrenden ersten Hälfte mussten die Wackerianerinnen in den zweiten 45 Minuten Tribut zollen. In der 53. Minute zeigte Spielertrainerin Vago ihre individuelle Klasse und erzielte das 2:0 mit einem präzisen Schuss ins Eck. Nach mehreren Eigenfehlern der Tirolerinnen konnte der SKN innerhalb von 19 Minuten weitere Treffer durch Zver und Vago erzielen. Trotzdem ergab man sich nicht dem Schicksal und erspielte auch weiterhin Chancen, die aber ungenutzt blieben. Den hochverdienten Ehrentreffer spielten die Wacker-Damen sehenswert heraus: Nach einer Kombination über acht Stationen erzielte schließlich Plattner nach Flanke von Fujisawa (65., 4:1). Die hohe Qualität von SKN St.Pölten zeigte sich an diesem Tage durch die starke Chancenauswertung in der zweiten Hälfte. Die großteils durch die Eigenfehler von Wacker Innsbruck entstandenen Situationen, konnten die Offensivspielerinnen von St. Pölten optimal ausnutzen. So passierten auch die letzten Treffer durch Vago (70.), Zver (72.) und Ben (85.). Das Ergebnis von 7:1 ist mit Sicherheit etwas zu hoch ausgefallen, doch vor allem auf die Leistung in der ersten Halbzeit lässt sich aufbauen. Es war ein sehr lehrreiches Spiel und für die Weiterentwicklung der Wacker-Damen wichtig. 


Spieldaten:
Planet Pure Frauen Bundesliga, 6. Runde
SKN St. Pölten Frauen - FC Wacker Innsbruck Damen 7:1 (1:0)
Sonntag, 14.10.2018, 11.00 Uhr
Sport. Zentrum. NÖ
Schiedsrichterin: Marina Aufschnaiter
150 Zuschauer

SKN St. Pölten Frauen: Olsen, Sauer, Babicky, Vago, Biroova, Schwarzlmüller, Tabotta, Zver, Eder, Enzinger, Schaschnig

FC Wacker Innsbruck Damen: Pal, Morscher, Dengg, Hochmuth, Schwaninger (72. S. Gmeiner), Tomari, Olattner, Innerhuber, Fujisawa, Lukacova, Widauer (70. Kröll)

Tore: Vago (13., 53., 70), Zver (59., 61.,72), Ben (85.) bzw. Plattner (65.)

Verwarnungen: keine

FCW-Damen II: Ein Punkt gegen Tabellenführer

Im Gipfelbergstadion zu Geretsberg entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Teams suchten ihr Heil im druckvollen Offensivspiel. Die routinierten Gastgeberinnen kamen zur ersten guten Chance, doch auch die jungen Wackerianerinnen zeigten ihre Gefährlichkeit. Immer wieder konnten sich beide Torfrauen in Szene setzen und verhinderten mit starken Paraden die möglichen Führungen. Den Zuschauern wurde ein flottes Match geboten, in dem die Schwarz-Grünen mit spielerischen Elementen den Torabschluss suchten. Die letzte Konsequenz im Abschluss ließ man aber vermissen. Ähnlich erging es den Oberösterreicherinnen, die ihrerseits an der fehlenden Präzision oder der starken FCW-Schlussfrau Caroline Riedlsperger scheiterten.

Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Beide Teams suchten die Entscheidung, brachten den Ball aber nicht im Tor unter. Auf Seiten der Wackerianerinnen hatte Laura Hartlieb in der 65. Minute die beste Chance des Spiels, doch auch sie scheiterte beim Abschluss. In der letzten Spielminute hielt Riedlsperger den Punkt für die Wacker-Damen fest, als sie mit einer Glanzparade den vermeintlichen Siegetreffer der Gastgeberinnen verhinderte.


Spieldaten:
Frauen 2. Liga Mitte/West, 6. Runde
SU Geretsberg - FC Wacker Innsbruck Damen II 0:0
Sonntag, 14.10.2018, 12.00 Uhr
Gipfelbergstadion
Schiedsrichter: Erich Zenz
40 Zuschauer

SU Geretsberg: Eisenmann, Rausch, Ortner (77. Enthammer), Pröller, Denk (83. Glück), Mayr, Auer, Grömer, Reischenböck (71. Renzl), M. Felber (67. Rafbauer), V. Felber

FC Wacker Innsbruck Damen II: Riedlsperger, Rofner, Both (77. Rieder), Karbon, Purtscheller, Hartlieb, A. Gmeiner, Plunser, Hintner (62. Briese), Pittl, Mayer

Tore: keine

Verwarungen: keine


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