Der Ligaauftakt führte die Wacker-Damen zu Rekordmeister Neulengbach (12 Titel). Gegen die Niederösterreicherinnen wehrten sich die Wackerianerinnen nicht nur tapfer, der Punktgewinn war auch noch hoch verdient.

Spannung bis zum Schluss

Hochmotiviert und die neue sportliche Herausforderung in der Bundesliga annehmend, ging das neuformierte Team der Wacker-Damen aufs Feld. Im jungen Team des FCW (im Schnitt zwei Jahre jünger als Neulengbach) standen mehrere Bundesliga-Debütantinnen. So spielten Valentina Kröll, Shiho Tomari, Marin Fujisawa und Janka Lukacova zum ersten Mal in der österreichischen Bundesliga. Außerdem feierten Lilli Purtscheller und Joanna Briese, die beide während der zweiten Hälfte eingewechselt wurden, ebenfalls ihre Bundesliga-Debüts.

Vor den Augen des extra angereisten Wacker-Präsidenten Gerhard Stocker und Irene Fuhrmann (Co-Trainerin der Österreichischen Frauen Nationalmannschaft) entwickelte sich ein intensives und sehenswertes Spiel. Bei Temperaturen um die 35 Grad auf dem Feld schonten sich der Aufsteiger aus Tirol und das Top-3-Team aus Neulengbach nicht. Beide Teams versuchten die Initiative zu ergreifen. Es wurde um jeden Ball unerbittlich gekämpft  und die Zuschauer bekamen viele packende Zweikampfduelle zu sehen. Torchancen blieben aber zunächst Mangelware, denn das Spiel fand vorzugsweise im Mittelfeld statt. In der 19. Minute gaben die Wacker-Damen ihren ersten Torschuss ab. Nach einem langen Zuspiel von Valentina Kröll kam Janka Lukacova im gegnerischen Strafraum zum Abschluss. Der Ball landete jedoch in den Armen von Neulengbach-Torfrau Bos. Im direkten Gegenzug kam Neulengbach-Stürmerin Bachler gefährlich in den Strafraum, doch FCW-Torfrau Jasmin Pal konnte die brenzlige Situation im letzten Moment klären. 15 Minuten später setzte Shiho Tomari Flügelflitzerin Lena Triendl in Szene, die in den gegnerischen Strafraum stürmte und abzog. Der Ball ging knapp am Tor vorbei (36.).

Auch in der zweiten Halbzeit ging es hin und her. Beide Teams waren auf den Führungstreffer aus. Kurz nach Wiederanpfiff war Neulengbach nach einem Fehlpass der FCW-Abwehr nah dran, doch Bachlers Schuss ging haarscharf am langen Eck vorbei. Auf der Gegenseite eroberte Tomari im letzten Drittel den Ball und setzte Maria Plattner ein, die im Neulengbacher Strafraum zum Abschluss kam. Die herauseilende Torfrau Bos verhinderte den Führungstreffer der Wacker-Damen. Dabei prallte sie mit einer Mitspielerin zusammen, zog sich eine Gehirnerschütterung zu und musste wenig später das Feld verlassen. Der FCW wünscht gute Genesung!
In der 68. Minute hatten die Wackerianerinnen nach einem Freistoß Glück, denn Hickersberger hämmerte den Ball aus fünf Metern übers Tor. Die Wacker-Damen versuchten es in der Folge mit Distanzschüssen. Zunächst spielte Marin Fujisawa auf Miriam Hochmuth, deren Schuss aus 20 Metern noch knapp am Tor vorbei ging. In der 88. Minute feuerte Fujisawa ihrerseits einen Schuss aus großer Distanz ab, der an die Querlatte klatschte. In der Nachspielzeit kam die eingewechselte Anna Gmeiner nach einem Eckball der Schwarz-Grünen zum Kopfball, doch diese letzte Chance des Spiels wurde wegen Stürmerfouls abgepfiffen. 

Fazit

Die Wacker-Damen sind gut in der Bundesliga angekommen und konnten gegen ein Topteam der Liga bestehen. Mit solchen Leistungen können die kommenden Herausforderungen gemeistert werden.

Spieldaten:
Planet Pure Frauen Bundesliga, 1. Runde
SV Neulengbach - FC Wacker Innsbruck Damen 0:0
Sonntag, 19.08.2018
Wienerwaldstadion Neulengbach
150 Zuschauer 

SV Neulengbach: Bos (66. Zink), Wenger (78. Masinovic), Bachler, Mittermair, Hickersberger, Hickersberger Füller, Konrath, Gstöttner, Schneider, Gerstl (60. Dordic), Gumpenberger

FC Wacker Innsbruck Damen: Pal, Morscher, Kröll, Dengg, Triendl (62. Purtscheller), Hochmuth (88. Gmeiner), Tomari, Plattner, Fujisawa, Lukacova (74. Briese), Widauer

Tore: keine

Verwarnungen: Hickersberger Füller bzw. Widauer

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